Zu eng, zu ausgebeult, zu ausgewaschen?

7 Jeansprobleme, die jede Frau kennt – und was dagegen hilft

Frau, die sich eine Jeans anzieht
Zu eng, zu weit, zu schnell kaputt – eine passende Jeans zu finden, ist gar nicht so einfach
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Die perfekte Jeans zu finden, kann eine ziemliche Herausforderung sein. Und selbst wenn man sie glaubt, gefunden zu haben, sind damit noch längst nicht alle Probleme gelöst. Im Gegenteil: Mit abgequetschtem Hüftspeck, unschönen Falten und ausgebeulten Knien hatte es wohl fast jeder schon einmal zu tun. Aber das muss nicht sein! STYLEBOOK kennt Lösungen für 7 typische Jeansprobleme.

Problem 1: Cameltoe

Die meisten Frauen sind wohl eher kein Fan davon, wenn sich die Jeans unschön in den Schritt zieht, vor allem dünnes Denim begünstigt den so genannten Kamelfuß-Effekt.
Die Lösung: Lieber auf festere Jeansstoffe zurückgreifen, um den ungeliebten Schlitz zu vermeiden.

Problem 2: Muffin-Top

Klingt süß, ist es aber nicht. „Muffin-Top“ nennt sich das Körperfett, das bei Hüftjeans über den Bund quillt und sich unter Tops und Shirts abzeichnet. Das Problem betrifft auch sehr schlanke Menschen, wenn die Jeans zu eng ist.
Die Lösung: High-Waist-Jeans! Der hohe Bund kaschiert kleine Rettungsringe und abquetschter Hüftspeck ist Geschichte. Besonders bequem wird es mit elastischen Modellen mit Stretchanteil.

Frau mit zu enger Hüftjeans

Besonders gefürchtet: das so genannte „Muffin Top“
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Problem 3: Ausgewaschen und verbeult

So bewahrt man das gute Stück vor dem Auswaschen.
Die Lösungen: Noch länger hält die Farbe in der Handwäsche oder im Feinwaschgang, dazu sollte Spezialmittel für dunkle Textilien verwendet werden. Der Trockner sollte gemieden werden, stattdessen die Hose lieber lufttrocknen lassen. Auch eine Möglichkeit: Die Jeans gar nicht erst in die Waschmaschine sondern ins Gefrierfach packen, was unschönes Ausbeulen durch zu häufiges Waschen verhindert.

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Problem 4: Faltenwurf am Saum

Am Po sitzt die Jeans perfekt, aber an den Beinen wirft sie unschöne Falten. Ein Problem, dass vor allem kleine Frauen kennen. Kurzgrößen sind eher selten zu finden. Zu lange Hosen, die sich an den Knöcheln stauchen, lassen die Beine aber kürzer und stämmiger wirken. Krempeln ist da auch nicht immer die Lösung.
Die Lösung: Zu Ankle-Jeans greifen. Wie der Name schon sagt, endet der Stoff bei diesem Schnitt bereits an den Knöcheln. Und weil knöchellange Hosen derzeit absolut angesagt sind, braucht man in den Läden gar nicht lange nach dem passenden Modell suchen.

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Problem 5: Abrieb zwischen den Schenkeln

So eine Lieblingsjeans muss schon einiges aushalten, tragen wir diese doch am liebsten jeden Tag. Dünne Stoffe halten da nicht lange stand. Gerade an den Oberschenkeln reibt das Material aneinander, und ruckzuck ist ein Loch drin.
Die Lösung: Wer lange Freude an seiner Jeans haben möchte, sollte auf besonders robuste und feste Denimstoffe setzen. Oder: Eine weitere Lage von innen dagegennähen und so die beanspruchten Stellen zusätzlich verstärken.

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Problem 6: Es spannt am Reißverschluss

Eigentlich passt die Hose perfekt und trotzdem spannt der Reißverschluss? Das liegt häufig an einer schlechten Verarbeitung.
Die Lösung: Den Hosenschlitz bügeln und mit Sprühstärke zusätzlich Halt geben!

Eng anliegende Jeans

Die Hose sitzt und trotzdem spannt der Reißverschluss
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Problem 7: Maurerdekolleté

Auch bei Frauen ist ein „Maurerdekolleté“ kein schöner Anblick, da mag der Po noch so knackig sein.
Die Lösung: Wer seinen Allerwertesten nicht bei jedem Bücken der Öffentlichkeit präsentieren möchte, sollte tiefsitzende Hüftjeans lieber links liegen lassen und zu normal- bis hochgeschnittenen Modellen aus festeren Stoffen mit Strechanteil greifen.