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Herkunft, Anwendung, Wirkung

Was Squalan-Öl mit der Haut macht

Frau, die sich Öl auf die Haut gibt
Schon mal Squalan-Öl auf die Haut aufgetragen?Foto: Getty Images

Argan-Öl, Nachtkerzen-Öl, Karotten-Öl, Moringa-Öl – in der Kosmetik kommen zahlreiche Essenzen verschiedensten Ursprungs zum Einsatz. Aber haben Sie schon mal von Squalan-Öl gehört? Was sich dahinter verbirgt und was es bewirkt – STYLEBOOK hat bei einer Expertin nachgefragt.

Was ist Squalan?

Squalan leitet sich vom lateinischen Wort „Squalus“ für Hai ab. Und tatsächlich hat der Wirkstoff viel mit dem Tier zu tun, denn die Haileber ist reich an Squalen – so heißt das Lipid, bevor es in der Kosmetik zu Squalan umgewandelt wird. Noch heute wird die Essenz teilweise aus Haien gewonnen, doch die meisten Kosmetiklabels haben sich mittlerweile dazu verpflichtet, Squalan aus pflanzlichen Quellen zu beziehen. „Dazu gehören vor allem der Olivenbaum und Zuckerrohr“, erklärt die Münchner Kosmetikerin und Autorin Annett Gröger. „Squalan-Öl hat aber nichts mit Olivenöl zu tun und ist im Vergleich zu den klassischen, schweren Ölen ein sehr leichtes, seidiges Öl.“

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Wie wirkt Squalan-Öl auf der Haut?

„Squalan-Öl schützt die Haut vorm Austrocknen“, erklärt die Kosmetikerin. „Das leichte Öl zieht schnell ein, hinterlässt keinen Ölfilm und verleiht ein weiches, seidiges Hautgefühl.“ Generell sei es für jeden Hauttyp geeignet – „bei Akne oder stark fettiger Haut würde ich es jedoch nicht unbedingt empfehlen“, so Annett Gröger. In diesen Fällen sei der hauteigene Lipidgehalt ohnehin bereits erhöht. Da gebe es genügend andere Produkte, die sich besser anbieten würden.

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Squalan hilft bei besonders trockenen Hautstellen

Squalan-Öl ist ein oft unerkannter Bestandteil in Cremes und Lotionen, wobei es aber auch pur erworben werden kann (Kosten: ca. 10 bis 16 Euro pro 100 ml). „Reines Squalan-Öl eignet sich gut für besonders trockene Hautstellen“, rät die Kosmetikerin. „Sie können auch Ihre normale Tagescreme mit ein paar Tropfen Squalan-Öl anreichern und so je nach Bedarf gehaltvoller machen.“ 

Quelle

– mit fachlicher Beratung von Annett Gröger, Kosmetikerin und Autorin in München

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