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5 supersüße Food-Trends aus New York
Kalorienbomben sind jetzt in

Mega-Milkshakes, die man kaum hochhalten (geschweige denn austrinken) kann, süß belegte Bagels in allen Regenbogenfarben und Frischeiwaffeln, die Eiskrem und andere Leckereien umschließen – in New York hat man aktuell Bock auf Kalorien. Wir zeigen Ihnen die neuen, klebrig-zuckrigen Snacks aus Big Apple, gegen die der Cronut ja fast schon Diät ist.

Superfoods – also möglichst gesunde, natürliche Lebensmittel – haben die New Yorker offenbar über. Ihnen steht der Sinn gerade nach dem exakten Gegenteil: quietschig-bunte Leckereien mit ordentlich Farbstoff und Kalorien.


1. MEEEGAAA-Milkshakes!!
Das letzte Mal, dass Horden zuckerhungriger Menschen vor einem Laden Schlange standen, war zur Hochzeit des Crounut: einer Kreuzung aus Croissant und Donut, erdacht vom Franzosen Dominique Ansel. Und wer weiß? Vielleicht versteckt sich in den neuen megalomanischen Milkshakes ja der eine oder andere davon...

Der bloße Anblick dessen, was neuerdings im Restaurant Black Tab serviert wird, zaubert ein paar Kilos mehr auf die Hüften. Flüssig geschlagene Eiskrem mit Sirup, bestückt mit Pralinen, Knusperpops, Gummibären, Kuchenstückchen und/oder Schlagsahne und Schokoladensauce. Auf diese wahnsinnige Idee ist der New Yorker Joe Isidori, der früher persönlich für Donald Trump kochte, quasi durch Zufall gekommen. Nach dem Herumspielen mit allen süßen Zutaten, die er finden konnte, postete er ein Foto des kalorienreichen Gesamtkunstwerks auf Instagram und die Massen kamen. Umgerechnet rund 15 Euro kostet so ein Ungetüm. Und nicht zu vergessen ein paar Stunden (Warte-)Zeit.

2. Eggloo-Waffeln
Auch bei Eggloo in Chinatown verfährt man nach dem Motto: „Wenn schon süß, dann richtig!“ Hier wird der Begriff „Eiswaffel“ wörtlich genommen. Heißt: sahnig-süße Eiskrem mit einer Frischeiwaffel umwickelt und serviert – nicht jedoch, bevor das Ganze mit ausreichend Smarties, Keksen und anderen kalorienreichen Toppings veredelt wurde. Kunden haben die Wahl zwischen normalem Waffelteig oder einer mit Matcha oder Schokolade veredelten Variante. Vermutlich ein heftiger Anschlag auf die Geschmacksknospen.

Squadgoals 👬👫 Tag your squad 😋 (📷: @ubebabe)

Ein von Eggloo (@myeggloo) gepostetes Foto am



3. Rainbow Bagels
Bagels gehören zu New York wie die Pommes frites nach Belgien. Höchste Zeit, dem Traditionsbackwerk mal ein Update zu verpassen – mit einer großen Portion Lebensmittelfarbe und bunten Perlen. Was dabei herauskam sieht giftig aus, scheint aber zu schmecken: Hungrige New Yorker zahlen bei The Bagel Store umgerechnet rund vier Euro für einen „Rainbow Bagel“ (zu Dt.: „Regenbogen-Bagel“), klassischerweise bestrichen mit Frischkäse-Zuckerstreuselcreme.

Like I'd go anywhere other than Brooklyn for this.

Ein von Samantha Caiazzo (@sammibellax3) gepostetes Foto am


4. Macaronuts
An Macarons, den knusprig-leichten Baiserhälften aus Mandelmehl, die mit einer köstlichen Buttercreme zusammengehalten werden, gibt es nur einen Haken: Sie sind mit einem Haps weg. Dieses Problemchens hat sich Pâtissier François Payard nun angenommen und quasi einen Monster-Macaron kreiert:

  • Macaronuts

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    Foto: Instagranm / francoispayard

    Der gute Geschmack eines Macarons in der Größe eines Donuts: Damit macht Feinbäcker François Payard seine New Yorker Kundschaft glücklich

Am traditionellen „Macaron Day“, der in diesem Jahr am 20. März abgehalten wurde, präsentierte er ihn erstmals der Öffentlichkeit –  und die bekommt gar nicht genug davon. Die Teilchen in Geschmacksrichtung Erdbeere waren genauso schnell weggegessen wie die brandneuen mit Bananenpudding. Aber keine Sorge, liebe New Yorker: Der Meister ist schon wieder fleißig am nachbacken:



5. Raindrop Cakes
So heftig und kalorienreich es bis eben zuging, so erfrischend leicht ist DIESE Erfindung: ein Kuchen, der aussieht wie ein überdimensionaler Regentropfen. Seine Konsistenz würde man wohl am treffendsten als „glibberig“ bezeichnen, seinen Geschmack als mild und subtil, entsprechend zurückhaltend ist er auch in Sachen Kalorien. Kein Wunder: Außer Mineralwasser und dem pflanzlichen Geliermittel Agar Agar steckt nicht viel drin. Die New Yorker lieben ihren „Raindrop Cake“ trotzdem, den der japanische Koch Darren Wong von seiner Heimat auf den Smorgasburgin-Food-Market in Brooklyn geholt hat und dort mit geröstetem Sojamehl serviert.

  • Raindrop Cake

    Foto: Instagram / raindropcake

    Sieht aus wie ein riesiger Regentropfen und hat angeblich auch kaum mehr Kalorien: die Süßspeise des japanischen Wahl-New-Yorkers Darren Wong

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