Style-Check

Wir lieben Cape! 4 Tipps für den Trend-Style im Herbst

Leonie Hanne
Fashion-Profi Leonie Hanne zeigte sich in Paris mit einem Cape von Dior – wir erklären, wie Ihnen der Cape-Style auch gelingt!
Foto: Getty Images

Gute Nachrichten für all jene, die in der kalten Jahreszeit ihre Kuscheldecke am liebsten mit vor die Tür nehmen wollen: Wir hüllen uns jetzt in mollig-warme Woll-Capes! Die deckenartigen Überwürfe sind spätestens seit der Pariser Fashion Week zum Trend-Teil geworden und dabei gleichzeitig durchaus alltagstauglich. STYLEBOOK erklärt, wie das Outfit mit Cape gelingt und was es beim Styling zu beachten gibt.

Was ist eigentlich ein Cape?

Übersetzt heißt Cape so viel wie Umhang, und der Begriff trifft es auf den Punkt: Tatsächlich handelt es sich um einen einfachen Überwurf, der ähnlich getragen wird wie eine Jacke, wobei man Ärmel, Knopfleiste und Co. beim Cape vergeblich sucht. Es erinnert vom Schnitt her vielmehr an eine Decke bzw. einen übergroßen Schal, kommt allerdings mit einer Aussparung für den Kopf und mit Armschlitzen daher – reduzierter geht’s kaum.

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Genau diese einfache Schnittführung ist es aber auch, die das Cape so zeitlos und elegant macht, ganz egal, wie wild das restliche Design ausfällt. In dieser Saison sind vor allem mittellange Woll-Capes mit Karomuster beliebt, es gibt die Umhänge aber auch unifarben, aus Leder, mit Fransen oder aus Spitze – der Fantasie sind fast keine Grenzen gesetzt.

Frau in Cape

Trend-Teil Cape: irgendwas zwischen Decke, Jacke und Cardigan
Foto: Getty Images

Wie werden Capes gestylt?

So vielseitig die Trend-Capes auch daherkommen mögen, beim Styling gibt es einige Regeln zu beachten, damit der Look mit Umhang am Ende auch wirklich très chic wird und das Ganze nicht an ein Kostüm aus einer Zaubershow erinnert.

1. Oben Cape, unten skinny

Fakt ist: Das Cape an sich ist relativ formlos, deshalb sollte das restliche Outfit umso figurbetonter ausfallen. Oversized-Pieces machen in Verbindung zum Umhang wenig Sinn, besser eignen sich Skinny Jeans oder Etuikleider und Strumpfhosen. Denn: Wenn das Oberteil weit ist, darf unten gerne Bein gezeigt werden – so wirkt der Look ausgeglichener.

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2. Was style ich zum Cape?

Der Umhang an sich ist schon ziemlich schick, der Rest des Outfits sollte dem in nichts nachstehen. Heißt: Das Trend-Teil wirkt am besten, wenn auch die Stylingpartner eher elegant als sportlich ausfallen. Boyfriend Jeans und Sneaker dürfen also gerne im Schrank bleiben, besser passen schicke Pieces wie Blusen, Minikleid und Schnürstiefeletten.

3. Cape mit Taillengürtel

Wenn Sie dem Cape-Look gerne noch mehr Form und Eleganz verleihen wollen, macht der Griff zum Taillengürtel Sinn. Einfach locker über das Cape knoten und schon ist für die Sanduhr-Silhouette gesorgt:

Frau mit Cape

Der Gürtel macht aus dem deckenförmigen Cape im Handumdrehen eine stylische Jacke
Foto: Getty Images

4. Die Accessoires zum Cape

Farblich stimmt man die Tasche gerne mal auf die Jacke ab, formtechnisch allerdings eher selten. Beim Cape sollte dieser Faktor besser nicht außer Acht gelassen werden, denn nicht jede Tasche passt zum Umhang. So gestaltet sich die Kombi aus Schultertasche und Cape schwierig, der Grund: Das Cape kommt nur mit Ärmelschlitzen daher, eine Tasche mit kurzem Henkel über die Schulter zu ziehen, ist wenig sinnvoll, weil der Stoff durch den Henkel zusammengequetscht und nach oben geschoben wird.

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Besser ist der Griff zur Crossbody-Bag oder Gürteltasche. Oder aber man muss damit leben, die Henkeltasche den ganzen Tag in der Hand zu tragen.