Meinung

Warum Kates Outfits in Pakistan enttäuschend waren

Herzogin Kates Outfits in Pakistan
Vier Tage, sechs Looks – begeistern konnte mich aber leider keiner davon
Foto: Getty Images; Collage: STYLEBOOK

In den vergangenen Monaten überraschte Kate immer wieder mit lässigen Looks: Culottes, verspielte Kleider, stylische Handtaschen und sogar Sneaker fanden sich auf einmal im Fashion-Repertoire der Herzogin wieder. Die Dreifach-Mama schien ihren Style grundlegend überdacht – und verjüngt – zu haben. Umso enttäuschender war es für mich, als ich die Outfits von der royalen Pakistan-Tour gesehen habe.

Zum Job einer Royal-Lady gehören auch Staatsbesuche im Ausland. Klar, dass die Garderobe einer Kate oder Meghan für solche Trips schon allein als Zeichen des Respekts an die Kultur des Reiseziels angepasst wird. Dass Kate bei ihrem Aufenthalt im traditionsbewussten Pakistan keine modischen Experimente wagen würde, war also abzusehen. Mich störte vielmehr, wie uninspiriert ihre Outfits ausfielen. Vom neuen, jungen Kate-Style, von dem ich zuvor so begeistert war, blieb plötzlich nicht mehr viel übrig.

Problem 1: Die Farbpalette

Bei der Farbpalette scheint sich die Herzogin wohl an der Nationalflagge Pakistans orientiert zu haben. All ihre Looks sind in kühlen Tönen wie weiß oder grün gehalten. Aber auch Türkis und Blau sind mit im Gepäck.

Herzogin Kate

Bei ihrer Ankunft in Pakistan wählte Kate ein türkises Kleid von Catherine Walker
Foto: Getty Images

Das Problem an der Sache: Die Farben tun nicht wirklich was für die Royal-Lady. Vor allem die beiden „Catherine Walker“-Modelle in türkis und knallgrün sind – was die Farben betrifft – ohnehin mehr als schwierig, wirken irgendwie nicht so richtig modern, sondern erinnern an eine etwas stiefmütterliche Garderobe. Ein dunkleres Grün oder ein zartes Blau statt der grellen Töne wären wohl die bessere Wahl gewesen und hätten auch mehr zu Kates sonstigem Style gepasst.

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Herzogin Kate

Schöner Schnitt, schlimme Farbe: Kate hätte eigentlich auch schönere Mantelkleider im Schrank…
Foto: Getty Images

Problem 2: Wo ist Kate?

Im fernöstlichen Pakistan wurde ganz offensichtlich versucht, Kates Style mit traditionellen Elementen zu vereinen. Das klappte nur bedingt. Nicht selten wirkte die Herzogin etwas verkleidet, von ihrem persönlichen Stil ist nicht mehr viel zu sehen. Statt Pumps und Sneaker trug sie vorwiegend altbackene Schlappen und Stiefel. Auch bei den Accessoires blieb sie unauffällig. Hätte man nicht zumindest in puncto Taschen, Schmuck und Schuhe mehr vom coolen Kate-Style einbringen können?

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Herzogin Kate und Prinz William

Kate im gar nicht mal so royalen Look mit Lederweste und flachen Stiefeln
Foto: Getty Images

Herzogin Kate und Prinz William

Sie ganz traditionell, er leger: An der Seite ihres Ehemannes wirkt Kate ein wenig verkleidet.
Foto: Getty Images

Problem 3: Das Haar-Styling

In Pakistan setzt Kate vorwiegend auf halb zurückgekämmte Haare, am Oberkopf leicht antoupiert. Eine strenge Frisur, die jede Frau ein bisschen damenhafter und älter aussehen lässt – auch Herzogin Kate wird von diesem Effekt nicht verschont. In Kombination zu den klassisch traditionellen Outfits wirkt die strenge Frise gleich doppelt bieder.

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Herzogin Kate

Ein schicker, aber vor allem auch strenger Look: Mit toupiertem Oberkopf und zurückgesteckten Strähnen kam Kate zu einer Abendveranstaltung in Pakistan
Foto: Getty Images

Fazit

Traditionen bewahren gut und schön, aber man sollte sich darüber nicht selbst verlieren. Sonst wirkt man ganz schnell wie eine Anziehpuppe – und das würde meiner Meinung nach Herzogin Kate so gar nicht gerecht werden.