Nachgefragt beim Experten

Darf ich vor einer Tätowierung Alkohol trinken?

Bar und trinkende Menschen
Tattoo, Bar und Drinks — das macht optisch einiges her. Aber sollte man sich ein alkoholisches Kaltgetränk direkt vor dem Stechen genehmigen?
Foto: Getty Images

Ungewollte, aus einer Schnapslaune heraus entstandene Tattoos, sind nicht die Regel, kommen aber vor. Aber: Darf man überhaupt betrunken sein, wenn eine Tattoonadel sich der Haut nähert?

Die erste Sitzung beim Tätowierer steht an, die Vorfreude ist riesig. Doch die Nerven liegen blank. Zur Beruhigung gönnt man sich ein Gläschen Sekt oder genehmigt sich sogar einen Schnaps. Aber birgt ein leichter Schwips vor der Tattoo-Sitzung eigentlich Risiken? Und was passiert, wenn ich vorher Drogen konsumiert habe? STYLEBOOK hat bei einem Experten nachgefragt.

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Darf ich vor einer Tätowierung Alkohol trinken oder Drogen nehmen?

Ein klares Nein! 24 Stunden vor einer Tätowierung sollten keine blutverdünnende Produkte wie Alkohol, Drogen oder auch Aspirin eingenommen werden. Tätowiererin Daria Pelz von Beauty & Pain erklärt den Grund: „Die Haut nimmt nicht nur die Farbe schlechter an, sondern man kann auch stärker bluten. Diese Wirkung wird aber nicht von Zigaretten oder Ibuprofen erzeugt.“

Ganz abgesehen davon, sollte man nüchtern und klar im Kopf sein, wenn man sich eine Tätowierung für die Ewigkeit unter die Haut stechen lässt – dann kommt es auch zu keinem bösen Erwachen …