James McAvoy in "Drecksau"
Keine Parallelen zur Filmfigur

In seinem neuen Film "Drecksau" spielt James McAvoy (34) einen korrupten, drogenabhängigen Polizisten, der sich nimmt, was er haben will. Er selbst kann sich mit seiner Filmfigur aber zum Glück nicht identifizieren.

Schauspieler James McAvoy ging für seinen neuen Film an seine Grenzen. In "Drecksau" mimt er einen Polizisten, der diverse schlechte Eigenschaften in sich vereint. Neben seiner Drogen- und Alkoholsucht ist seine Rolle des 'Bruce Robertson' auch schwulenfeindlich und rassistisch. Um die Figur aus dem Roman von Irvine Welsh (55) zu verkörpern, musste er manchmal über seinen Schatten springen.

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Im Interview mit "ign.com" berichtet James McAvoy von einer besonders schwierigen Stelle im Drehbuch von "Drecksau". "Es gab eine Szene, in der ich ein 15 Jahre altes Mädchen dazu zwingen musste, mir einen zu blasen. Auf Papier war das ok, aber das auch praktisch umzusetzen - mit einer 21 Jahre alten Schauspielerin - war furchtbar", sagte der 34-Jährige.

Die Erfahrung hat ihn offenbar richtig mitgenommen. "Es war schrecklich. Ich wollte die Szene wirklich nicht spielen. Noch dazu war das an meinem zweiten Drehtag." Am Ende hat James McAvoy aber doch allen Mut zusammengenommen und vor der Kamera wie ein Profi agiert. Das Resultat ist ab dem 17. Oktober zu sehen, dann läuft "Drecksau" in den deutschen Kinos an.

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