Gegessen, wohlgemerkt!

Wissenschaftlich bewiesen! Diese Lebensmittel sind gut für die Vaginaflora

Vagina Orange
Einige Lebensmittel helfen dabei, auch unter der Gürtellinie gesund zu bleiben
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Schon gewusst? Es gibt Lebensmittel, die der Vagina gut tun. STYLEBOOK erklärt, welche fünf Lebensmittel Frauen öfter in ihren Speiseplan einbauen sollten – garantiert kein Hokuspokus, sondern wissenschaftlich bewiesen!

Cranberrysaft beugt nachweislich Blasenentzündung vor

Hin und wieder ein Glas Cranberrysaft (Preiselbeersaft) schmeckt nicht nur erfrischend, es ist gleichzeitig auch die beste Vagina-Medizin. Zu diesem Ergebnis kamen 2016 US-Forschende, indem sie 185 Frauen, die zu Harnwegsinfektionen wie Blasenentzündung neigten, über 24 Wochen lang täglich 250 Milliliter zuckerfreien Cranberrysaft zu trinken gaben. Das Ergebnis: Die Zahl der Neuinfektionen sank um 40 Prozent. Das Wissenschaftlerteam ging davon aus, dass die einzigartige Kombination aus Antioxiadantien und antibakteriell wirkenden Inhaltsstoffen für den vorbeugenden Effekt verantwortlich ist.

Jeden Tag ein Apfel unterstützt die Orgasmusfähigkeit

Ja, richtig gelesen: Ein Apfel kann dazu beitragen, noch intensivere Orgasmen zu erleben. Und auch hier gibt es die passende Studie dazu, knapp erklärt: Von 343 Frauen, die dazu „verdonnert“ wurden, täglich einen Apfel zu verputzen, berichteten fast alle, dass sie im Laufe der Zeit mehr Lust empfanden und ihr Sexualleben ingesamt als erfüllender einstuften. Bei den gegenübergestellten 388 apfellosen Ladys kam es zu keinen nennenswerten Veränderungen. „Schuld“ an dem Glück soll ein geheimnisvoller Inhaltsstoff namens „Phloridzin“ sein, der die Durchblutung der Vagina sowie die Feuchtigkeitsproduktion anregt, was nachweislich die Orgasmusfähigkeit verbessert. Doch merke: Das größte Sexualorgan ist immer noch der Kopf. Probleme, die eventuell tiefer sitzen, lassen sich mit ein paar Apfelschnitzen leider nicht beheben.

Apfel

„An Apple a Day“ soll der weiblichen Lust zuträglich sein
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Süßkartoffeln unterstützen die Fruchtbarkeit

Süßkartoffeln enthalten besonders viel Vitamin A, beziehungsweise Beta Carotin – ein Nährstoff, der laut Studien dem Eisprung buchstäblich auf die Sprünge hilft. Außerdem trägt er dazu bei, dass sich außer Balance geratene Hormonwerte wieder einpendeln. So ist es nicht verwunderlich, dass sich einige Mythen um das Thema Fruchtbarkeit und Süßkartoffel ranken, so soll der Verzehr unter anderem für Zwillingssegen sorgen. Es gibt einen Hinweis: Bei dem afrikanischen Volk der Yoruba gibt es den weltweit höchsten Anteil an zweieiigen Zwillingen, ihr wichtigsten Grundnahrungsmittel: Süßkartoffeln! Übrigens soll der Mann ebenso beherzt zugreifen, denn ohne Vitamin A machen die Spermien schlapp.

Austern lindern Menstruationskrämpfe

Casanova soll täglich 50 Austern geschlürft haben, um seine Manneskraft aufrecht zu erhalten. Aber auch Frauen sollen die Meerestierchen – deren Form vielleicht nicht ganz zufällig ist, wie sie ist  – durchaus zuträglich sein. Mit über 22 Milligramm pro 100 Gramm haben Austern mit den höchsten Zink-Gehalt überhaupt, eine Studie aus dem Jahr 2007 kam zu dem Ergebnis, dass eine Dosis von je täglich 30 Milligramm vier Tage vor dem erwarteten Eintreten der Menstruation für eine deutliche Minderung der Krämpfe sorgen kann – ein Effekt, der auch mit hochwertigen Nahrungsergänzungsmitteln erreicht werden kann, dennoch nimmt und verwertet der Körper Nährstoffe und Vitamine aus Lebensmitteln weitaus besser. Vegetarierer dürfen bei Mandeln und Kürbiskernen beherzt zugreifen, die haben ebenfalls einen hohen Zinkanteil.

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Auster

Zufall oder nicht? Vielleicht soll die Form des Auster-Inneren ein Hinweis darauf sein, dass der Verzehr uns Frauen guttut
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Joghurt hält den Darm gesund und damit das empfindliche Vagina-Milieu in Balance

Darm und Vagina hängen eng miteinander zusammen. An beiden Körperstellen sind Milliarden „helfender“ Bakterien am Werk, die dafür sorgen, dass alles in Balance bleibt. So kann es sein, dass ein angegriffener Darm die Entstehung von Scheidenpilz begünstigt. Die in Joghurt oder auch in fermentiertem Gemüse wie Kimchi und Sauerkraut enthaltenden Probiotika tragen nachweislich zur Darmgesundheit bei.