Modische Momente bei Olympia

Foto: Grafik von Max Funk für STYLEBOOK.de

Modische Momente bei Olympia
von Stephanie Beckmann
Unser liebster Stil: Synchron

Nicht umsonst wird Synchronschwimmen auch Kunstschwimmen genannt. Was die Duette bei Olympia zeigen, ist Hochleistungssport – und sieht dazu auch noch fantastisch aus: wie ein Unterwassergedicht mit richtig Power.

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    Foto: getty images

    Russland

    Gestern konnte das russische Team die Goldmedaille im Synchronschwimmen zum vierten Mal in Folge gewinnen

Die russischen Synchronschwimmerinnen Natalia Ischtschenko und Swetlana Romaschina waren schon im Vorfeld die Favoritinnen im Duett Freie Kür und konnten gestern mit ihrer Leistung die Goldmedaille gewinnen. Damit blieben die Russinnen zum vierten Mal in Folge die olympischen Sieger. Silber ging an die Spanierinnen Ona Carbonell Ballestero und Andrea Fuentes Fache; Huang Xuechen und Liu Ou holten Bronze für China.

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Synchronschwimmen – eine unterschätzte Disziplin. Die choreographierte Akrobatik unter Wasser erfordert rhythmisches Gefühl und absolute Körperbeherrschung. Dazu müssen die Sportlerinnen bei ihren Sprüngen und Figuren über und unter Wasser perfekt aussehen und manchmal bis zu 30 Sekunden lang die Luft anhalten. Mit dramatischer Schminke und in aufwendig bestickten, leuchtenden Kostümen die ans Varietee erinnern, führen sie ein Theaterstück auf, das wunderschöne, synchrone Bilder hinterlässt. 

Vervielfältigt und aufgefächert, wie durch ein Kaleidoskop betrachtet, ergeben die bunten Reigenbilder im türkisfarbenen Wasser ein symmetrisches Muster, das sich sicher gut auf Kleidern und Seidentüchern machen würde, wie wir feststellen – vielleicht eine Inspiration für Hermès, Mary Katrantzou oder Peter Pilotto? Wenn sich auf den nächsten Fashion Weeks plötzlich tanzende Damen in Badeanzügen und poolwasserfarbener Umgebung spiegeln, wissen wir Bescheid! 

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