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Wie Sie der Braut nicht die Schau stehlen
Der Style-Guide für Hochzeits-Gäste

Alle sagen „Ja“ und Sie bekommen deswegen eine Krise? Einfach nur, weil Sie nichts Passendes im Kleiderschrank haben? Falsch gedacht! STYLEBOOK.de zeigt, welche Outfits fürs Standesamt, die Kirche oder das Gartenfest geeignet sind.

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    Foto: Getty Images

    1. Auf dem Standesamt

    Hier lautet das Motto: Elegant, aber nicht ganz so streng – am liebsten im Kleid. Das muss nicht lang sein, sollte aber wie bei Emma Stone (26, l.) bis zu den Knien reichen. Ansonsten dürfen die Standesamt-Roben wie bei Katie Holmes (36, M.) und Kate Bosworth (32, r.) ruhig farbenfroh ausfallen. Praktisch für SIE: Zum Dresscode „Cocktail“ am Abend fehlt nur noch glamouröser Schmuck, wie zum Beispiel ein auffälliger Armreif

Flattern bei Ihnen gerade auch vermehrt Einladungen zu Hochzeiten ins Haus und Sie fragen sich: Was ziehe ich bloß an? Bevor Sie jetzt nervös Onlineshops durchforsten oder einen Boutiquen-Marathon starten, schauen Sie zunächst in Ihren Kleiderschrank. Bestimmt haben Sie längst ein elegantes Kleid, eine auffällige Clutch oder einen super geschnittenen Blazer in Ihrer Garderobe! Als Gast hat man nämlich viel mehr Outfit-Optionen, als viele glauben. Solange Sie sich folgende fünf Regeln halten:

1. Weiß gehört der Braut

Tragen Sie auf keinen Fall reines Weiß, sonst konkurrieren Sie optisch mit der Braut. Auch Schwarz im Komplett-Look ist nicht okay: Die Farbe symbolisiert Trauer und passt nicht zum Anlass. Ausnahme: Finden die Feierlichkeiten ausschließlich nach 18 Uhr statt, ist das kleine Schwarze oder ein schwarzer Hosenanzug okay. Schwierig wird es auch mit Rot. Die kräftige Signalfarbe steht nicht nur für Erotik und Sünde, sondern könnte auch der Braut die Show stehlen. Die Braut sollte an ihrem schönsten Tag im Leben konkurrenzlos im Mittelpunkt stehen. Aber es gibt auch dezente Rot-Töne, die in jedem Fall tragbar sind.

2. Auf dem Standesamt

Pastell- oder Candy-Colours sind wundervoll für den Frühling, aber auch unifarbene Kleider in kräftigen Farben sind eine Option wert. Ebenso sind dezent gemusterte Blumen-Kleider gerne gesehen, sie wirken frisch und hauchen der oft strengen Standesamt-Atmosphäre ein wenig Romantik ein. Grundsätzlich gilt: Mit einem Etuikleid ist Frau tagsüber immer gut angezogen.

3. In der Kirche

Auffällig und sexy hat hier keinen Platz. Setzen Sie lieber auf dezente Eleganz. Ausschnitt zu tief? Einfach ein Jäckchen oder einen Blazer darüber anziehen. Beides sollten Sie auf jeden Fall in Erwägung ziehen, wenn sie arm- oder schulterfrei tragen. Auch Miniröcke scheiden prinzipiell aus. Übrigens: Es muss nicht immer ein Kleid sein, ein Hosenanzug (lieber mit einem femininen Top darunter, eine Bluse sieht nach Büro aus) oder ein schlichter Jumpsuit sind ebenfalls okay.

4. Bei der Gartenparty

Hier darf es leger und auch etwas kürzer sein. Sogar Hippie-inspirierte Paisley-Muster oder (nicht zu knappe) Seiden-Shorts sind bei einem Fest unter freiem Himmel willkommen. Mit einem eleganten Cocktail-Dress sind Sie aber auch nicht overdressed. Achtung: Als Alternative zu Pumps und High-Heels dürfen Sie hier Ballerinas oder flache Sandalen tragen.

5. Halten Sie sich an Dresscodes

Lesen Sie die Einladung genau. Ist ein Dresscode vermerkt? Dann halten Sie sich daran, an diesem Tag geht es um die Wünsche des Brautpaares. Gibt es ein Farbkonzept? Ist es eine Motto-, Strand- oder Glamour-Hochzeit? „Black Tie“ bedeutet zum Beispiel: Smoking für ihn und langes (!) Kleid oder eleganter Hosenanzug für sie. „White Tie“ ist das Synonym für Frack und große Ballrobe. „Cocktail“ steht für zwanglos und trotzdem elegant. Die Kleider müssen nicht lang sein, sollten aber mindestens bis zum Knie reichen. „Casual Chic“ ist so nichtssagend, dass vom Kleid bis zur eleganten Hose alles erlaubt ist.

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