Von Heidis Villa zu „Adam sucht Eva“

Die unglaubliche Karriere der Gina-Lisa Lohfink

Zehn Jahre ist es her, dass TV-Deutschland das blonde Mädchen Gina-Lisa Lohfink (Jahrgang 1986) kennenlernte, 2008 bewarb sich die Hessin mit der frechen Schnauze bei Heidi Klum für den Titel „Germany's Next Topmodel“. Nach unzähligen Irrungen und Wirrungen steht jetzt erneut ein TV-Scoop an: RTL ließ mitteilen, dass Gina-Lisa Lohfink in der neuen Staffel der Nackedei-Show „Adam sucht Eva“ dabei ist.

Gina-Lisa Lohfink
Gina-Lisa Lohfink hat eine interessante Karriere hinter sich – auch optisch
Foto: Getty Images

Zunächst war Gina-Lisa Lohfink Arzthelferin und Miss Darmstadt. Später versuchte sie sich mehrfach als Moderatorin. Sie hatte eine eigene Web-Serie und schwitzte auf der Promi-Alm. Sie war Werbegesicht für M&Ms und Sixt. Sie vertrieb Sonnenbrillen und suchte im TV einen besten Freund. Sie zog sich für den Playboy aus und checkte im „Big Brother“-Haus ein. Sie ging zum Opernball und an den Ballermann und schreckte vor den Kakerlaken im australischen Busch nicht zurück – die so sehr erhoffte Krone blieb ihr allerdings verwehrt.

Echo Verleihung 2018

Gina-Lisa im April 2018 bei der Echo-Verleihung. Eine Karikatur ihrer selbst!
Foto: dpa Picture Alliance

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Unzählige Male unterm Messer

Sie sang, schauspielerte und war das Gesicht der Erotikmesse „Venus“. Sie wollte sich von einem Prinzen adoptieren lassen, dann aber doch nicht, und kochte fürs „Perfekte Promi-Dinner“. Sie liebte viele Männer und eine Frau (aber irgendwie nur aus Spaß). Sie prozessierte, geriet selbst mit dem Gesetz in Konflikt und beerdigte schließlich ihre Privatsphäre. Kaum mehr zählbar sind die Male, die sich Gina-Lisa unters Messer legte. Kaum noch etwas erinnert an die „Zack, die Bohne!“-Blondine, die bei Heidi Klum 2008 vom Supermodel träumte. Gina-Lisa, ein Kunstprodukt. Die Mimik starr, die Lippen spannen, der Busen droht zu platzen. 2008 wurde das fast bitterer Ernst: Nach einer Brustvergrößerung riss die Naht unter der Haut, Gina-Lisa verlor viel Blut. Lebensgefahr. Not-OP.

Trash-Queen Gina-Lisa

Solariumgebräunt und wasserstoffblond, aber das Lachen wirkt noch natürlich: Gina-Lisa am Anfang ihrer Karriere im Jahr 2007. Bevor sie diverse regionale Schönheitswettbewerbe gewann, absolvierte Gina-Lisa eine Ausbildung zur Arzthelferin und arbeitete nebenbei in einem Fitnessstudio und in einem Behindertenheim
Foto: Getty Images

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Ihr Körper ist volltätowiert

Doch nicht nur Gina-Lisas künstliche Körperteile haben sich vermehrt, auch die Anzahl ihrer Tattoos. Mittlerweile ist ihre komplette linke Seite, von der Schulter bis hin zum Knöchel, volltätowiert. Ihr jüngstes Tattoo, eine Pfingstrose unterhalb der linken Pobacke, ließ sie sich erst Anfang Juli stechen – und das Tattoo hat sogar eine Botschaft: „Mit Kritik konnte ich früher gar nicht umgehen, sie hat mir immer sehr wehgetan. Mittlerweile ist es mir egal: Die Leute reden so oder so über mich. Geht mir also am A**** vorbei – und das soll jeder sehen“, wie sie in einem Interview mit der „Bild“ im Juli verriet. Auch Piercings gegenüber ist die Skandal-Blondine aufgeschlossen. Auf ihrer Facebookseite teilte sie ihren Fans mit, dass sie zwei Piercings hat. Wo die sich befinden, verriet sie aber nicht…

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Gina-Lisa macht sich nackig

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