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STYLEBOOK trifft Stella McCartney
von Christine Korte
Die fünf wichtigsten Karriere-Tipps der Designerin

Am Mittwoch wird Stella McCartney (41) als Schirmherrin des „P&C Designer for Tomorrow“-Awards den neuen Nachwuchs-Designer der Berliner Mode-Szene küren. Zuvor traf sie sich noch einmal mit den fünf Finalistinnen zum Gespräch für letzte Tipps. STYLEBOOK durfte dabei sein und hat für Sie Stellas fünf wichtigste Karriere-Geheimnisse mitgebracht.

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    Foto: Getty Images for Peek & Cloppenburg

    Stella McCartney (mitte) im Gespräch mit Marlene Sorensen (links). Die Journalistin entlockte der Designerin wichtige Geheimnisse über die Fashion-Branche

1. Wenn Sie an etwas glauben, lassen Sie sich nie auf Kompromisse ein.
„Für mich stand es immer außer Frage, aus kommerziellen Gründen Leder oder Pelz zu verwenden. Das Leben ist einfach zu kurz dafür, um gegen seine Prinzipien zu handeln. Ich glaube, ich habe mit meinem Label bewiesen, dass eine Luxus-Marke auch ethisch sein kann. Ich hoffe, dass ich mit dieser Einstellung auch weiterhin die Mode-Industrie beeinflussen werde.“

2. Hören Sie sich Kritik an, aber lassen Sie sie sich niemals ans Herz gehen.
„Ich habe von meinen berühmten Eltern (ihr Vater ist Ex-Beatle Paul McCartney, 71, Anm. d. Red.) gelernt, dass einen die Medien in den Himmel loben, aber auch wieder niederschreiben können. Man sollte versuchen, solche Stimmen zu ignorieren und weiter an sich und seine Visionen zu glauben.“

3. Finden Sie die richtige Balance zwischen Job und Privatleben.
„Wenn ich merke, dass ich zu viel arbeite, versuche ich, wieder mehr Zeit zu Hause bei meinen vier Kindern und meinem Mann zu verbringen. Ich bin sehr privilegiert. Ich habe ein Team hinter mir, das es mir erlaubt, Zeit mit meiner Familie zu verbringen.“

4. Seien Sie immer im Hier und Jetzt.
„Ob ich im Atelier bin, auf Reisen oder bei meiner Familie – ich genieße und nutze jeden Moment. Ich bin mit meinen Gedanken nie woanders.“

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5. Sehen Sie sich als Teil eines Teams.
„Mittlerweile arbeiten knapp über 300 Mitarbeiter für mich. Natürlich bin ich der Chef der Firma und habe eine große Verantwortung ihnen und ihren Familien gegenüber. Trotzdem sehe ich mich nicht als Boss, sondern als Team-Player. Ich freue mich für jeden, der sich bei mir seinen Weg an die Spitze erarbeitet. Und jeden, der sich dafür entscheidet, mit mir zusammen zu arbeiten. Meine Kollegen sind für mich wie eine zweite Familie.“

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