Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de

Von Puffärmel bis Blümchen

5 Kleider-Trends, die wir im Frühling tragen

Frau in Kleid
In diesem Frühling darf es von allem etwas mehr sein: mehr Farbe, mehr Volumen, mehr Muster. STYLEBOOK macht den Kleider-Trend-Check!Foto: Getty Images

Aktuell verbringen wir unsere Tage noch am liebsten in Sweatpants und Hoodie zu Hause. Im Frühling tauschen wir Loungewear aber wieder gegen jede Menge stylische Kleider ein, wetten?! STYLEBOOK zeigt, auf welche Kleider-Trends wir uns in der warmen Jahreszeit freuen können.

Kleider-Trend Regencycore

In der Netflix-Serie „Bridgerton“ trugen die Darstellerinnen verspielte Kleider im Babydollschnitt, jetzt setzen auch Fashionistas auf einen Kleider-Trend, der wirkt wie aus einer anderen Zeit: Hängerkleider mit Stufen und feinen Puffärmelchen ganz im Style von „Regencycore“. Noch nie davon gehört? „Regencycore“ bezeichnet einen Fashion-Trend, der an die opulent-verspielte Mode aus dem Großbritannien und Irland des 19. Jahrhunderts erinnert. Im Fokus stehen dabei etwa feine Empire-Kleider oder opulenter Perlenschmuck – frei nach dem Motto mehr ist mehr. Inspiriert dürfte dieser Trend tatsächlich von der beliebten Netflix-Serie sein, die Trend-Kleider scheinen zumindest wie eine moderne Interpretation der „Bridgerton“-Kostüme: Sie sind verspielt mit Raffungen und Volants verziert, haben halblange bis lange Ärmel und kommen zumeist in sanften Bonbon-Tönen daher. Und: Die Kleidchen zeichnen sich durch ihre Weite aus, zusätzlich sorgen Puffärmel oder eine geraffte Naht über der Brust für Volumen.

Frau in Kleid und Blazer
„Bridgerton“-Vibes modern interpretiert: Volants und Babydoll-Passform treffen auf Blazer und Statement-SchuhwerkFoto: Getty Images

Der Nachteil: Gerade weil die Kleider mit so viel Volumen spielen, tragen sie auch schnell auf. Um ein bisschen zu strecken und gleichzeitig einen Nachthemd-Look zu vermeiden, sind Schuhe mit Plateau oder Absatz sinnvoll. Wer keine hohen Absätze tragen möchte, greift am besten zu Schnürstiefeletten mit etwas Plateau – die sind ohnehin ein cooler Stilbruch zum feinen Kleid. Mit Blazer drüber und Strumpfhose wird das kurze Kleid im Handumdrehen frühlingstauglich. Alternativ kann auch ein Pullunder drübergezogen werden.

Instagram Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Auch interessant: Wie wird die Corona-Pandemie die Mode verändern?

Blazerkleider

Dieser Kleider-Trend ist so etwas wie der minimalistische Kontrast zum „Regencycore“: Auf Blazerwesten folgen in diesem Frühling die Blazerkleider. Die kommen vornehmlich in den typischen Blazerfarben Grau und Schwarz und reichen etwa bis zur Mitte des Oberschenkels. Dabei punkten sie entweder mit schlichter, geknöpfter Blazer-Optik, oder aber mit zusätzlichem Taillengürtel, der das ohnehin schon edel anmutende Dress noch eine Nummer eleganter macht. Für alle, die es lieber etwas lässiger mögen, eignen sich Oversize-Modelle:

Frau in Blazerkleid
Blazerkleider können wahlweise cool oder elegant getragen werden – Ärmel sind dabei übrigens kein Muss, auch hier ist die Westen-Variante angesagt!Foto: Getty Images

Bei Styling ist ebenfalls von lässig bis verspielt alles drin. Die Kombi von Blazerkleid und Boots oder Sneakern passt perfekt in den Alltag. Wenn es etwas schicker sein darf, kann das schlichte Dress problemlos mit Pumps und Statement-Schmuck aufgestylt werden.

