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So klappt's mit dem Hammerbody!
von Pia Sundermann
Welche neuen Workouts Sie jetzt fit machen

Alle, die jetzt noch beim Zumba lästige Pfunde wegtanzen oder sich beim Paddle-Yoga verrenken, haben eindeutig den Jahreswechsel verpennt. Wer 2016 sportlich so richtig angeben will, sollte auf die neuen Fitness-Trends setzen. STYLEBOOK.de stellt diese vor, die gar nicht so abgehoben sind.

Auf welche Art und Weise werden wir unseren Fettzellen im Jahr 2016 Dampf machen? Das American College of Sports Medicine hat die internationale Fitness-Branche analysiert und im US-„Health & Fitness“-Magazin die größten Sport-Trends für das kommende Jahr zusammengestellt. Überraschung: Statt irgendwelcher ausgefallener Trends, heißt es: Back to Basic. Klassische Leibesübungen, wie Kniebeugen und Kerze erleben ein Comeback – 2016 natürlich unter einem modernen Namen verpackt.

  • Fitness-Trends 2016

    Foto: Getty Images

    „Strong is the New Skinny“. Immer mehr Frauen wollen nicht mehr klapperdürr sein, sondern sexy Muskeln aufbauen. Deswegen zählt Krafttraining zu den wichtigsten Fitness-Trends 2016

Und das sind die 5 Top-Fitness-Trends 2016:

1. Bodyweight Training
Hier wird nur mit dem eigenen Körpergewicht und ohne Geräte oder Hanteln trainiert. Den Superbody 2016 erreichen wir also mit „Good old Gymnastik“-Übungen wie Pull-ups (Klimmzüge), Push-ups (Liegestütze), Dips (Barrenstütz), Squat (Kniebeugen) und Sit-ups (Rumpfbeugen). Bodyweight-Training steigert nicht nur die Kraft, sondern fördert auch unsere Ausdauer und die Beweglichkeit. Weitere Vorteile: Fitnesserprobte können sich teure Gyms sparen und Zuhause trainieren. Außerdem ist bei den klassischen Turnübungen das Verletzungsrisiko relativ gering.

2. Wearable Sport
Wir halten uns zwar fit mit klassischen Turnübungen, tragen aber bei Workouts hochmoderne Wearables. Smartwatch, Fitnesstracker oder sogar Funktionskleidung mit Sensoren liegen auch dieses Jahr hoch im Kurs. Alles, was unsere Schritte aufzeichnet, den Kalorienverbrauch anzeigt oder unsere Fettverbrennung analysiert, macht uns nämlich glücklicher. Zu diesem Ergebnis kam erst kürzlich eine Studie der University of Chicago. Denn wer uns sagt, wie gesund und aktiv wir unser Leben führen, wird motivierter sein, noch mehr Sport zu betreiben.


3. HIIT (High-Intensity Interval Training)
Bei keinem anderem Training verbrennt man so viel Fett und baut so schnell Muskeln auf wie hier. Das Training besteht aus Intervallen mit kurzen und intensiven Übungen. Eine HIIT-Trainingsrunde wäre zum Beispiel: Zwei Minuten entspanntes Laufen, 20 Sekunden Vollsprint, zwei Minuten moderates Jogggen, usw. HIIT funktioniert mit fast jeder Bewegungsart. Ein Training dauert zwar nur 30 Minuten ist aber dafür auch wahnsinnig anstrengend. Aber ohne Schweiß kein Preis!


4. Strength Training
„Strong ist das neue Skinny“. Deswegen boomt Krafttraining auch bei Frauen. Kein Angst vor einer „Bodybuilder“-Figur. Das Training mit Hanteln oder Gewichten sorgt für definierte weibliche Muskeln. Auch Koordination, Ausdauer, Haltung, Beweglichkeit und Schnelligkeit werden gesteigert. Außerdem wird Rückenschmerzen vorgebeugt. Strenght Training beinhaltet nicht nur das klassische Krafttraining, sondern auch sexy Ganzkörpertrainings wie Pole Dance und Booty Barre, die gerade voll im Trend liegen!

Back in the gym and it feels so good #hbfit #squatadvice @s10training 💪

Ein von Hannah Bronfman (@hannahbronfman) gepostetes Foto am


5. Professionals und Personal Training
In Zeiten von Youtube und Instagram werden erfahrene Fitness-Profis immer gefragter. Personal Training ist nicht mehr nur den Stars und Superreichen vorenthalten, sondern jetzt jedem. Sogar Kinder und Jugendliche werden vielerorts von Personal Trainern trainiert. Wer alleine trainiert, wird oft von seinem Schweinehund besiegt. Der Trainer motiviert nicht nur, sondern überprüft, ob die Übungen korrekt durchgeführt werden.

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