Herzogin Kates schöne Schwester

Was macht eigentlich Pippa Middleton?

Pippa Middleton
Lange nicht gesehen: Pippa Middleton (in Stella McCartney) im Juli 2019 in Wimbledon.
Foto: Getty Images

Das figurbetonte Kleid, das Pippa Middleton bei Herzogin Kates und Prinz Williams Hochzeit trug, machte sie über Nacht zu Star. Doch nur auf einen Knack-Po reduziert zu werden, brachte einige Tücken mit sich. Plötzlich im Fokus der Klatschpresse, wurde auch ihr ausschweifendes Partyleben kritisch beäugt. Nach ihrer eigenen Hochzeit mit James Matthews 2017 wurde es schließlich ruhiger um Kates jüngere Schwester. STYLEBOOK verrät, was das einst so wilde Society Girl heute macht.

Der 29. April 2011 war der Tag, an dem Pippa Middleton zu „die mit dem Po“ wurde. Eigentlich spielte sich gleichzeitig noch eine wichtige royale Hochzeit ab, die von Prinz William und Herzogin Kate. Doch Thema Nummer zwei war am nächsten morgen die Hinteransicht von Kates kleiner Schwester, die die Schleppe der Braut in einem weißen Alexander-McQueen-Kleid vor sich her trug.

Pippa Middleton trägt Kates Schleppe

Ein Foto, das um die Welt ging: Pippa Middleton trägt die Brautschleppe ihrer großen Schwester Kate. In der Hauptrolle: Pippas Po!

Es folgten Bezeichnungen wie „The Butt“, „Her Royal Hotness“ oder „die heißeste Single-Frau Großbritanniens“, ihr Po erhielt sogar eine eigene Fanseite auf Facebook und plötzlich wollten alle mehr über Pippa Middleton wissen. Gnadenlos, wie die britische Klatschpresse ist, wurde daraufhin ordentlich ausgepackt. Ein wildes Party Girl mit ständig wechselnden Männerbekanntschaften solle sie sein. Eine, die das Rampenlicht sucht. Pippa schwieg drei Jahre lang, bis sie 2014 in einem Interview offenbarte: „Es war eigentlich nicht als bedeutsames Kleid gedacht. Es sollte eigentlich nur zur Schleppe passen.“ Im Nachhinein sei ihr der Wirbel um ihren Po peinlich gewesen.

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Als Autorin nicht ernst genommen

Pippa versuchte zunächst ihren plötzlichen Ruhm zu nutzen, brachte einen Party-Ratgeber heraus, versuchte sich als Moderatorin und Autorin – und scheiterte. Ihre Food-Kolumne, die sie seit 2014 für das Supermarktmagazin „Waitrose Kitchen“ schreibt, wird eher belächelt als gefeiert. Und so hat Pippa irgendwann begonnen, sich so gut es geht, aus der Öffentlichkeit herauszuziehen. Das allgemeine Interesse nahm langsam ab. Und spätestens als Meghan Markle die royale Bühne betrat, fragte kaum jemand mehr nach Pippa Middleton.

Pippa Middleton und James Matthews bei ihrer Hochzeit

Pippas eigene Hochzeit mit dem Unternehmer James Matthews im Mai 2017 ließ die Erinnerung an ihr erstes Erscheinen bei der royalen Hochzeit von 2011 wieder aufleben

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Ihr Leben als Mutter

Natürlich bleibt man als angeheiratetes Mitglied der königlichen Familie niemals gänzlich unbeobachtet. So ließ man die Po-Geschichte wieder aufleben, als Pippa im Mai 2017 den britischen Hedge-Fonds-Manager James Matthews das Jawort gab. „Die Hochzeit des Hinterns“ titelten auch einige deutsche Medien. Knapp ein eineinhalb Jahre später kam Sohn Arthur zur Welt. Wie ordentlich es seitdem bei der jungen Familie zugeht, brachte vergangenen Dezember der britische Fotograf Mark Harrison zutage, der Pippa einen Hausbesuch abstattete und die junge Mutter im aufgeräumten, weihnachtlichen Wohnzimmer ablichtete. Ihre zwischenzeitlichen öffentlichen Auftritte lassen sich derweil an einer Hand abzählen.

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Überraschender Auftritt in Wimbledon

Im Juli erschien Pippa beim legendären Tennisturnier in Wimbledon und besuchte mehrere Spiele, unter anderem auch mit ihrer Schwester Kate und Herzogin Meghan. Über ihr Privatleben hält sie sich weiterhin bedeckt, unterhält auch weder einen Facebook-, noch Instagram-Account. So gibt es nur Vermutungen, wie unter anderem die „Gala“ von einem Palast-Informanten erfahren haben will. „Pippa ist glücklich. Sie liebt es, Mutter, Hausfrau und Hunde-Sitter zu sein“, wird der Vertraute zitiert. Ihrer alten Party-Clique habe sie übrigens auch den Rücken gekehrt, heißt es weiter. „Sie hat viele alte Freunde fallen gelassen, geht kaum noch aus und ist eine typische Westend-Mama“. Der britische „Mirror“ hat zudem „aufgedeckt“, dass Pippa mit Klein-Arthur regelmäßig zum Baby-Yoga gehe. Außerdem ist sie seit fünf Jahren Botschafterin der „British Heart Foundation“.

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