Bild.de Hier geht es zurück zu Bild.de

Ganz ohne Tag am Meer

Wie stylt man eigentlich Beach Waves? Trend-Frisur des Sommers

Emili Sindlev mit Beach Waves
Beach Waves sind ein Klassiker unter den Sommer-Frisuren. STYLEBOOK verrät, wie der Undone Look gestylt wird. Foto: Getty Images

Leicht zerzaustes, welliges Haar, das noch vom Salzwasser glänzt – wenn eine Frisur Summer-Feeling verspricht, dann sind es die Beach Waves. Und für den lässigen Surfer-Look ist nicht einmal ein Strandbesuch nötig. STYLEBOOK verrät, wie die Sommerfrisur ganz einfach gestylt werden kann.

Was sind Beach Waves?

Richtig angekommen ist der Sommer erst, wenn die Haare dementsprechend aussehen. Von der Sonne geküsst, mit leichten Highlights, lässig zerzaust und mit etwas Salz in den Längen – eben so, wie nach einem langen Tag am Meer. Zusammengefasst wird all das unter dem Begriff „Beach Waves“, auch als „Salty Hair“ oder „Mermaid Hair“ bekannt. Wer mag, kann den Look noch um verspielte Akzente wie geflochtene Strähnen ergänzen, das gibt der Frisur das gewisse Etwas.

Instagram Placeholder
An dieser Stelle findest du Inhalte aus Instagram
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Wie macht man sich Beach Waves?

Salz-Spray

Die einfachste Styling-Variante ist jene mit Salzspray, das auf das handtuchtrockene oder trockene Haar aufgesprüht und eingeknetet wird. Am besten funktioniert das bei ohnehin schon welligen Haaren, Frauen mit glatten oder sehr dünnen Haaren brauchen meist etwas mehr Einsatz, das Salzspray sollten sie aber für alle Varianten griffbereit halten.

Zöpfe flechten

Eine schonende Möglichkeit sind zwei geflochtene Zöpfe. Die sollten am besten handtuchtrocken sein und vor dem Flechten mit Salzspray eingesprüht werden. Dann über Nacht trocknen lassen oder langsam trocken föhnen. In diesem Fall gilt wie immer: Hitzeschutz nicht vergessen.

Dutt

Ähnlich funktioniert auch ein Dutt. Dabei werden die feuchten und mit Salzspray besprühten Haare zu einem lockeren Messy Bun gebunden und dann getrocknet. Anschließend einfach mit den Fingern durchwuscheln, fertig.

Glätteisen

Auch das Glätteisen schafft wunderschöne Beach Waves, wobei es mehrere Varianten gibt.

Variante 1: Die S-Form

Hier wird mit den Haaren Strähne für Strähne, Stück für Stück und von oben nach unten immer wieder ein S geformt und kurz mit dem Eisen erhitzt, dann geht es weiter zum nächsten S.

Variante 2: Zwirbel-Strähnen

Etwas schneller geht es, wenn man die Haare in vier dicke Strähnen aufteilt. Je zwei Strähnen werden zuerst einzeln und dann ineinander gedreht, so dass nacheinander zwei dicke Strähnen entstehen. An der höchsten Stelle wird das Glätteisen angesetzt, das dann Stück für Stück nach unten wandert.

Welche Haare eignen sich am besten für Beach Waves?

Die Haare sollten mindestens halblang sein. Bei einem längeren Schnitt sollte hin und wieder nachgeknetet werden, da sich lange Haare schneller aushängen. Daneben ist ein Stufenschnitt als Grundlage sinnvoll, da die Haare damit leichter springen. Für den perfekten Beach-Style-Look eignen sich diverse natürliche Färbestile wie Balayage, Ombré und Bronde, die die Haare aussehen lassen wie von Sonne und Salzwasser ausgebleicht.

Wie pflege ich Beach Waves am besten?

Beach Waves sind nach dem Mittelscheitel vermutlich die pflegeleichteste Frisur – einmal gestylt, bleibt der Look. Bei langen oder sehr glatten Haare bietet sich eine Portion Salzspray nach ein paar Stunden an, die der Frisur noch einmal neuen Schwung gibt.

Themen