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Denim-Klassiker im Style-Check

Wie der Trend-Look mit Jeanshemd jetzt gestylt wird

Xenia Adonts
Jeanshemden werden im Herbst zum It-Piece! Fashion-Profi Xenia Adonts macht vor, wie wir sie jetzt stylen.Foto: Getty Images

Erst wurden mit den so genannten Shackets die Holzfällerhemden wieder cool, jetzt ziehen die ähnlich rustikalen Jeanshemden nach. Die Denim-Oberteile waren zwar nie wirklich weg, als wirklich trendy galten sie aber schon lange nicht mehr. Jetzt erobert eine Reihe neuer Jeanshemden-Styles unsere Kleiderschränke. STYLEBOOK erklärt, welche Modelle in dieser Herbst-/Wintersaison angesagt sind und wie sie gestylt werden.

Denim-Hemden haben mittlerweile einen ähnlichen Klassiker-Status erreicht wie die Blue-Jeans – und das auch vollkommen zu Recht! So sind die ehemaligen Arbeitshemden der perfekte Kompromiss zwischen schick und lässig und obendrein auch noch ziemlich gemütlich. Und: In diesem Jahr sind die rustikalen Oberteile abwechslungsreicher denn je. Gab es in vergangenen Jahren hauptsächlich hellblaue, figurbetonte Denim-Blusen zu sehen, bekommt das Standard-Jeanshemd jetzt endlich stylische Konkurrenz von XXL-Modellen, verspielten Blusen und Hemden in Farben abseits vom typischen Jeansblau.

Oversized Jeanshemden

Klassischerweise kommt das Jeanshemd mit Kragen, zwei auf der Brust platzierten, aufgesetzten (Patten-)Taschen, auffälligen Schulterpassen, Manschetten und Knopfleiste. All diese Merkmale bleiben auch beim aktuell so angesagten Oversized-Jeanshemd erhalten, der einzige Unterschied zum klassischen Jeanshemd ist die übergroße Passform.

Jeanshemd
Weit geschnittenes Jeanshemd von Mango, ca. 40 EuroFoto: PR/Mango

Wie wird das XXL-Jeanshemd kombiniert?

Der weite Schnitt sorgt nicht nur für das gewisse Extra an Tragekomfort, sondern auch dafür, dass der Jeanshemd-Look umso lässiger wird. Fashionistas tragen das Trend-Oberteil aktuell am liebsten geschlossen und im Double-Denim-Style. Heißt: zu noch mehr Jeans! Dabei am besten zu einem Hosen-Pendant im gleichen Blau-Ton greifen, damit der Style harmonisch wirkt. Oder zu einer helleren oder dunkleren Jeanshose greifen, wichtig ist nur, dass die beiden Farbtöne sich nicht beißen. Besonders cool wird das Outfit mit einer Wide-Leg-Jeans und weißen Boots oder Sneakern. Wer es eleganter mag, kombiniert eine Skinny-Jeans, schwarze Ankle-Boots und eine schwarze Clutch zum übergroßen Jeans-Hemd.

Tipp: Bei festen Denim-Stoffen sollte das XXL-Hemd am besten über den Hosenbund getragen – bitte nicht reinstecken, sonst gibt es unschöne Falten!

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Jeansblusen mit verspielten Details

Dem robusten Denim-Stoff haftet ein eher rustikales Image an, Jeanshemden können jetzt aber auch süß und verspielt sein. Den Beweis liefern Hemd-Modelle mit Details wie Puffärmeln oder Volants. Auf Jeanshemd-typische Merkmale wie Pattentaschen und Schulterpassen wird dabei gerne mal verzichtet, stattdessen wird meist auf dünnere Jeans-Stoffe und einen figurbetonten Schnitt gesetzt – das Jeanshemd in seiner femininen Form!

Jeansbluse
Taillierte Jeansbluse mit Puffärmeln von Only, ca. 30 Euro via ZalandoFoto: PR/Only

Wie werden die verspielten Jeansblusen kombiniert?

Die verspielten Jeanshemden machen sich besonders gut zu Skinny-Jeans. Auch hier sieht das Ganze wieder im Double-Denim-Style cool aus, noch eine Nummer stylischer wird der Look aber im Stilbruch mit einer derben Lederhose. Wichtig: Anders als die XXL-Hemden sollten wir die figurbetonten Jeanshemden in jedem Fall rundherum in den Hosenbund stecken, ansonsten zeichnet sich der Hosenbund unter dem enger geschnittenen Hemd schnell mal ab.

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Diese Jeanshemd-Variante sieht übrigens auch toll zum Midi-Rock aus. Einfach in den Rockbund stecken, Stiefel mit weitem Schaft dazu und einen (Karo-)Blazer lässig über die Schultern legen – schon steht der Trend-Look.

Jeanshemden in Weiß oder Khaki

Bei den Jeanshemden stehen im Herbst auch Farben wie Khaki oder Grau hoch im Kurs, besonders angesagt sind aber Denim-Varianten in Weiß oder Creme-Tönen.

Jeanshemd
Weißes Jeanshemd von H&M, ca. 30 EuroFoto: PR/H&M

Wie werden die andersfarbigen Jeanshemden kombiniert?

Weiße oder cremefarbene Jeanshemden wirken besonders elegant – vor allem dann, wenn man sie in monochromen Kombinationen und mit jeder Menge Statement-Schmuck trägt. Ist der Denim-Stoff eher fest, kann man das Trendteil auch bestens als Jacken-Ersatz über einen Feinstrick-Rolli gtragen. Dazu passen eine schwarze Flared-Leggings und spitze Ankle-Boots.

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Khakifarbene Hemden hingegen wirken am besten zu schwarzen Stylingpartnern oder etwa zu Muster-Teilen. So sieht ein khakifarbenes, dünnes Jeanshemd zum Beispiel toll aus, wenn man es in einen Leo-Rock steckt. Ist der Stoff etwas dicker, können wir das khakifarbene Trend-Teil ebenfalls gut als Hemd-Jacke tragen – ein weißes Rundhals-Shirt, eine goldene Gliederkette, eine schwarze Schlaghose und weiße Sneaker dazu, fertig ist der lässig-elegante Trend-Style!