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Von Ernährung bis Pflege

6 Anti-Aging-Tipps, die sich jeder leisten kann

Hand einer älteren Frau
Das Altern ist ein ganz normaler Prozess – doch wie sehr es sich bemerkbar macht, kann man in Teilen mit dem Lebensstil beeinflussenFoto: Getty Images

Es ist die berühmte Dreifaltigkeit aus Ernährung, Bewegung und kosmetischen Hilfsmittelchen, die für mildernde Umstände im Alter und einen straffen Teint sorgen. Doch was davon funktioniert wirklich und was sollte man lieber lassen? STYLEBOOK hat die besten Anti-Aging-Tipps gesammelt, die – versprochen – in jedes Budget passen.

1. Ernährung

Ernährung ist einer der wichtigsten Faktoren in Sachen Anti-Aging. Wer seinem Körper etwas Gutes tun und vorzeitiger Hautalterung vorbeugen will, sollte vor allem aufpassen, dass er neben Obst und Gemüse genügend Eiweiß und ungesättigte Fettsäuren zu sich nimmt. Das pusht den Stoffwechsel, baut neue Kollagenfasern und Hormone auf. Beides findet man zum Beispiel in vielen Fischsorten, Nüssen und Hülsenfrüchten. Ein übermäßiger Genuss von Zucker wirkt sich hingegen negativ auf das Hautbild aus, in Fachkreisen wird die Verzuckerung der Haut auch als „Glykation“ bezeichnet. Ist der Blutzuckerspiegel häufig erhöht, kann das dazu führen, dass Proteine sich mit Zuckermolekülen verbinden und miteinander verkleben. Die Folge: Die Haut verliert an Elastizität und Faltenbildung wird begünstigt.

2. Alkohol und Zigaretten

So viel es zu tun gibt, so viel gibt es auch zu lassen. In mehreren Studien konnte nachgewiesen werden, wie negativ sich Nikotin und Alkohol auf das Hautbild auswirken. Eine Untersuchung zum Zusammenhang von Rauchen und Faltenbildung konnte zeigen, dass die Haut von Rauchern weniger elastisch ist, gerade im Bereich der für Falten anfälligen Stirnpartie. Daher lieber auf Zigaretten verzichten und verrauchte Orte meiden. Und auch Alkohol besser nur in Maßen genießen.

3. Stress vermeiden

Studien haben ergeben, dass Stressbewältigung eine der wichtigsten Anti-Aging-Maximen ist. Eigentlich sind Stresshormone eine natürliche Reaktion des Körpers auf Ausnahmesituationen. Treten diese Situationen jedoch nicht kurzzeitig, sondern längerfristig auf, kann das dem Körper nachhaltig zusetzen. Wege der Stressbewältigung gibt es viele – ob die Entspannung am besten mit Yoga, Meditation oder autogenem Training, Wellness oder Bücherlesen funktioniert, muss dabei jeder selbst herausfinden.

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4. Die richtige Pflege

Sonnenschutz

Der bekannteste Umweltfaktor, der Hautalterung hervorruft, ist die UV-Strahlung. Bis zu 80 Prozent aller sichtbaren Hautalterungsprozesse gehen laut Studien auf das Konto von Sonnenstrahlen. Um dem sogenannten „Photoaging“ vorzubeugen ist ausreichend Sonnenschutz deshalb unerlässlich. Make-up und Tagespflege-Produkte mit LSF-Faktor können die Haut im Alltag unterstützend vor der Sonne schützen, bei intensiver Sonneneinstrahlung sind diese Produkte aber nicht ausreichend. Dann sollte man in jedem Fall zu Sonnencreme mit einem hohen Lichtschutzfaktor greifen.

Ausreichend Feuchtigkeit

Jeder weiß, dass mangelnde Feuchtigkeit in der Haut zu Trockenheitsfältchen führt. Das bedeutet aber nicht, dass man nun zur fettesten Creme greifen sollte, im Gegenteil: Je nach Hauttyp versorgen sogar fettfreie Gels die öligeren Hauttypen mit genügend Feuchtigkeit. Auch Hals, Hände und Dekolleté sollten beim Eincremen nicht vergessen werden.

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Cremes mit Hyaluron oder Retinol

Daneben können Cremes mit Glycerin, Harnstoff oder Hyaluronsäure gegen bereits vorhandene erste Spuren der Hautalterung helfen, da sie Wasser binden und die Haut von Innen aufpolstern. Als Anti-Aging-Waffen gelten auch Cremes mit Retinol und Peptiden. Dabei muss man nicht unbedingt auf die teuren Produkte setzen. Viel entscheidender als der Preis des Produkts sind die Inhaltsstoffe – so sind etwa Produkte mit Hyaluronsäure erst wirksam, wenn mehr als sechs Prozent Hyaluron enthalten sind.

5. Mimik

Ob beim Lesen, Fernsehen oder bei der konzentrierten Arbeit am Laptop – viele von uns verziehen unbewusst das Gesicht. Diese wiederholten, unbeabsichtigten Vorgänge in der Gesichtsmimik können Falten begünstigen. Am besten eine kleine Selbstbeobachtung durchführen und versuchen, sich aktiv daran zu erinnern, Stirnrunzeln und Co. zu vermeiden.

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6. Bewegung

Gerade Ausdauersportarten wie Schwimmen, Radfahren oder Joggen verlangsamen nachweislich die Zellalterung und wirken sich positiv auf unser Hautbild aus. Daneben sorgt die Bewegung an der frischen Luft für eine gesunde Versorgung mit Sauerstoff, im besten Fall wird das Glückshormon Endorphin ausgeschüttet – beides wirkungsvolle Anti-Aging-Stoffe. Am besten also einfach kleine Bewegungseinheiten in die Woche integrieren, etwa mit dem Rad zur Arbeit fahren oder regelmäßig spazieren gehen.

Quellen

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