Diese Promi-Paare teilen sich Ruhm und Familie
von Thomas Helbing
Modern Family

Er ODER sie – oft müssen sich Familien entscheiden, welcher Partner zugunsten des Alltags die Karriere zurückstellt. Auch einige Promi-Paare wie die Beckhams oder Familie Affleck-Garner sind in dieser Zwickmühle gefangen – und haben sich gemeinsam daraus befreit.

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    Foto: Reflex, Splash News, Getty Images

    Familie Affleck-Garner

    Bei den Oscars 2013 feierte Ben Affleck (40) den bisher größten Triumph seiner Filmkarriere: Sein Film „Argo“ gewann den Academy Award für den besten Film. Afflecks Dankesrede war eine Liebeserklärung an seine Frau und seine Familie. Für die will er sich jetzt mehr Zeit nehmen, die Karriere zurückstecken und den Hausmann geben. Vor allem, damit sich Jennifer Garner (41, hier am Filmset von „The Dallas Buyers Club“ im vergangenen November) nach der Mutterzeit wieder auf ihre Filmkarriere konzentrieren kann. Vorbildlich!

Frauen an den Herd und der Mann als Versorger – in Hollywood hat man sich von diesem konservativen Familienbild längst befreit. Dort werden die Rollen gleichmäßig verteilt. Das Zauberwort lautet: Familienmanagement.

So kündigte Ben Affleck (40) kürzlich in einem Interview an, dass er sich nach seinem Mega-Erfolg mit „Argo“ und dem Gewinn des Oscars jetzt auf die Arbeit zu Hause vorbereite. Ben Affleck: „Jennifer stehen einige Filmdrehs bevor. Ich werde also ein bisschen Action als Mr. Mom haben. Ich steige zurück in den Ring, mal sehen, ob ich es noch drauf habe.“

Im Hause Affleck-Garner sind also durchaus auch Männer am Herd Gold wert. Die beiden Hollywood-Stars sind Eltern von zwei Töchtern, Violet und Seraphina, im letzten Jahr kam Nesthäkchen Samuel dazu.

So ganz freiwillig gibt Jennifer Garner (41) ihre Rolle zuhause allerdings nicht auf. Dem britischen „Telegraph“ verriet sie, dass sie ihr Dasein als Hausfrau und Mutter genieße. Nur Ben Affleck hatte etwas dagegen. Garner: „Ben liegt mir ständig in den Ohren mit ‚Du musst arbeiten, es ist ein Teil von dir. Außerdem bist du immer besser drauf, wenn du drehst‘...“ 

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Wenn beide Karriere machen, sich dabei Haushalt und Kindererziehung teilen, tut das offensichtlich der Partnerschaft UND jedem Elternteil selbst gut. Sind die Eltern glücklich und zufrieden, sind es die Kinder auch. Logisch! Das belegen auch  Studien über die Vereinbarkeit von Job und Familie immer wieder.

„Die geänderte Aufgabenverteilung in der Familie kommt auch den Kindern zu Gute. Sie erleben, dass bestimmte Aufgaben nicht einfach einem Geschlecht zugewiesen werden. Das erweitert ihre eigenen Handlungs­möglichkeiten“, erzählt Psychologie-Professorin Una Röhr-Sendlmeier im Interview mit dem Bundesfamilienministerium, die zum Thema bereits mehrere Studien veröffentlich hat. „Ähnlich wie bei den Müttern sind auch die Väter, die mit ihrem Leben zufrieden sind, engagiertere Väter, die ihre Kinder und die Partnerin stärker unterstützen.“

Natürlich: Der Spagat zwischen Job und Karriere ist für millionenschwere, weltberühmte Hollywoodstars leichter als für uns Otto-Normalverbraucher. Allein schon, weil sie sich Unterstützung wie zum Beispiel ein Kindermädchen leisten können. Aber: Als Vorbild in Sachen Gleichberechtigung taugen die Promi-Familien in unserer Bildergalerie allemal...

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