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Katie Holmes zeigt ihre Kollektion in New York
von Susanna Riethmüller
Vorsichtige Schritte in eine Zukunft ohne Tom Cruise

Sie ist nicht nur Schauspielerin UND die Ex-Frau von Hollywood-Titan Tom Cruise – sie ist auch Designerin. Auf der New York Fashion Week in New York präsentierte Katie Holmes (33) jetzt zum ersten Mal ihre Modelinie „Holmes & Yang“. Die Entwürfe sind sportlich und clean.

Ganz simpel sei ihre Mode, „ganz einfach und klassisch“, hatte Katie Holmes im Vorfeld dem Modefachmagazin „WWD“ erzählt. Eine treffende Beschreibung, wie sich während der Präsentation auf der New York Fashion Week zeigen sollte. Aber natürlich dann doch ein bisschen zu bescheiden.

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Die Kollektion von Katie Holmes ist edel und unaufgeregt. Smarte Business-Looks treffen auf liebliche Chiffonkleider. Seidenblazer in Knallfarben treffen auf sanfte Cremetöne, Biker-Lederjacken vereinen sich mit klassischen Anzughosen. Das ist vorsichtig, aber hübsch anzusehen.

„Wir versuchen, schöne Dinge zu machen, aber wir sind nicht so trendgetrieben“, erzählt Holmes. „Trotzdem wollen wir ein bisschen Rock'n'Roll in unsere Sachen bringen.“ Das hat ganz gut geklappt. Lederjacken, bunte Shorts und Blousons nehmen den sonst etwas ernsten Looks die Strenge.

STYLEBOOK-Fazit: Ein Leben nach Tom Cruise ist möglich, wenn Katie Holmes möchte, auch abseits des Filmbusiness. Ihre Kollektion ist solide und tragbar – und könnte eine echte Alternative zu gehypten Highstreet-Labels wie zum Beispiel J.Crew oder Club Monaco werden. Wäre da nicht der Preis: selbst einfache Stücke gibt es erst ab 550 Euro aufwärts. Was ja eigentlich fast zu erwarten war: Ein bisschen Hollywood konnte sich die Holmes dann eben doch nicht verkneifen...

Das Label „Holmes & Yang“ – Katie arbeitet mit einer Partnerin zusammen, der Stylistin Jeanne Yang – gibt es schon seit drei Jahren. Erst jetzt hatte man sich getraut, es während der New Yorker Modewoche zu präsentieren. „Wir wollten allmählich wachsen und uns Zeit lassen, auch um das Modegeschäft und die Wünsche unserer Kunden kennenzulernen“, hatte Holmes dieses Zögern erklärt. Und auch die Herstellung ist aufwändig, man lege Wert auf solides, nachhaltiges Handwerk: „Holmes & Yang“ lässt ausschließlich in den USA produzieren.

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