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Verantwortungsvoll genießen

Kalorienbombe Alkohol? 8 Tipps, wie Wein, Bier und Co. nicht dick machen

Frau, die Wein trinkt
Alkohol kann schnell zum Dickmacher werden, wenn man einige Tipps nicht beachtetFoto: Getty Images

Alkohol hat viele Kalorien und macht deshalb zwangsläufig dick. Aber nur, wenn man ihn falsch trinkt! Mit ein paar Tipps lassen sich alkoholische Getränke wie Cocktails, Bier und Wein bei verantwortungsvollem Konsum fast ohne schlechtes Gewissen an die Waage genießen.

Gerade zu besonderen Anlässen greift man auch mal zu einem Glas Sekt oder Wein. Viele plagen sich dabei allerdings mit einem schlechtem Gewissen: Auch wer sonst penibel auf seine Linie achtet, Sport treibt und sich an eine gesunde Ernährung hält, hat mit dem Drink kurzerhand einen Haufen Kalorien runtergekippt. Deshalb aber gleich völlig abstinent leben? Muss nicht sein!

1. Kaloriensparen geht auch bei Alkohol

Ein gewöhnliches 0,2-Liter-Glas Wein – sowohl Rot als auch Weiß – schlägt in der Kalorientabelle mit stolzen 160 Kalorien zu Buche. Besser: eine erfrischende Weinschorle trinken. Hier haben Sie die gleiche Menge zum Genießen, aber knapp die Hälfte der Kalorien eingespart.

2. Viel Wasser trinken

Durch eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr verhindern Sie außerdem, aus purem Durst noch mehr kalorienreichen Alkohol zu trinken.

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3. Wählen Sie den richtigen Drink

Die Eselsbrücke ist einfach: Je niedriger der Alkoholgehalt, desto weniger Kalorien sind enthalten. In 100 Milliliter Gin (enthält 45 Prozent Alkohol) stecken beispielsweise 260 Kalorien. Wer vorher schon weiß, dass der Abend feuchtfröhlich wird, sollte gleich auf leichtere Getränke setzen: Ein Glas Prosecco oder Sekt hat bei elf Prozent Alkoholgehalt lediglich 75 Kalorien. Ein leichter Wein, zum Beispiel ein Vino Verde, enthält nur neun Prozent Alkohol und damit nur 60 Kalorien. Deutlich „nahrhafter“ sind da Cocktails mit süßen Säften und Sahne wie ein Piña Colada – in einem solchen Drink können schnell bis zu 240 Kalorien pro Glas stecken. Und es gibt auch einen Drink, auf den Fitness-Fans schwören: den NorCal Margarita.

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4. Sparen Sie Kalorien übers Essen

An Tagen, an denen Sie alkoholische Getränke konsumieren, ist die Fettverbrennung praktisch lahmgelegt, da der Körper auf Alkohol als Energielieferant zurückgreift, andere Stoffwechselvorgänge werden dadurch gedrosselt. Dennoch gilt: Wer viel trinkt, braucht eine gute Grundlage. Vorheriges Fasten hilft hier also wenig! Lieber die zusätzlichen Kalorien an den Tagen nach der Sause einsparen und bei der Ernährung auf Vitamine, Mineralstoffe und wertvolle Proteine mit niedrigerem Kaloriengehalt setzen.

5. Wappnen Sie sich gegen Heißhungerattacken

Da Alkohol viel Zucker enthält, lässt sein Konsum den Insulinspiegel in die Höhe schießen. Danach fällt er rapide ab, was zu einer leichten Unterzuckerung führt, die sich bald als Hungergefühl bemerkbar macht – diesem wiederum gibt man leicht angetüdelt gerne mit fettigem Fast-Food nach. Deshalb am besten schon vor dem ersten Bier oder Sekt den Kühlschrank mit Milchprodukten wie Molke, Ayran oder Buttermilch bestücken. Die sind eiweißreich und enthalten wenig Fett, füllen nach einem Partyabend das Loch im Magen und stillen gleichzeitig auch die unbändige Lust auf Süßes.

6. Führen Sie ein Kater-Ritual ein

Nach einer durchzechten Nacht verwöhnt man den müden Körper bei brummendem Schädel am liebsten mit „Soulfood“ wie Pfannkuchen, Burger und Pizza. Unser Tipp: Brechen Sie mit dieser Tradition und machen Sie den Kater-Tag zum Superfood-Tag. Sobald Sie sich diese Ernährung zum Ritual gemacht haben, am Morgen danach gesund zu frühstücken – Vollkornbrot mit Avocado, Rührei und Hüttenkäse zum Beispiel – und auch die Stunden danach auf tierische Fette zu verzichten, kommen Sie gar nicht mehr auf die Idee, die Nummer des Lieferservices zu wählen.

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7. Faulenzen Sie bewusst

Ihre sportlichen Ambitionen in allen Ehren: An verkaterten Tagen dürfen Sie guten Gewissens auf der Couch bleiben. Auch Stunden später beeinträchtigt der Alkohol noch den Gleichgewichtssinn, die Reaktions- und Koordinationsfähigkeit ist geschmälert, wir fühlen uns träge und schwer. Und während die Leistungskurve am Boden ist, steigt gleichzeitig das Verletzungsrisiko. Den sportlichen Ehrgeiz also besser für die Tage nach dem Kater aufbewahren und heute mal mit Genuss faulenzen!

8. Trinken Sie nie, um sich besser zu fühlen

Job futsch, Partner*in weg, Streit mit der besten Freundin – alles gute Gründe, KEINEN Alkohol zu trinken! Wer aus Frust zum Glas greift, verliert schnell die Kontrolle über seinen Konsum und trinkt mehr, als er eigentlich möchte. Damit der Genussfaktor nicht auf der Strecke bleibt, gilt: Trinken Sie nie, um sich besser zu fühlen. Achtung: Die Menge macht das Gift – und zwar nicht nur aus Figurgründen. Um Ihre Leber zu entlasten und das Risiko auf Alkoholismus zu vermeiden, sollten Sie auf keinen Fall täglich Alkohol trinken.