Es wird wieder heiß!

Von Schulterpolster bis Bandeau – die Trend-Tops für den Sommer

Frau in Top
Tops mit betonter Schulter stehen weiter hoch im Kurs, aber welche ärmellosen Oberteile sind sonst noch angesagt? STYLEBOOK weiß es!
Foto: Getty Images

2018 waren die Läden voll von sportlichen Tops mit kastigen Schnitten, 2019 kam mit verspielten Rüschen-Designs das komplette Kontrastprogramm auf den Markt. Und 2020? In diesem Sommer lieben wir es retro, Designs mit Schulterpolstern, Rippenstrick und Spaghettiträgern stehen aktuell hoch im Kurs. STYLEBOOK checkt die Trend-Tops für heiße Tage und erklärt, wie sie am schönsten kombiniert werden.

Padded-Shoulder-Tops

Der Fokus auf die Ärmel- und Schulterpartie zieht sich durch die Sommermode. Und auch Tops, die sich ja eigentlich durch die Abwesenheit von Ärmeln auszeichnen, betonen jetzt Schulter und Oberarm: Ganz im Style der 80er wird der Steg zwischen Halsbündchen und Ärmelnaht mit auffälligen Schulterpolstern in Szene gesetzt. Auf diese Weise wirken die Schultern doppelt stark – und der Look umso cooler. Rundhalsausschnitt und ein Oversized-Schnitt unterstützen den fast schon maskulinen Style und sorgen dafür, dass das Trendteil an ein Muskelshirt erinnert.

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Damit das Ganze letztlich aber nicht zu maskulin wirkt, ist es sinnvoll, beim restlichen Styling die Taille zu betonen. Heißt: Das Shirt sollte in jedem Fall in den Hosen- oder Rockbund gesteckt werden, Taillengürtel verstärken den Effekt. Zusätzlich kann der lässige Style mit femininen Accessoires gebrochen werden. Hilfreich sind dabei (goldene) Halsketten, auffällige Ohrringe oder elegantes Schuhwerk wie etwa pastellfarbene Mules.

Tipp: Wer nicht in ein neues Oberteil investieren will, der kann sich das Trendteil auch ganz einfach selbst basteln. Einfach ein weit geschnittenes weißes T-Shirt nehmen, die Ärmel nach innen einklappen und gegebenenfalls mit Sicherheitsnadeln fixieren – fertig!

Rippenstrick Tank-Tops

Ladys, holt die Unterhemden aus dem Schrank! Tops in Rippenstrick sind das coolste Trend-Basic der Saison. Sie kommen in der klassischen Tank-Top-Form mit wenig Ausschnitt am Dekolleté – dafür aber umso größerem Arm-Ausschnitt – und wirken gerade deshalb besonders cool und sportlich. Wer es noch eine Nummer stylischer will, greift zur Rippenstrick-Variante in Cropped-Optik.

Frau in Top

Weiße Rippshirts sind Trend – allerdings bergen sie einige Styling-Fallen!
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Beim Styling muss daher auch gar nicht viel beachtet werden, es ist nur wichtig, dass das Tank-Top nicht zu nachlässig gestylt wird. Jogginghosen sind beispielsweise ein Tabu zum Rippenstrick-Top, sonst mutiert das Outfit schnell zum „Flodder“-Look. Zur Jeans macht daher auch die Kombination von mehreren (goldenen) Ketten und Heels Sinn, beim Business-Look sorgt das Trendtop für einen coolen Stilbruch zum klassischen Zweiteiler.

Bandeau- bzw. Bra-Tops

In diesem Sommer wird das Cropped-Top auf die Spitze getrieben, das Ergebnis nennt sich Bandeau- bzw. Bra-Top. Tatsächlich verdecken die kurzen Oberteile aus Jersey oder Feinstrick nicht viel mehr, als ein klassischer BH es tun würde.

Frau in Top

Bra-Tops sind – richtig kombiniert – sogar bürotauglich
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Deshalb sollte das restliche Styling auch nicht zu sexy ausfallen, sonst wird das Bra-Top im Alltag schnell too much. Am besten kombiniert Frau ein langes, offenes Oberteil zum Trend-Top, etwa einen Blazer oder ein Oversize-Hemd. Eine lässige High-Waist-Jeans, Mules und etwas Schmuck dazu – schon ist das sexy Top auf stylische Art und Weise entschärft!

Tuch-Tops

Fashion-Profis tragen in diesem Sommer Seidenschals als Oberteile – ganz im Style der 00er-Jahre. Dafür braucht es tatsächlich gar nicht mehr als ein großes (Seiden-)Tuch mit einem Muster, das gefällt. Einfach zum Dreieck falten, fest umbinden und fertig!

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Kombiniert wird das Top zu sommerlichen Stylingpartnern: Weite Shorts, helle Jeans oder Schlaghosen eignen sich perfekt. Für den 00er-Jahre-Komplett-Look können noch Plateau- oder Riemchen-Sandalen dazu kombiniert werden, wer es schicker mag, setzt auf etwas Absatz. Nur eins sollten Sie beim Tuch-Top-Styling besser unterlassen: Was drüber ziehen! Unter Blazer, Cardigan und Co. würde sich der Knoten am Rücken unschön abzeichnen. Wenn Ihnen das Tuch-Top ohne was drüber zu nackig ist, können Sie besser etwas drunter ziehen. Denn: Auch über dem Sommerkleid geknotet macht das Tuch-Top eine gute Figur – ohne zu viel zu zeigen.

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One-Shoulder-Tops

Zwei Träger waren gestern, in diesem Sommer machen wir gern halbe Sachen: Carmen-Ausschnitte oder asymmetrische Träger lenken den Blick auf die Schulterpartie und zaubern so im Handumdrehen einen besonders femininen Look.

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Hingucker: Eigentlich ist es nur ein weißes Top, der fehlende Träger macht das Oberteil aber irgendwie besonders
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Kombiniert werden die neuen schulterfreien Trendteile genauso vielfältig wie die Klassiker mit zwei Trägern, wirken aber selbst in der lässigen Jeans-Sneaker-Kombination elegant und machen so auch schlichte Looks zum Hingucker – dem fehlenden Träger und dem freigelegten Schlüsselbein sei Dank.

Tipp: Wer sich nicht extra ein One-Shoulder-Top zulegen will, kann auch einfach beide Träger eines klassischen Tank-Tops auf einer Seite tragen.

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Spaghettiträger-Tops

Spaghettiträger-Tops begleiten uns schon seit Jahren durch den Sommer. In diesem Jahr sind die Träger der Trendtops so dünn, dass sie – in Anlehnung an die angesagten „Floss-Heels“ mit ihren hauchdünnen Riemchen – eigentlich „Floss“-Tops heißen müssten. Nachdem 2019 das Jahr der Lingerie-Tops war, kehren wir jetzt wieder zu den schlichten, sportlichen Spaghettiträger-Tops zurück. Was daran neu ist? Der Ausschnitt. Der fällt nämlich nicht länger rund, sondern gerade und damit eine Nummer sportlicher aus:

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Spaghettiträger-Tops fallen in dieser Saison nicht mehr weit und fließend aus, sondern figurbetont und sportlich
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Die figurbetonten Tops passen wirklich zu allem, besonders stylisch wird’s aber, wenn mit Stilbrüchen gearbeitet wird. Heißt: Die sportlichen Tops zum eleganten Zweiteiler oder zum Satinrock kombinieren. Wer es lässiger mag, trägt das Basic-Top zur Boyfriend-Jeans. Dann aber bitte auf feminine Accessoires setzen, damit das Outfit nicht zu sportlich wirkt.