Anti-Zensur-Kampagne: #free the nipple
von Pia Sundermann
Jetzt macht sich auch Cara frei!

Cara Delevingne (21) zeigt sich auf Instagram oben ohne. Was sexy ausschaut, hat einen ernsthaften Hintergrund: mit dem freizügigen Foto unterstützt Cara die Protestaktion #FreeTheNipple.

  • Cara Delevingne Free the nipple

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    Foto: Getty Images, Instagram/caradelevingne

    Oben ohne im Netz! Mit diesem Instagram-Bild unterstützt Cara Delevingne die US-Protestaktion „Free The Nipples“. Weitere “Free The Nipple“-Bilder: bitte weiter klicken!

Auf dem Instagrambild sieht man eine barbusige Cara Delevingne, nur ihre Brustwarzen sind mit schwarzen Klebestreifen bedeckt. Die Bildunterschrift lautet: „Zensiert“. Ihr – männlicher – Fotopartner hingegen präsentiert sich „Free“, seine Brustwarzen sind zu sehen.

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Der Hintergrund:
Mit dem Busen-Bild im Netz soll der amerikanischen Prüderie der Kampf angesagt werden. Denn sich oben ohne am Strand zu zeigen, gilt immer noch in vielen US-Bundesstaaten als sittenwidrig. Und in nur fünf Staaten ist es legal, in der Öffentlichkeit zu stillen. Diese Prüderie macht auch vor sozialen Netzwerken, die im Ursprung amerikanisch sind, nicht halt.

Der Auslöser für den Protest #FreeTheNipple:
Denn auch Busenbilder auf Instagram zu posten, verstößt gegen die Richtlinien des sozialen Netzwerkes und somit gegen die amerikanische Moral. Die freizügigen Bilder werden von dem sozialen Netzbetreiber sofort gelöscht und die Accounts sogar teilweise gesperrt. Berühmte Beispiele sind Caras Busenfreundin Rihanna (26) und Scout LaRue Willis (22). Nachdem Rihanna sich barbusig für das französische Männermagazin „Lui“ ablichten ließ, postete sie das Bild auf Instagram. Prompt wurde RiRis heißes Foto gelöscht, die Sängerin verwarnt, letztlich ihr Profil gelöscht.

Die Gründung der Protestaktion:
Auch Scout LaRue Willis postete ein „anstößiges“ Busenbild auf ihrer privaten Instagram-Seite. Zu sehen war ein Sweatshirt mit einem Foto-Print von zwei barbusigen Models. Als auch ihr Account gesperrt wurde, gründete Scout daraufhin die Social Media-Protestaktion mit dem berühmten Hashtag.

Berühmte „Free The Nipple“-Fans:
Mit der Protest-Aktion stehen Cara Delevingne und Scout La Rue Willis nicht alleine dar. Weitere prominente Unterstützer sind Miley Cyrus (21) und Scouts Schwester Rumer Willis (25), die in Los Angeles sogar eine „Free The Nipple“-Party veranstaltete.

Witzigste Protest-Aktion:
Um den strengen Gesetzen in den USA zu umgehen und trotzdem die „Befreie die Brustwarzen“-Aktion zu unterstützen, wurde von den amerikanischen Designerinnen Robyn Graves und Michelle Lyle ein ganz spezieller Bikini entworfen: das TaTa-Top. Von der Ferne sieht der Bikini aus, als hätte man nichts an. Erst wenn man genau hinsieht, bemerkt man, dass es sich um ein mit Brustwarzen bedrucktes Bikini-Oberteil handelt.


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