Mini-Hemdkleider

Mini ist das neue, alte Midi! Während kurze Kleider in den vergangenen Jahren abgeschrieben waren und gegen mittellange Versionen eingetauscht wurden, feiern sie in diesem Frühling ihr fulminantes Comeback. Besonders angesagt sind Hemdkleider im Mini-Schnitt. Das Material ist dabei egal, von mit Karos bedruckter Baumwolle bis hin zu robustem Denim ist alles dabei – Hauptsache, hemdtypischer Kragen und Knopfleiste sind vorhanden.

Auch interessant: Ich habe Kates Brautkleid für 150 Euro nachgenäht – und so sieht es aus!

Frau in Karo-Kleid
Wickeloptik und A-Linien-Passform schmeicheln der Figur, das helle Karo-Muster sorgt für Frühlings-StimmungFoto: Getty Images

Der Schnitt fällt bis zur Taille figurbetont aus und geht dann leicht auseinander – quasi eine softe A-Linien-Passform. Das ist besonders schmeichelhaft, weil die schmale Körpermitte im Mittelpunkt steht, während Hüfte und Oberschenkel kaschiert werden. Beim Styling kann man denn auch fast nichts falsch machen. Das Kleid macht im Stilbruch zu derben Boots und Lederjacke eine gute Figur, passt aber mindestens genauso gut zu (knalligen) Pumps, Clutch und Blazer sowie zu Overknees.

Kleider-Trend Muster-Overload

Neben den Karo-Klassikern schaffen es in diesem Jahr auch Retro-Muster wie Paisley oder Millefleurs-Prints aufs Kleider-Trend-Treppchen. Dabei darf es auch gerne mal knallbunt werden, kräftige Töne sorgen für die nötige Abwechslung im tristen Lockdown-Grau.

Frau in buntem Kleid
Nach diesem grauen Winter kann es in Sachen Frühlings-Kleider gar nicht bunt genug werdenFoto: Getty Images

Die schicken Frühlingskleider sind beim Styling ähnlich pflegeleicht wie Puffärmel- und Hemdkleider: Viel mehr als das Hingucker-Kleid an sich braucht es gar nicht für ein stylisches Outfit. Besonders cool sehen die langen Baumwoll-Kleidchen zu kniehohen Stiefeln mit weitem Schaft aus, quasi der Country-Girl-Style in schick. Aber auch mit dem Griff zu Chunky Boots kann Frau nichts falsch machen.

Frau in Blümchenkleid
Coole Kombi: Klassischer Millefleurs-Print trifft auf Mesh-Ärmel und BootsFoto: Getty Images

Kleider im „Minimal Chic“

Der Mix aus Volumen, Rüsche und Muster ist Ihnen too much? Dann sollten sie jetzt zu einem Dress im Minimal-Chic-Style greifen. Und keine Sorge: Die minimalistischen Kleider punkten nicht etwa mit wenig Stoff, sondern vielmehr mit ihrem reduziertem Design. Gemeint sind damit einfarbige Modelle in gedeckten Farben wie Schwarz, Beige oder Weiß, die ohne viel Chi-Chi auskommen und mit einfachen, aber zeitlosen Schnitten überzeugen. Dabei kann es sich um alles vom Slip Dress bis zum Hemdblusenkleid handeln – Hauptsache, es ist schlicht.

Auch interessant: Klamotten-Shopping mit Termin – Redakteurin hat „Click and Meet“ ausprobiert

Frau in kleid
Lässiger „Minimal Chic“ – perfekt für alle, die es lieber eine Nummer dezenter mögenFoto: Getty Images

Damit das Outfit letztlich aber nicht zu schlicht wird, dürfen die Stylingpartner ruhig richtig knallen. Wie wäre es mit Animalprint-Boots und einer Metallic-Tasche zum schwarzen Blusenkleid? Oder mit krassen Kontrasten wie etwa schwarzen Accessoires zum weißen Kleid? Edler und weniger auffällig wird es im Ton-in-Ton-Look. Heißt: Zum beigen Dress werden auch nur Accessoires in ähnlichen Farbtönen kombiniert, wobei verschiedene Farbnuancen für das gewisse Etwas sorgen.