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Von Voll- bis Neumond

Wie funktioniert die Hautpflege nach dem Mondkalender?

Pflegeprodukte mit Mond
Schöner werden dank der Kraft des Mondes – STYLEBOOK erklärt, wie es gehen könnteFoto: iStock/ fotoDuets

Der Mond übt seit jeher eine unglaubliche Faszination auf uns aus. Aufgrund seiner ungeheuren Gravitationskraft, die ganze Meere bewegt, schreiben einige Menschen ihm zusätzlich auch einen Einfluss auf den eigenen Körper zu. Und kennen wir nicht alle zumindest ein bisschen das Phänomen, bei Vollmond schlechter zu schlafen?

Tatsächlich verspricht die Orientierung am Mondkalender auch, dass Beauty-Produkte an manchen Tagen besser (oder eben schlechter) wirken. Daneben bleibt bei der Auseinandersetzung mit den Mondphasen das gute Gefühl, im Rhythmus mit der Natur zu leben. Wie man die Hautpflege an den Mondkalender anpassen kann – STYLEBOOK erklärt es.

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Was ist der Mondkalender?

Der Mondkalender unterscheidet sich mit seinen 354 Tagen vom Sonnenjahr des gregorianischen Kalenders. Er umfasst 12 Monate bestehend aus jeweils 29 oder 30 Tagen und misst den vier unterschiedlichen Mondphasen jeweils günstige und weniger günstige Einflüsse auf den Körper zu. Astrologisch betrachtet hat jede Mondphase also eine eigene, besondere Kraft, die zusätzlich durch die unterschiedlichen Tierkreiszeichen beeinflusst wird. Viele Menschen sind überzeugt davon, dass die Mondkraft die Leistungs-, Aufnahme- und Abgabebereitschaft des Körpers und somit auch dessen Bedürfnisse beeinflusst.

Die 4 Mondphasen und ihre Pflegeempfehlung

Neumond – Reinigung und Entgiftung

Der Neumond, mit dem jeder neue Monat beginnt, wird mit Neuanfang gleichgesetzt und soll ideal für den Beginn einer Diät sein. Auch reinigende, entgiftende Maßnahmen wie Saunagänge, Peelings, Hautreinigung und basische Bäder sind hier besonders wirkungsvoll. Sie wollen sich Ihrer Haut zu liebe endlich von schlechten Gewohnheiten trennen oder eine neue Pflegeroutine beginnen? Neumond ist der perfekte Zeitpunkt dafür.

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Zunehmender Mond – Stärkung und Regeneration

Dem zunehmenden Mond schreibt man die Eigenschaften des Speicherns und der Regeneration zu. Es ist die perfekte Zeit, um die Haut zu nähren, zu stärken und zu verwöhnen. Genießen Sie in dieser Zeit reichhaltige Pflege wie Gesichtsmasken, Seren und Packungen.

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Vollmond – Ruhe und Entspannung

Der Vollmond gilt als die Zeit, in der sich die Kräfte entladen und sich viele Menschen unruhig, müde und unausgeglichen fühlen. Hier ist also unbedingt Ruhe und Entspannung angesagt. Gönnen Sie sich ausgiebige Gesichtsmassagen und duftende, beruhigende Ölbäder.

Abnehmender Mond – loslassen und befreien

Der abnehmende Mond ist die Phase der Energieausgabe, die aktivste Phase des Körpers. Nutzen Sie diese Zeit, um sich von allem Störenden zu befreien. Besonders wirksam sind jetzt Cellulite-Behandlungen, Gesichtsreinigungen und -dampfbäder zur Entfernung von Hautunreinheiten sowie Haarentfernungen.

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Vereinzelte Kosmetikmarken schwören sogar bereits bei der Herstellung auf die positiven Einflüsse der Mondphasen und produzieren ihre Gesichtsmasken beispielsweise nur bei zunehmendem Mond.

Hautpflege nach dem Mondkalender – Fazit

Auf der Suche nach einem zuverlässigen Mondkalender wird man schnell fündig, denn die Phasen des Mondes sind ja schon für das bloße Auge sicht- und auch belegbar. Was allerdings die Handlungsempfehlungen angeht und die Einflüsse, die den einzelnen Mondphasen zugeschrieben werden, bleibt viel Interpretationsspielraum. Am Ende ist es wohl eine Glaubensfrage. Es gibt zwar keine wissenschaftlich belegbaren Beweise dafür, dass sich die wechselnden Mondphasen wirklich auf den Menschen auswirken, aber kann es denn Zufall sein, dass der Mondzyklus mit seinen etwa 28 Tagen genau so lange dauert wie der Menstruations- und Hauterneuerungszyklus? Und ist es nicht seltsam, dass der Mond die Gezeiten steuert und dann keinen Einfluss auf unseren Körper haben soll, der zu beinahe 80% aus Wasser besteht?

Quellen:

www.daserste.de

www.mondkalender-online.de


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