Wenn die Hose scheuert

Jeans im Schritt verstärken: Mit diesem Trick klappt's!

Frau in Jeans
Wenn beim Laufen die Hose scheuert, wird selbst Jeansstoff dünn und kann reißen, ein einfacher Trick hilft jedoch
Foto: iStock/Amelia Fox

Neue Jeans gekauft, eingetragen und schon scheint der Stoff an ungewollten Stellen wie dem Bereich der Oberschenkel dünner zu werden und mündet meist auch in Reibungslöchern. STYLEBOOK verrät, wie sich die Abnutzungsspuren verhindern lassen.

Riesige Löcher an den Beininnenseiten der Lieblingsjeans? Dieses Problem kennen besonders Frauen mit nicht ganz schmalen Oberschenkeln, so genannten „Mermaid Thighs“ (Meerjungfrauen-Oberschenkel): Die Oberschenkel reiben beim Laufen aneinander, dadurch wird der Stoff dünner und nach einer Weile zeigen sich Abnutzungsspuren in den Innenseiten der Jeans, oft an den Oberschenkelseiten oder am Hintern. Doch die aufgescheuerte  Jeans muss nicht umgehend durch ein neues Modell ersetzt werden.

Was tun, wenn die Jeans zwischen den Beinen kaputt geht?

Das Zauberwort in Sachen aufgescheuerte Jeans heißt Vlieseline. Die Bügel-Einlage wird von innen auf die aufgeriebene Stelle gelegt und vorsichtig mit dem Bügeleisen fixiert. Durch die Hitze bleibt das Stoffstück an der Jeans kleben und verstärkt so die schwächelnde oder bereits aufgerissene Stelle.

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Jeans und Vlieseline

Bügel-Einlage kann dabei helfen, die Jeans robuster zu machen
Foto: STYLEBOOK

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Vlieseline gibt es für wenig Geld in Fachgeschäften für Nähbedarf. Muss es schnell gehen oder ist kein Vlieseline-Verkäufer in der Nähe, tut es zur Not auch normaler Jeansstoff. Der ist jedoch dicker, muss aufgenäht werden und kann scheuern. Wer keine Lust hat, sich selbst dem Loch in der Lieblingsjeans zu stellen, kann sie natürlich auch immer zum Schneider seines Vertrauens bringen.