Klatsch der Woche
von Christiane Hoffmann
Woran scheiterte die „Traum“-Ehe der Ballacks...

... am Glitzer-Glimmer-Federkleid der Braut? STYLEBOOK-Kolumnistin Christiane Hoffmann kommentiert die Promi-News der Woche: Eheaus bei den Ballacks, Oliver Pocher – und natürlich den Starauflauf bei den Filmfestspielen in Venedig.

Die „Bunte“ spekuliert, ob der Umzug von Simone Ballack (34) mit Möbel-Spedition aus dem mondänen Düsseldorf-Meerbusch ins beschauliche Oberbayern – übrigens „ein romantisches Kleinod mit Obstwiese“ – mitsamt der drei Söhne auf „Eheprobleme hindeute“?
Ja, auf was denn sonst, bitte? Auf eine Vermehrung der Wohnsitze? Auf eine Vergrößerung von Stellfläche für das Feder-Brautkleid und all die It-Bags, High Heels, It-Jeans und sonstigen Insignien einer Spieler-Ehefrau?

Ach was! ​Simone, die ich mal  als bescheidene, sehr nette, in Dolce & Gabbana gekleidete und kluge Frau im VIP-Bereich bei den „World Music Awards“ kennen lernte, wird gewusst haben, was sie tut. Schlussstrich! Zack! Sie ist jung. Wir wünschen ihr einen knackigen, gesunden, intelligenten Tröster, der sie in die Arme nimmt und unter den Obstbäumen mit ihren Jungs Fußball spielt.

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WIR FRAGEN UNS SOWIESO, WIE MANCHE DIESER FUSSBALLER-EHEN EIGENTLICH FUNKTIONIEREN?

ER: Keine 30, ein- bis zweistelligen Millionenbetrag auf dem Festgeldkonto, mindestens eine Immobilie in Bestlage Barcelonas, Münchens, sonstwo. Ständig unterwegs, allein im Hotelzimmer. Abends muss er die Zettelchen entfalten, die ihm irgendein Groupie zugesteckt hat. SIE: Lernte ihn kennen als er noch keine Zahl auf dem Rücken trug, sondern eher eine Null war. Oft zu Hause, mindestens eins, oft mehr Kinder,  den eigenen Job für ihren Mann an den Nagel gehängt, manchmal gelangweilt, gesegnet mit einem Konto, das ihr die Langeweile vertreibt.

Können Handtaschen und Luxus trösten? Eine „Birkin“ von Hermès, das Reisegepäck mit Initialien von Louis Vuitton, die Nude-Heels von Louboutin, der nerzgefütterte Army-Parka... Nö, lediglich kurzfristig befriedigen.

Sylvie van der Vaart (33), mittlerweile erfolgreicher RTL-Star, die tatsächlich eine SEHR glückliche Ehe mit ihrem Rafael führt,  präsentierte mir einmal ihren Kleiderschrank, ihren Schuhschrank und ihr Handtaschen-Regal. Ich war beeindruckt. Natürlich betonte sie: „Ich liiiiiebe Mode, aber das alles ist nicht wichtig!“

Wayne Rooney (25), britischer Super-Fußballer, hat seine Gattin Colleen, gefühlte 1000 Mal betrogen und suchte Damen des horizontalen Gewerbes auf (1400 Euro pro Nacht). Dumm, dass einige Seitensprünge aufgedeckt wurden. Colleen blieb. Trotzdem. Oder gerade deswegen. Nach jedem Fehltritt zeigte sie sich von Kopf bis Fuß neu eingekleidet vor den Paparrazzi. Ihr Tröster-Tempel heißt „Cricket“, eine Luxus-Boutique in Liverpool.

Auch Victoria Beckham (37) ließ sich durch die Fremd-Sexelei ihres David nicht beirren. Sie trieb ihre eigene Designer-Karriere voran, verdient mittlerweile mehr als er, hat Baby Nr. 4 – Harper Seven, endlich ein Mädchen – bekommen und blieb. Eine „Birkin“ hat David ihr nicht nur einmal geschenkt: Sie hat angeblich 100 (günstigstes Model: ca. 5000 Euro, Wartezeit: rund 2 Jahre). Prunkstück: Für eine „Birkin Himalayan“ (weißes Krokoleder, diamantbesetzte Weißgold-Schnalle) gab David 90.000 Euro aus.

WAS SONST NOCH GESCHAH?

Dass die Beckham es richtig macht, konnte man in Venedig beim ältesten Filmfestival der Welt sehen. Sie lieferte einen der größten Wow-Effekte, ohne selbst anwesend zu sein: Kate Winslet (35), die mit Christoph Waltz (54) das neue Roman-Polanski-Epos „Der Gott des Gemetzels“ präsentierte, verpackte ihre Kurven in einem nougatfarbenen Beckham-Kleid. Die „Daily Mail“ hob sie auf den  Mode-Thron: eine Attraktion!
Ob Madonna (53!) in Venedig mit ihrer zuckersüß flatternden Schmetterlingsrobe von Vionnet von anderem ablenken wollte? Ihre zweite Regiearbeit „W.E.“ über das Leben von Stil-Ikone Wallis Simpson (1896-1986),  der Herzogen von Windsor, fiel bei der Kritik völlig durch. Der „Guardian“ schrieb: „a primped and simpering folly, preening and fatally mishandled....“ Frei übersetzt: albern, einfältig, aberwitzig und geschönt...
Und Madonnas Gesicht? Wir suchten verzweifelt nach dem großen Knoten am Hinterkopf der Popdiva.  Zu viel Geschnippel macht glatter, aber weder jünger noch hübscher...

Apropos Körper...
Die Zeitschrift „Grazia“ zeigt Oliver Pocher (33) im hautengen weißen T-Shirt und fragt: „Kriegt er etwa Zwillinge? Seit seine Frau Alessandra schwanger mit Zwillingen ist, zeigt sich Pocher im Solidaritätslook.“

Sein ehemaliger Co-Moderator bei der ARD  Harald Schmidt (54) hatte noch nie eine Wampe, aber ein großes Ego. Ab 13. September ist er wieder bei bei „Sat1“ zu sehen und schwärmt im „Stern“ von sich: „Ich schaue mir den Markt in meiner Branche an und frage mich: Wer ist da? Ich schaue nach links. ich schaue nach rechts. Nach oben zu schauen ist sowieso sinnlos. Ich sehe niemanden! Late Night wird in Deutschland mit mir zu Ende gehen. Was kann ich dafür, dass ich so gut bin? Jetzt mal bescheiden gefragt...

Mal bescheiden gefragt, was inspiriert eigentlich Stardesigner Roberto Cavalli (70), der Miley Cyrus' Robe für die „MTV Video Music Awards“ entwarf. Der „Grazia“ sagte er über seine Mode: „Ich kopiere einfach Gott...!“

NA DANN, EIN GÖTTLICHES WOCHENENDE!

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