Junge Französinnen erobern die Leinwand

Nouvelle Vague
von Stephanie Beckmann
Junge Französinnen erobern die Leinwand

Als Pioniere des Mediums Film machen die Franzosen seit dem Ende des 19. Jahrhunderts von sich Reden. Doch wer sind die neuen weiblichen Stars auf den französischen Leinwänden, die den Männern charmant den Kopf verdrehen – und auch internationale Karriere machen? STYLEBOOK stellt sie vor.

Sie sind die Nachfolgerinnen von Marion Cotillard, Audrey Tautou und Julie Delpy, Sophie Marceau oder Emmanuelle Béart. Sie treten in die Fußstapfen von Brigitte Bardot, Catherine Deneuve, Isabelle Huppert oder Isabelle Adjani. Die neuen Französinnen auf der Kino-Leinwand haben ähnlich melodische Namen und feenhafte Gesichter wie ihre Vorreiterinnen. Sie strahlen dieselbe, geheimnisvolle, beinahe spröde Anziehungskraft aus – obwohl sie alle sehr unterschiedlich sind.

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Als Mélanie Laurent 13 Jahre alt war, lief sie Gérard Depardieu über den Weg. Der war so angetan, dass er ihr eine Rolle in seinem nächsten Film versprach – der Karrierebeginn für die heute 29-Jährige. In Quentin Tarantinos „Inglourious Basterds“ wurde sie schließlich als Entdeckung gefeiert und startete 2010 mit „Beginners“ durch.

Auch Léa Seydoux (26) spielte in Tarantinos „Inglourious Basterds“ ihre erste internationale Nebenrolle und entzückte neben Owen Wilson in Woody Allens „Midnight in Paris“. Auf der diesjährigen Berlinale eroberte die Blondine mit dem Eröffnungsfilm über Marie Antoinette „Leb wohl, meine Königin“ an der Seite von Diane Kruger die Herzen.

Die schüchterne Clémence Poésy (29) mit dem eindringlichen Blick ist mittlerweile DAS französische It-Girl. Zu sehen war sie in „Harry Potter“-Filmen und der Serie „Gossip Girl“, nebenbei modelt sie, aktuell für das Label G-Star Raw, und sieht in ihrem lässigen Stilmix einfach immer umwerfend aus. STYLEBOOK traf die niedliche Schauspielerin zum Interview und war ganz verzaubert von ihrer Bescheidenheit. Denn ihre eigentliche Leidenschaft ist Literatur, nicht Mode.   

Bérénice Marlohe (32) hatte bisher keinen großen internationalen Auftritt, aber das ändert  sich in diesem Jahr: Die hübsche Brünette ist das neue Bond-Girl. An der Seite von „007“ Daniel Craig (44) wird Bérénice dann ab November 2012 auch in den deutschen Kinos zu sehen sein.

Ihre Namensvetterin hat den Durchbruch in diesem Jahr bereits geschafft: Bérénice Bejo (35) brillierte im Stummfilm und Oscar-Abräumer „The Artist“. Die süße Schauspielerin mit den argentinischen Wurzeln war zwar als beste Nebendarstellerin nominiert, schrammte aber knapp an einer Auszeichnung vorbei.

Mit erst 29 Jahren ist Isild Le Besco bereits Schauspielerin, Drehbuchautorin und Regisseurin. Die spröde Blondine mit dem aparten Gesicht wurde einmal als „schroffere Version von Scarlett Johansson“ bezeichnet, was sehr treffend ist. Sie spielt bevorzugt Außenseiterinnen und wird eher dem „Arte“-Gucker als dem Kino-Gänger bekannt sein.

Jüngste Newcomerin ist Àstrid Bergès-Frisbey (25). Die spanisch-französische Schauspielerin war 2011 im vierten Teil von „Fluch der Karibik“ als Meerjungfrau zu sehen und Keine hätte diese Rolle wohl überzeugender gespielt. Vor so begnadet ätherischer Schönheit wollen wir mehr sehen!


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