Pflegen statt kiffen
von Laura Pomer
Warum Cannabis ein echtes Beauty-Wunder ist

Kiffen? Können Sie vergessen! Cannabis eignet sich nämlich hervorragend als Hautpflege, ist eine echte Wunderwaffe in Sachen Anti-Age. Von soviel Schönheit werden Sie garantiert auch high!

Es ist entschieden: Der Antrag, Cannabis im Berliner Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg für den kontrollierten Verkauf zuzulassen, wurde abgelehnt. Kein Problem – berauschen wollen WIR uns sowieso nicht. Schließlich stecken im Cannabidiol, dem weniger high-machenden Bestandteil der Hanfpflanze, sowieso mehr Qualitäten als im berauschenden THC. Und von diesen profitiert die Haut!

  • Hanf gilt als Beauty-Wunderkraut

    Foto: Getty Images

    Sie brauchen keine Plantage, um in den Genuss seiner Beauty-Talente zu kommen: Hanf wird in der Beauty-Industrie schon längst verwendet – in der Naturkosmetik, von renommierten Firmen wie Dr. Bronner's Organic, The Body Shop und Dr. Sebagh und vielen mehr

STYLEBOOK.de verrät, was für Cannabis in der Kosmetik steht!

Es ist ein Anti-Aging-Wunder
Pflegeprodukte auf Hanf-Basis liefern der Haut eine Menge Antioxidantien, DAS Zauberwort in Sachen Anti-Age. „Antioxidantien schützen die Zellen vor der Wirkung freier Radikale“, erklärt der Münchener Dermatologe Dr. Timm Golüke im STYLEBOOK-Interview. „Sie entstehen durch äußere Einflüsse wie UV-Strahlen oder Umweltgifte“ (ironischerweise also auch durch Cannabisrauch, Anm. d. Redaktion) „und schaden der Haut, indem sie den Abbau von körpereigenem Kollagen fördern.“ Das Protein des menschlichen Bindegewebes sorgt für elastische und pralle Haut, sprich: ein jugendliches Aussehen.

Es hilft gegen Pickel
Seine entzündungshemmenden Eigenschaften machen Hanf nicht nur zu einem wichtigen Bestandteil der Heilmedizin, sondern auch wirksam gegen Akne: Schließlich sind Pickel nichts anderes als verstopfte und entzündete Poren. „Obendrein bremsen Cannabidiole die Überproduktion von Talg – die Hauptursache unreiner Haut“, so Dr. Golüke.

► Es pflegt strapazierte Haut
Rissige, schuppige Haut durch Wind und Wetter bleibt im Herbst nicht aus, doch auch hier kann Hanf helfen. Es enthält sogenannte Gamma-Linolensäuren, welche die Zellerneuerung unterstützen und so dafür sorgen, dass strapazierte Haut und sogar Wunden sich schnell regenerieren. Zudem stecken in Cannabis, neben großer Mengen Kalzium und Kalium, auch Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im Verhältnis eins zu drei – das gilt für den Menschen als optimal, auch in der Ernährung. Benutzen Sie Hanföl daher als Basis für eine lecker-nussige Salatsauce UND zum Einreiben nach der Dusche.

Es hilft bei trockener Haut
Die enthaltenen, ungesättigten Omegafettsäuren sind ein super Feuchtigkeitsspender für die Haut. Zudem schreibt der US-Bund für Experimentelle Biologie in seinem Fachjournal, dass Cannabidiole den Lipidstoffwechsel der Haut steuern und regeln können. Das macht nicht nur Unreinheiten ein Ende, sondern kann auch unangenehm trockene Haut wieder ins Lot bringen.

Es macht glücklich
Nein, nicht nur durch‘s Rauchen! Der Duft von Hanf entspannt auch, wenn man ihn bloß in die Haut einmassiert, entweder als Körperöl oder Lotion.

Wer die Pflanze trotzdem lieber in Tabak einrollt, wird hier glücklich: das erste Luxus-Camp für Kiffer, empfohlen von den Kollegen von TRAVELBOOK.de.

 

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