Übler Shitstorm für Asos
Schwarzes Model trägt „Sklaven“-Shirt

Wer hat da wieder nicht mitgedacht? Ein Shirt des Labels Wasted Heroes wurde auf dem Asos-Marketplace so unvorteilhaft in Szene gesetzt, dass dies einen wahren Shitstorm auf Twitter ausgelöst hat.

Autsch! Für eine ungünstige Kombination aus Model und Print-Shirt werden Asos und das Label Wasted Heroes im Netz gerade mit wütenden Kommentaren überschwemmt.

  • „Slave“-Shirt an schwarzem Model

    Foto: Wasted Heroes

    Dieses Bild aus einem Onlineshop sorgte im Netz für Aufregung

Twittergemeinde in Aufregung
Ein weißes Shirt mit der Aufschrift „Slave“, also „Sklave“, haben die Verantwortlichen ausgerechnet einem schwarzen Male-Model angezogen. Ein Screenshot aus dem Asos-Marketplace sorgte auf Twitter für jede Menge Aufregung. „Dieses ‚Slave‘-Shirt ist nicht witzig“, hieß es dort etwa, oder: „Ihr seid alle Rassisten, Asos. Habt ihr wirklich einen schwarzen Mann als Sklaven gelabelt?“


„Das war extrem dumm von uns“
Auf Nachfrage von „Style.Mic“ wies Asos die Schuld von sich. Über den Marketplace können unabhängige Händler ihre Kleidung anbieten, wie sie wollen. Mittlerweile ist das Shirt allerdings aus dem Shop verschwunden und Wasted Heroes hat ein klärendes Statement abgegeben.

„Das T-Shirt sollte sich darauf beziehen, dass wir Sklaven von Modelabels sind, darum ist es als ‚Slave to the Label‘ betitelt.“ Mit der Aufschrift habe man niemanden beleidigen wollen. „Das war extrem dumm von uns“, heißt es zur Entschuldigung in einem Tweet. Direkt über Wasted Heroes ist das umstrittene Shirt noch immer zu haben – im hauseigenen Onlineshop wird es nun allerdings nicht mehr von einem Model, sondern an einer Stange präsentiert, die mit Ketten von der Decke hängt.

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