Seit mehr als 100 Jahren bewährt

7 geniale Hacks mit Glycerin

Alte Glycerin-Flasche
Seit über 100 Jahren ein Dauerbrenner: Glycerin
Foto: Getty Images

Glycerin kennen Sie nur als Bestandteil in Kosmetikprodukten? Dann unbedingt weiterlesen, denn die farblose Flüssigkeit kann in Wirklichkeit noch viel, viel mehr!

Tatsächlich ist Glycerin ein echter Allrounder, die chemische Verbindung wird als Frostschutzmittel, Schmiermittel, Feuchthaltemittel und Medikament eingesetzt, tritt als Zusatzstoff E422 auch in der Lebensmittelindustrie in Erscheinung.

1. Vereistes Gefrierfach

Wer kennt das nicht? Irgendwann ist vom vielen Öffnen und Schließen das Gefrierfach mit einer derart dicken Eisschicht belegt, dass die Lieblingspizza kaum mehr Platz findet. Glycerin schafft im Nu Abhilfe, der Trick: Einfach die Innenwände des abgetauten Fachs oder Truhe mit ein paar Tropfen einreiben. Das sorgt nicht nur dafür, dass sich die unliebsamen Eisschichten wesentlich langsamer bilden, sie lassen sich beim nächsten Abtauen auch einfacher entfernen.

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2. Beschlagene Badezimmerspiegel

Auch die beschlagenen Spiegel nach einer ausgiebigen Dusche nerven extrem, kaum drüber gewischt, beschlagen sie schon wieder neu. Gute Sicht beim Schminken? Fehlanzeige, oft dauert es eine gefühlte Ewigkeit, bis das Beauty-Programm fortgesetzt werden kann. Dabei ist die Lösung ganz einfach: Ein dünner, mit einem Stück Zeitungspapier eingeriebener Glycerin-Film verhindert das lästige Beschlagen komplett! Einmal die Woche sollte die Prozedur allerdings wiederholt werden. Hilft übrigens auch wunderbar bei beschlagenen Fensterscheiben im Rest der Wohnung.

3. Kaffeefleck auf der Kleidung

Etwas Glycerin auf ein Wattepad geben und vorsichtig den Kaffeefleck damit abtupfen. Einige Zeit einwirken lassen und mit lauwarmen Wasser ausspülen. Wird das Teil anschließend noch in die Waschmaschine gesteckt, sieht es hinterher so aus, als wäre nie etwas geschehen! Funktioniert übrigens auch bei Zitrusfrüchte-, Ketchup- und Senfflecken.

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4. Welkende Rosen

Glycerin hilft auch, damit ein schöner Rosenstrauß nicht nach zwei Tagen seine Pracht verliert. Wie das gelingt? Ein Teil Glycerin mit zwei Teilen Wasser verrühren und die am Stil schräg angeschnittenen Blumen in das Gemisch stellen. So „trinken“ die Rosen das Glycerin, das sie quasi konserviert. Klingt nach Zauberei, aber funktioniert tatsächlich!

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5. Spröde, verhärtete oder raue Ledersachen

Nach Monaten aus der Winterkiste gekramt, sind Lederhandschuhe oft spröde und verhärtet. Auch hier bietet Glycerin schnelle Abhilfe, denn die feuchtigkeitsspendende und pflegende Wirkung funktioniert nicht nur bei menschlicher Haut, sondern selbstverständlich auch bei Leder. Das Material sehr großzügig mit Glycerin einreiben, eine Stunde einziehen lassen und schon ist das Leder wieder weich, glatt und geschmeidig. Funktioniert auch bei Lederjacken, -hosen oder -schuhen.

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6. Unkuschelig gewordene Kuscheldecken und Co.

Die Kuscheldecke hat von vielen Einmummeln mit der Zeit stark an Flauschfaktor eingebüßt? Oder der Lieblings-Wollpulli kratzt unangenehm? Auch hier wirken die weichmachenden Eigenschaften von Glycerin wahre Wunder. Zwei Esslöffel davon zusammen mit dem herkömmlichen Wollwaschmittel in die Maschine geben – und alles kuschelt und schmust sich hinterher wieder wie neu!

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7. Nadelnder Weihnachtsbaum

Eingefleischte Weihnachts-Fans können gar nicht früh genug damit anfangen, ihre Wohnung festlich zu dekorieren. Oberste Priorität hat dabei natürlich ein wunderschön geschmückter Christbaum. Damit die Freude an ihm auch bis nach Heilig Abend anhält, stellen Kenner den frisch geschlagenen Baum für ein bis zwei Tage in ein Glycerin-Wasser-Gemisch (ein Liter Glycerin auf zehn Liter Wasser). Mit diesem Trick bleiben die Nadeln schön saftig grün und fallen vor allem nicht ab.