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Was ist dran?

5 Beauty-Sommer-Mythen im Fakten-Check

Frau, die sich mit Hand vor Sonne schützt
Es gibt jede Menge Beauty-Mythen rund ums Thema Sommer: Aber welche sind wahr und welche sind Quatsch?Foto: Getty Images

Selbstbräuner schützt vor Sonnenbrand, durch Parfüm auf der Haut entstehen Pigmentflecken, dunkle Kleidung ist keine gute Idee bei Sonne? Sobald die Temperaturen steigen, kursieren auch wieder allerlei kuriose Beauty-Mythen. Aber stimmen die auch wirklich? STYLEBOOK hat fünf unter die Lupe genommen.

5 Sommer-Beauty-Mythen im Check

Selbstbräuner schützt gegen Sonnenbrand

Leider nicht. Selbstbräuner liefern lediglich eine gewollte Sommerbräune, in dem sie die Hautoberfläche dunkler färben. Dafür sorgt eine Farbreaktion, die zwischen dem im Sonnenbräuner enthaltenen synthetischen Zucker und der sich in der oberen Hautschicht befindenden Eiweiße abläuft. Diese Pigmentierung hält nur circa drei bis vier Tage und ist mit einer oberflächlichen Foundation-Schicht gleichzusetzen. Ein Schutz vor der Sonne bietet die Bräune aus der Tube also nicht – und dieser Sommer-Beauty-Mythos ist im Zweifel sogar gefährlich. Deshalb auch mit Fake-Tan niemals auf Sonnencreme verzichten!

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Parfüm verursacht im Sommer Pigmentflecken

Sorry an alle Parfüm-Fans, aber Pigmentflecken können tatsächlich durch bestimmte Inhaltsstoffe entstehen, die in dem Duftwasser enthalten sind und die Haut empfindlich gegenüber Sonnenlicht reagieren lassen. Dazu zählen etwa ätherische Öle wie Bergamotte- oder Sandelholzöl. Zwar stellen die braunen Flecken kein Gesundheitsrisiko dar, wer aber lieber auf Nummer sicher gehen will, sprüht sich den Duft nur auf Kleidung und Haar.

Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor verhindert Sommerbräune

Nicht wirklich, auch mit einem starken Sonnenschutz kann man braun werden. UVB-Strahlung sorgt für den Neuaufbau von Pigmenten als natürlicher Sonnenschutz. Bekommt man zu viel ab, entsteht ein Sonnenbrand. Das geht häufig schneller als man denkt. Sonnencremes mit einem Lichtschutzfaktor von 30 oder auch 50(+) sind zu Beginn des Sommers Pflicht, um die Haut vor gefährlichen Schäden zu schützen. Durch den hohen Lichtschutzfaktor verläuft der Bräunungs-Prozess zwar langsamer, ist dabei aber auch schonender und damit gesünder für die Haut. Hierbei handelt es sich also um einen Sommer-Beauty-Mythos, den man seiner Haut zuliebe besser vergisst.

Bei Hitze sind helle Kleidungsstücke am besten

Weiß reflektiert das Sonnenlicht, während Schwarz es absorbiert – so heißt es jedenfalls. Dennoch ist diese Aussage falsch, der Grund: Stoff verhält sich anders als etwa Metall. Durch die infrarote Strahlung der Sonne wird die Wärme von hellen Stoffen sogar besser durchgelassen. Auch hierbei handelt es sich also um einen klassischen Sommer-Beauty-Mythos.

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Foundation ist im Sommer schlecht für die Haut

Fast jede Foundation enthält Silikone und Mineralöle. Durch die Hitze an Sommertagen öffnen sich die Poren leichter. Dadurch werden Schadstoffe wie diese besonders gut aufgenommen. Das führt nicht nur zu Verstopfungen der Talgdrüsen, sondern auch zu einem Verlust der Elastizität. Denn die Haut wird durch eine zusätzliche Barriere daran gehindert, Sauerstoff aufzunehmen. Weniger ist also mehr! Eine leicht getönten Tagescreme ist die ideale Basis im Sommer. Sie pflegt, hat nur leichte Farbpigmente und der schöne Sommerglow kommt noch besser durch.

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