Schweiß, Jucken, Stoppeln,

6 Beauty-Probleme im Sommer – und was wirklich dagegen hilft!

Schweißflecken auf und unter der Brust, permanent Stoppeln an den Beinen oder Oberschenkeln, die dann auch noch unangenehm aneinander reiben – in Sachen Beauty und Wohlbefinden stellt uns der Sommer vor einige Herausforderungen. STYLEBOOK gibt Tipps für die häufigsten Beauty-Probleme in der heißen Jahreszeit.

verschwitzte Frau
Nicht nur beim Ausdauertraining, auch im Alltag, kann ein verschwitzter Look unangenehm sein.
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Stoppeln an den Beinen

Tatsächlich wachsen im Sommer Nägel und Haare (ja, auch die an den Beinen) schneller. Dabei spielen mehrere Faktoren eine Rolle: Einige Menschen ernähren sich frischer und gesünder als im Winter, was dazu führt, dass der Mangel an Nährstoffen wieder ausgeglichen wird. Zudem ist unsere Durchblutung bei hohen Temperaturen besser und durch die UV-Strahlen produziert der Körper mehr Vitamin D. Auch unsere Haare erlangen im Sommer ihren Wachstumshöhepunkt. Der Grund hierfür sind die hohen Temperaturen, durch die die Hautzellen aktiver werden.

Die Lösung: Leider gibt es hier nur eine Lösung – öfter rasieren und schneiden. Wem in puncto „Haare“ die ständige Rasiererei zu anstrengend ist oder wer unter Ausschlag leidet, der sollte sich die Härchen an den Beinen professionell entfernen lassen.

Frau schwitzt

Draußen heiß, drinnen Klimaanlage – Schwitzen ist im Sommer ein großes Thema
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Schwitzen zwischen den Brüsten

Gerade Frauen mit großen Brüsten schwitzen im Sommer am Busen. Das ist nicht nur unangenehm, es sieht auch unschön aus. Das feuchte Milieu ist außerdem Nährboden für Hefepilze. Außerdem kann es zu Ekzemen kommen, da die Hautbarriere durch den Feuchtigkeitsverlust gestört wird. Und natürlich riecht Schweiß auch nicht sonderlich gut.

Die Lösung: Körperpuder! Die in Körperpuder enthaltenen Zinkpartikel können die Haut zwischen den Brüsten trocken halten und Reibung vermeiden. Den Geruch kann man durch antibakterielle Lösungen wie Tricolosan oder Octenisept in den Griff bekommen.

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Wasserfestes Make-up, das sich nicht entfernen lässt

Nach einem warmen Tag muss man gar nicht mit dem Make-up baden gegangen sein und sieht trotzdem aus wie ein Pandabär. Wasserfestes Make-up ist hier eine greifbare Lösung. Doch viele Produkte lassen sich einfach viel zu schwer entfernen. Durch Rubbeln und Reiben können Hautreizungen und Pickel entstehen. Auch die Wimpern leiden und brechen oftmals sogar ab.

Die Lösung: Sollte man handelsüblichen Make-up-Entferner benutzen, ist es wichtig gerade im Wimpernbereich nicht zu rubbeln, sondern lieber zweimal mehr mit dem Wattepad über das Auge zu gehen. Ein geniales Hausmittel ist Olivenöl. Es spaltet die wasserfesten Bestandteile der Wimperntusche auf und entfernt sie so schonend. Ebenso effektiv ist Babyshampoo, das gerade für den empfindlichen Augenbereich geeignet ist, da es in den meisten Fällen ohne Farb- und Duftstoffe auskommt und hypoallergen ist.

Wasserfestes Make-up entfernen

Bloß nicht rubbeln: Wasserfeste Mascara lässt sich schonend mit Öl entfernen
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Juckende Haut am Dekolleté

Manchmal reicht schon ein Nachmittag auf der Terrasse, und schon fängt die Haut an sonnenexponierten Stellen an zu jucken – eine klassische Sonnenallergie. Dabei gibt es verschiedenste Krankheiten, die umgangssprachlich als Sonnenallergie bezeichnet werden. Häufig treten „Polymorphe Lichtdermatose“ und „Mallorca-Akne“ auf. Symptome bei polymorpher Lichtdermatose sind Rötungen, Juckreiz und kleine Knötchen. Bei Mallorca-Akne sind oft Schultern, Dekolleté, Gesicht und Arme betroffen. Diese Art der Sonnenallergie ähnelt einer Akne und äußert sich mit einer unangenehmen Pickelbildung. Fettige Sonnencremes sind der häufigste Verursacher von Allergien.

Die Lösung: Natürlich sollte eine starke Allergie von einem Arzt untersucht werden. Doch zur Prophylaxe können zum Beispiel vor dem anstehenden Urlaub Calcium-Brausetabletten eingenommen werden. Außerdem kann den Hautreizungen auch mit dem richtigen Sonnenschutz für Allergiker vorgebeugt werden. Diese sind oft fett- und parfümfrei. Bei akuten Fällen sollte die betroffene Stelle gekühlt werden, damit der Juckreiz gedämmt wird. Dazu eignen sich zum Beispiel Quark und Aloe-Vera-Gels. Eine Cortisonsalbe kann zusätzlich dazu beitragen, dass sich die Haut beruhigt. Aber Achtung: Hier zuvor mit dem Arzt über die Risiken sprechen.

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Blondierte Haare, die sich grünlich verfärben

Grüne Verfärbungen sind nach dem Urlaub gerade bei blondierten Haaren keine Seltenheit. Der Grund: Algenvernichtungsmittel im Pool enthalten Kupferverbindungen. Die Kupfer-Ionen färben das Haar grünlich. Was bei dunklen Haaren kaum auffällt, sieht man bei blondierten Haaren besonders deutlich. Gerade geschädigte Haare verfärben sich noch schneller als gesunde.

Die Lösung: Haare nach dem Schwimmen im Pool immer gründlich mit Wasser ausspülen. Ist es schon zu spät, hilft es eine Aspirin-Tablette in Wasser aufzulösen und auf dem Haar eine Stunde einwirken zu lassen.

Schenkel, die aneinander reiben

Frauen, die gerne Shorts oder Miniröcke tragen, kennen das Gefühl nur zu gut, wenn die nackten Oberschenkel im Sommer ständig aneinander reiben. Dafür muss man nicht mal unbedingt übergewichtig sein, es reicht schon eine ungünstige Beinstellung und die Beine berühren sich.

Die Lösung: Babypuder verhindert, dass sich die Stellen wund scheuern. Produkte aus dem Sportbereich, die Blasenbildung verhindern sollen, ziehen, im Gegensatz zu Puder, auch in die Haut ein. Formende Unterwäsche schafft hier Abhilfe: Die Kompression verschlankt die Oberschenkel und durch die Mikrofasern wird die Haut vor dem Wundscheuern geschützt.

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