Endlich eine Wallemähne!
Mit diesen 6 Tipps wachsen Haare schneller

Von jeher träumen Sie von einer prächtigen Mähne, doch Ihr Haar scheint ab Schulterlänge zu stoppen – und überhaupt deutlich langsamer zu wachsen, als bei anderen Frauen? Keine Bange: Da kann man zum Glück etwas machen.

Auch wenn Sie es gefühlt ewig wachsen lassen wird Ihr Haar maximal schulterlang? Das ist leider Veranlagungssache, schließlich werden Beschaffenheit und Qualität der Haare maßgeblich von den Genen beeinflusst. Und trotzdem gibt es einiges, was man tun kann, um das Haarwachstum zu fördern. Das ist gar nicht schwer. Und mitunter sogar ganz lecker...

  • Blake Lively

    Foto: Getty Images

    Bloß kein Neid auf Schauspielerin Blake Lively (28): Auch Sie können bald eine Wallemähne haben – ganz ohne Extentions!

Hier unsere 6 Tipps für schneller wachsendes Haar:

1. Essen Sie sich satt
Der schlanken Linie zuliebe verzichten Sie aktuell auf Kohlenhydrate? Das ist keine gute Idee – zumindest nicht, wenn Sie sich eine prächtige Mähne züchten wollen. Haare gehören zu den am schnellsten wachsenden Geweben des Körpers und brauchen daher reichlich Energie, am besten aus komplexen Kohlenhydraten (wie Vollkornprodukten, Hülsenfrüchten, etc.). Außerdem sind – auch wenn dies subjektiv anders empfunden wird – Haare nicht lebensnotwendig für den menschlichen Körper, entsprechend werden aufgenommene Nährstoffe zuerst in andere, wichtigere Zellen geleitet. Achten Sie also umso mehr auf eine ausreichende Ernährung: Ist der Energiebedarf nicht gedeckt, verlangsamt sich das Haarwachstum als erstes.

2. Setzen Sie auf diese Nährstoffe:
► Vitamin A, auch bekannt als Retinol, ist besonders wichtig für Wachstum und Aufbau der Haare und enthalten in Gemüse wie Karotten, Paprika, Süßkartoffeln und Mangold, außerdem in Honigmelone, Aprikosen und anderen knackig-süßen Früchtchen.
► B-Vitamine stärken die Haarstruktur, bringen wichtige Stoffwechselvorgänge in der Haarwurzel auf Trab und sorgen für eine gesunde Kopfhaut. Sie stecken in gesunden Eiweißlieferanten wie Hähnchen, Pute und Makrele, außerdem in Banane, Avocado und Spinat, Linsen, Sonnenblumenkernen und Sesam.
► Vitamin C: Essen Sie tüchtig Kohlgemüse und Zitrusfrüchte, da beides viel Vitamin C enthält, um aufgenommenes Eisen direkt in die Haarwurzeln zu befördern. Vitamin C steckt auch in leckeren Exoten wie Sanddorn, Guave und Acerola.
► Eisen ist ein immens wichtiges Spurenelement für das Wachstum sämtlicher Körperzellen. Fleisch ist eine besonders effektive Quelle für Eisen, das aber auch in Thunfisch und Austern enthalten ist, sowie in weißen Bohnen, Möhren, Erbsen und Petersilie.
► Proteine: Weil das Haar zu über 90 Prozent aus Eiweiß besteht, ist eine proteinreiche Ernährung das A und O. Zum Lunch also am besten Fisch, helles Fleisch oder ein Eiergericht bestellen: Um die Mittagszeit sind die Haarzellen am aktivsten!

3. Pflegen Sie Ihre Kopfhaut
Wenn viele Haare schnell aus der Kopfhaut wachsen sollen, muss diese auch gut in Form sein. Schuppen etwa können zu Entzündungen in den Haarfollikeln führen und so Haarausfall fördern. Hier helfen Masken mit Peelingeffekt, beispielsweise selbst angemischt mit feinkörnigem Meersalz oder zermahlenen Sonnenblumenkernen, die die Durchblutung der Kopfhaut fördern – am besten einmal pro Woche anwenden, danach wie gewohnt waschen. Mit Tonern befreien Sie die Kopfhaut von übermäßigem Talg und machen fettigen Schuppen ein Ende.

4. Gehen Sie zum Spitzenschneiden
Natürlich ist nichts dran an dem Ammenmärchen, Haare würden dadurch schneller wachsen. Und doch sollten Sie im Sinne einer langen Mähne regelmäßig zum Spitzenschneiden gehen. Der Grund: Spliss an den Enden kann schließlich hoch wanden, die Quittung: gespaltene Haare, die früher oder später ganz abgeschnitten werden müssen. Wenn sie vorher nicht ohnehin schon ausgefallen sind.

5. Gönnen Sie Ihrem Haar eine Pause
Föhnhitze und Styling-Prozeduren mit Glätteisen, Lockenstab und Co. können kleine Verbrennungen auf der Haaroberfläche verursachen. Und übrigens: Auch das unscheinbare Haargummi schneidet fest ein und strapaziert die Haarstruktur, zudem kann ein fester Pferdeschwanz Haare ausreißen und zu Schädigungen am Ansatz und auf der Kopfhaut führen. Seien Sie also nicht (immer) so hart zu Ihrem Haar und lassen es mindestens einmal pro Woche lufttrocknen, statt es zu föhnen. Setzen Sie zwischendurch auf natürliche Styles, binden Ihr Haar beispielsweise locker zusammen oder lassen es am besten mal ganz offen.

6. Dopen Sie Ihre Haar!
Haarwuchs-Seren klingen für Sie nach Hokuspokus? Grundlos! Die meisten von ihnen enthalten durchblutungsfördernde Zusätze wie Koffein oder das Vitamin Biotin, das bewiesenermaßen wachstumsfördernd wirkt. Besonders wirksam sind sie, wenn man sie in Form von Nahrungsergänzungsmitteln einnimmt – gibt es als Hartkapseln in der Apotheke. Keine Angst vor sprießenden Achselhaaren oder einem Pelz an den Beinen, die Wachstums-Booster wirken nur am Haupthaar auf dem Kopf. Haben Sie aber bitte etwas Geduld: Bis das Haarwachstum angeregt wird, können gut drei Monate vergehen.

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