Hillary Clinton

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Weg vom Bieder-Image
Zopfgummi-Verbot für Hillary Clinton

Die Haarmode von Hillary Clinton (64) ist seit jeher Klatschthema. Wo auch immer die frühere First Lady und jetzige US-Außenministerin das politische Parkett betritt, wird an ihrer Frisur kein gutes Haar gelassen. Aktuell bändigt „Hill“ ihre blonden Strähnen bevorzugt mit einem Zopfgummi. Der soll jetzt ganz offiziell verbannt werden.

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    US-Außenministerin Hillary Clinton: Dank Zopf bleibt ihr Gesicht frei

Hillary Clinton hat täglich eine schwere Aufgabe zu bewältigen. Gemeint sind nicht etwa UN-Sicherheitskonferenzen, Nahost-Konflikt, Kabul und Teheran – für „Madame Secretary“ ein Kinderspiel. Eine echte Herausforderung ist ihr modisches Erscheinungsbild. Ständig im Fokus: Hillarys Haare!

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Die sind seit längerem zum Zopf zusammengebunden und werden bevorzugt von Samt-Haargummis zusammengehalten. Diese, im Englischen „Scunchies“ genannten Gummis, zierten in den 80er und 90er Jahren so ziemlich jeden Pferdeschwanz. Mittlerweile gelten sie als Modesünde – besonders für eine US-Außenministerin. 

Wie eine ihrer engsten Beraterinnen gegenüber dem Mode-Magazin „Elle“ verriet, sollen Hillarys „Scrunchies“ nun von einer etwas „eleganteren“ Alternative ersetzt werden. Nur welche?

STYLEBOOK-Tipp: Dünne Zopfgummis in einer möglichst unauffälligen Farbe, am besten Ton in Ton zur Haarfarbe. In Amerika gibt es sogar die transparente Variante, zum Beispiel von Goody.

Außerdem verriet Clintons Mitarbeiterin, wie es überhaupt zu dem Look gekommen sei: Zweckmäßigkeit! Demnach soll Hillary ihre Haare nur deshalb lang tragen, weil es einfacher sei, stets gepflegt auszusehen. „Während die Entourage meistens schäbig aus dem Flugzeug steigt, sei Hillarys Antlitz so immer bereit für die Fotografen“, erläutert die Insiderin. 

Clinton selbst weiß um die Brisanz des Themas. Während einer Rede vor Studenten der Elite-Universität Yale hatte die Politikerin bereits 2001 eingestanden: „Haare sind wichtig.“ Sie gab ihren Zuhörern den Rat: „Achtet auf eure Haare, denn alle anderen werden es auch tun.“

Damit sollte sie Recht behalten. Denn Clintons Haupthaar wird seit jeher von den Medien streng beobachtet und kommentiert: zu kurz, zu lang, zu bieder, zu jugendlich, zu toupiert. 

2013, so hat Hillary Clinton angekündigt, will sie in Rente gehen. Dann kann sie ihre Haare endlich tragen wie sie will!

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