Der Herbst-Klassiker ist zurück

Warum Sie Ihren Trenchcoat niemals zuknöpfen sollten

Vom wetterfesten Armee-Mantel zum Mode-Klassiker: Der Trenchcoat ist perfekt für Übergangszeiten wie Herbst und Frühling und passt praktisch zu jedem Outfit. Dieser zeitlose Mantel sollte in keinem Kleiderschrank fehlen! STYLEBOOK erklärt, was man über das geschichtsträchtige Kleidungsstück wissen muss und wie man ihn am besten trägt.

Er ist eine echte Allzweckwaffe: Der Trenchcoat (engl. trench für Graben, Schützengraben; cat für Mantel). Er funktioniert zum Business-Anzug genauso gut wie zum Cocktailkleid oder ganz klassisch über Jeans und mit Sneakers. . Das können Sie dann ein Leben lang tragen, denn es kommt nie aus der Mode. Das Original stammt von Burberry, mittlerweile führt aber jedes Modehaus günstigere Alternativen.

Hier für den STYLEBOOK-Newsletter anmelden!

Die Geschichte des Trenchcoat

Der Mantel wurde 1879 vom Briten Thomas Burberry (†88) erfunden und kam zum ersten Mal im Ersten Weltkrieg zum Einsatz. Das von ihm entwickelte Garbadine-Material war leicht, atmungsaktiv und wasserabweisend und revolutionierte die bis dahin schwere, unbequeme Regenbekleidung – der Trench war somit perfekt für die Uniformen des britischen Militärs. Zum Fashion-Klassiker avancierte er 1942, als Schauspieler Humphrey Bogart (†57) in seinem berühmten Film „Casablanca“ einen Trenchcoat trug. Jetzt wollten auch Stil-Ikonen wie Catherine Deneuve (73) und Audrey Hepburn (†63) unbedingt einen haben. Seitdem gehört er in jede gut sortierte Garderobe und wird von vielen Designern bis heute Saison für Saison neu interpretiert. Vorbild ist und bleibt aber das Modell von Burberry. Typische Merkmale: Gehschlitz an der Rückseite, schräge Schubtaschen, Ärmelspangen und natürlich der Gürtel mit Metallösen. Die klassische Trenchcoat-Farbe ist Sand.

Anzeige: Klassisch & zeitlos – hier gibts die schönsten Trenchcoats!

Breakfast at Tiffany

Audrey Hepburn und George Peppard als Holly Golightly und Paul Varjak im Kultfilm „Breakfast at Tiffany’s“
Foto: Getty Images

So wird der Trenchcoat richtig getragen

Wird’s kalt, einfach vorne das große Klapp-Revers übereinander schlagen und den Gürtel vorne locker verknoten. Auch wenn der Klassiker beigefarben ist, so sehen Modelle in zeitlosen Farben wie Blau, Schwarz oder Khaki ebenfalls klassisch aus und lassen sich zu vielen Outfits kombinieren. Auf Details wie Schleifen oder Nieten und Trendfarben wie Rosa sollte man bei einem klassischen Modell allerdings verzichten. Tipp: Taillierte, an den Schultern scharf geschnittene Modelle verleihen sofort Haltung und Eleganz. Lockere Oversized-Varianten wirken cooler und modischer.

Streetstyle Zwei Frauen Trenchcoat

Angesagt diesen Herbst: Trenchcoats in lässiger Oversize-Form. Und auch hier gilt: Nicht zuknöpfen!
Foto: Getty Images

Auch interessant: So trägt man XXL-Daunenjacken

Für lange Haltbarkeit: Den Trenchcoat imprägnieren

Ein hochwertiger Trenchcoat aus Gabardine wird von den Marken oft leicht imprägniert. Denn traditionell ist es immer noch ein Regenmantel, der vor Wind und Nässe schützen soll. Deshalb sollte ein Trenchcoat auch speziell gereinigt werden, um diese Schicht nicht zu verstören. Wer einen unbeschichteten Trenchcoat besitzt; kann ihn trotzdem regenfest machen – mit einem Imprägnierspray speziell für Textilien lässt sich zumindest leichter Regen abwehren.

Yasmine Sewell

Die schönste Style-Kombi für den Herbst: Ein Blümchenkleid zum Trenchcoat. Dazu passen Stiefel, besonders schön in Bordeaux
Foto: Getty Images

Der passende Trenchcoat für jede Figur

► Groß und schlank
Die neuen Oversize-Modelle sind perfekt für große, schlanke Frauen. Wer einen XXL-Trenchcoat wählt, sollte darauf achten, dass die restliche Silhouette schmal bleibt – ansonsten sieht es schnell nach Zelt aus. Eine schmal geschnittene Hose eignet sich also besser als eine weit geschnittene Marlenehose. Auch sehr lange Trenchcoats, die bis zum Knöchel reichen, können wunderbar von großen Frauen getragen werden.

► Kurvig
Anders als man annehmen mag, eignen sich kurz geschnittene Trenchcoat-Modelle besonders gut für kurvige Frauen. Er betont die Körperform, ohne aufzutragen.

► Schlank und kurvenlos
Frauen mit knabenhaften Figuren sollten auf die Details achten. Mehr ist mehr, lautet ihr Trenchcoat-Credo: Ob ein breites Revers, Schulterklappen, eine doppelreihige Knopfleiste oder ein breiter Gürtel – alles, was aufträgt, zaubert Kurven. Apropos Kurven: Frauen mit einer großen Oberweite sollten Trenchcoats mit einem schmalen, langen Revers wählen, da dieser die Silhouette streckt.

► Klein und zierlich
Generell ist es wichtig, auf ausgewogene Proportionen und eine perfekte Passform zu achten. Je kleiner die Trägerin, desto kürzer sollte der Trenchcoat sein. In zu großen und weiten Modellen versinken zierliche Frauen schnell.

Auch interessant: Die besten Styling-Tipps für kleine Frauen

Street Style Frau Trenchcoat

Eher klein und zierlich? Dann sollte der Trenchcaot nicht zu lang und weit geschnitten sein. Ansonsten sieht es aus, als würde Frau ein Zelt tragen
Foto: Getty Images

Tolle Trenchcoats gibt es auch bei uns im STYLEBOOK-Shop:

In Beige:

In Khaki:

 

In Schwarz und Dunkelblau:

 Wir sind auch auf Instagram – hier folgen!

Themen