Beautyprodukte im Test
von Laura Pomer
Was kann der Haar-Staubsauger?

Dyson ist berühmt für Staubsauger. Jetzt entwickelte die britische Firma den ersten Staubsauger fürs Haar. Lohnt sich der Kauf? Oder ist das nur rausgeblasenes Geld? STYLEBOOK.de hat das neue Beauty-Produkt mal getestet.

Als Hersteller beutelloser Staubsauger und Ventilatoren ist Dyson schon lange bekannt. Nun will der britische Haushaltsgeräte-Hersteller den Beauty-Markt erobern: mit dem Dyson Supersonic Haartrockner – einem Föhn, dessen innovative Technologie einen stolzen Preis zu rechtfertigen hat! STYLEBOOK-Redakteurin Laura Pomer hat den Föhn ausprobiert. Hier ist ihr Testurteil:

  • Dyson Supersonic Haartrockner

    Foto: Dyson Supersonic Haartrockner

    Mehr als ein Föhn? Der Dyson Supersonic Haartrockner

Das Produkt:
Der Supersonic Haartrockner von Dyson, ca. 399 Euro. Der Föhn und seine „innovative Technologie für ein ideales Stylingergebnis“ wurden in Deutschland erstmals auf der IFA 2016 Anfang September vorgestellt. Darin stecken fast 64 Mio. Euro Entwicklungskosten, mehr als vier Jahre Arbeit von über 100 Ingenieuren und insgesamt 250 (!) Patente. Der erste offensichtliche Unterschied: Wo andere Föhns ein Metallgitter haben, ist hier ein Loch mit schmalen Schlitzen, durch die er die Luft ausstößt.

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  • Dyson Supersonic Haartrockner

    Foto: Dyson Supersonic Haartrockner

    Ein „Luftloch“ der anderen Art

Was verspricht das Produkt?
Sein spezieller Motor dreht sich achtmal schneller, als es bei herkömmlichen Föhns der Fall ist. Dadurch erreicht er eine Lärmfrequenz, die vom menschlichen Gehör nicht wahrgenommen wird, und ist zudem gut abgeschirmt. Über digitale Sensoren soll das Gerät zwanzig Mal pro Sekunde seine Temperatur überprüfen und herunter regulieren, falls es zu heiß gelaufen ist; beispielsweise wenn es zu nah ans Haar gehalten wird. So bleibe die Keratin-Schutzschicht unversehrt und das Haar besonders glänzend.

Produkt-Details:
Allein optisch macht das futuristisch anmutende Gerät was her. Zusammen mit dem Föhn (wahlweise in Weiß oder Fuchsia) werden drei Aufsätze geliefert, die sich magnetisch anbringen lassen und das Haar gleichzeitig trocknen und stylen sollen.

  • Dyson Supersonic Zubehör

    Foto: Dyson Supersonic Haartrockner

    Das Zubehör des Dyson-Föhns: Styling- und Smoothing-Aufsatz sollen die Haare weich machen und die Oberfläche glätten. Der Diffusor, der die Luft gleichmäßig um jede Strähne verteilt, soll besonders schöne und definierte Locken zaubern

Das sagt Testerin Laura Pomer:
Dass der Luftstrom des Dyson Supersonic doppelt so stark sein soll, wie bei einem gewöhnlichen Föhn, fällt mir schwer zu glauben – er ist wirklich verhältnismäßig leise. Aber tatsächlich waren meine Haare schneller trocknen als sonst. Und glänzender! Das liegt an der geringeren Föhn-Temperatur, wie mir der Berliner Friseur Michael Manthei bestätigt.

Auch hatte ich das Gefühl, dass mein Haar an Tag zwei nach dem Waschen und Föhnen noch top gestylt aussah. Ziemlich angetan bin ich von den Magnet-Aufsätzen, da sie bombenfest halten und während der Anwendung nicht heiß laufen. Dank der Styling-Düse wurde mein Haar schon während des Föhnens glatter, als normalerweise. Mit dem Glätteisen nacharbeiten musste ich trotzdem.

Fazit:
Der Dyson Supersonic überzeugt, ist mit 400 Euro aber definitiv zu teuer. Zum Glück gibt es etliche Haartrockner, die weniger als ein Viertel kosten und mittels Ionen-Technologie für ein ähnlich zufriedenstellendes Ergebnis sorgen. Dass das Föhnen damit fünf Minuten länger dauert, ist sicherlich zu verkraften. 

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