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Bestechend schön: Wie pflegt man Tattoos richtig?

Foto: Getty Images

Achtung vor zuviel Sonne!
Wie pflegt man Tattoos richtig?

Die 90er-Jahre waren die Blütezeit der Tattoos. Und dank Stars wie Pamela Anderson (47) oder Angelina Jolie (40), die ihre Körperkunst auf dem roten Teppich zur Schau stellten, wurden sie endgültig salonfähig. Damit Ihrer Tätowierung ebenso ein langes Leben bevorsteht, verraten wir Ihnen die wichtigsten Pflege-Tipps. Denn gerade im Sommer sind diese wichtig!

Nicht nur bei den 90er-Jahre-Promis waren Tattoos hoch im Kurs – auch aktuelle Superstars lieben sie! Sängerin Rihanna (28) hat inzwischen mehr als 21 Stück, beim Kollegen Justin Bieber (21) gehörte die Armbemalung wohl zum Erwachsenwerden dazu, selbst Fashion-Ikone Sienna Miller (33) trägt dekorierte Haut zum Designerfummel. Sogar Sofia Hellqvist (30) zeigte ihr Tattoo im Nacken ganz stolz bei ihrer Hochzeit mit Prinz Philip von Schweden (36).

  • Rihanna

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    Foto: Getty Images

    Mit den Sternchen unterhalb ihres Nackens hört es nicht auf: Sängerin Rihanna ist auch an den Füßen, den Händen und diversen weiteren Stellen tätowiert. Für weitere Stars mit Tattoo-Faible – bitte weiterklicken!

Vom internationalen roten Teppich sind tätowierte Schultern, Dekolletés und Rückenausschnitte also nicht mehr wegzudenken. Und auch in Deutschland sind laut einer Studie der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) mehr als sechs Millionen Menschen tätowiert, Tendenz steigend. Von ihnen wünscht sich wohl jeder, dass das Kunstwerk möglichst lange hält – am liebsten so schön bleibt wie am allerersten Tag!

STYLEBOOK.de hat bei einem Experten nachgefragt: Morgan Acas, Gründer des französischen Kosmetik-Labels Derm-Ink, das sich auf tätowierte Haut spezialisiert hat.

Hier seine wichtigsten Tipps, damit Tattoos möglichst lange schön bleiben:

1. GUT ABHEILEN LASSEN
In den ersten beiden Wochen nach dem Stechen herrschen strenge Hygieneregeln – schließlich ist eine frische Tätowierung als oberflächliche Hautwunde zu betrachten. Die Stelle muss jetzt mehrmals mit einem milden Reinigungsmittel gesäubert und vorsichtig abgetupft werden, übermäßigen Kontakt mit Wasser gilt es vorerst zu vermeiden. Vor allem direkte Sonneneinstrahlung ist nun streng tabu, warnt Acas, „und die Kruste bitte unbedingt unberührt lassen!“

2. RICHTIG PFLEGEN
Während der Abheilungsphase muss die frisch tätowierte Stelle drei- bis viermal am Tag mit einer geeigneten Pflege eingerieben werden, die auf pH-Wert der Haut und die verwendete Tinte abgestimmt ist. Und auch später ist tägliche Feuchtigkeit extrem wichtig, weiß Acas. So entwickelte seine Firma Derma-Ink eine nicht fettende Pflegeserie, die der Haut erlaubt zu atmen und schnell einzieht, angepasst an die jeweiligen Hautbedürfnisse während der unterschiedlichen Lebensphasen des Tattoos. Mehr Informationen zum Produktsortiment finden Sie hier.

3. VOR DER SONNE SCHÜTZEN
Wie der Experte erklärt, ist die Sonne der größte Feind von Tattoos: „Sie lässt die Farbpigmente verblassen.“ Das kann soweit gehen, dass einzelne Linien komplett ausgelöscht sind, „in jedem Fall aber lässt die Farbintensität sichtbar nach.“ In stark UV-belasteten Ländern wie Australien würde Acas sein Tattoo höchstens unter Kleidung dem Tageslicht aussetzen. Für den Alltag unter der europäischen Sonne rät er zu einer Sonnencreme mit LSF 30, „Strandaufenthalte und Sonnenbäder erfordern LSF 50.“


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