Fast alle machen diese Wäschefehler

Diese 8 Dinge ruinieren ungewollt Ihre Kleidung

Die richtige Textilpflege ist eine Geschichte voller Missverständnisse. Muss ich Jeanshosen auf links drehen? Gehört der Kaschmirpullover in die Waschmaschine? Und wäscht Pulver nun besser als Flüssigwaschmittel? Wir verraten die häufigsten Fehler und Irrtümer übers Wäsche waschen und geben Tipps, die die Haltbarkeit Ihrer Lieblingsstücke verlängern.

Pflegefehler
Wer lange Freude an seinen Lieblingsteilen haben möchte, muss einige Waschregeln beachten
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Frau stellt Waschtemperatur ein

30 oder 40 Grad? Wer sich unsicher ist, sollte einen Blick aufs Waschetikett im Kleidungsstück werfen. Hier wird die maximale Waschtemperatur empfohlen.
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1. Fehler: Das falsche Waschprogramm

40, 60 oder sogar 90 Grad? Vorwäsche, Schonwaschgang, Schleudern? Erste Hilfe für die richtige Pflege bieten die Waschsymbole, die in keinem Textil fehlen sollten. Allerdings wird von den Modeherstellern aus Reklamationsgründen häufig eine geringere Temperatur angeben, als möglich wäre. Oft sogar gleich eine überflüssige chemische Reinigung empfohlen. Folgende Anleitung empfiehlt sich:

Baumwolle:
Weiß bei 60 Grad, farbig bei 40 Grad, es muss kein Schonwaschgang sein, da Baumwolle stark mechanisch beansprucht werden kann. 90 Grad ist überflüssig.
Leinen, Hanf (Bastfasern):
60 Grad Schonwäsche. Sonst kann die Faser knittern und brüchig werden. Auf keinen Fall schleudern.
Viskose:
Schonwäsche 30-40 Grad, da sie stark knittert und nass leicht reißt!
Synthetischen Chemiefasern:
Werden bei  30-40 Grad sauber, wenn sie nicht zu lange ungewaschen liegen bleiben. Also, rasch damit ab in die Waschmaschine!
Seide:
Feine Seidenblusen können per Hand mit lauwarmem Wasser, leichter Bewegung, mit Woll- oder flüssigem Buntwaschmittel gewaschen werden

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2. Fehler: Die Wäsche wird nicht vorsortiert

Sie stopfen alles gleichzeitig in die Maschine und wundern sich, dass Weißes grau aussieht und Buntes verblasst. Deshalb gilt: Weiß und Bunt immer trennen, Schwarz und Dunkelgrau am besten extra waschen. Raw Denim, wenn überhaupt, unbedingt separat waschen. Feine Strümpfe und Dessous zum Schutz immer im Netz in die Waschtrommel geben.

3. Fehler: Falsches Trocknen

Hängen, wringen, legen – wie trockne ich richtig? Alles aus Baumwolle und Leinen kann auf den Wäschetrockner, da diese Gewebe mit Dampf wieder glatt gebügelt werden können. Wolltextilien leicht ausdrücken und liegend trocknen. Ebenso Maschenwaren, weil sie ansonsten ausleiern können. Auch Kleidung aus Viskose liegend trocknen, da das Material keine gut Nassfestigkeit hat. Chemiefasern werden auf dem Bügel oder liegend getrocknet. Im nassen Zustand sind auch diese Teile formempfindlich.

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4. Fehler: Die Benutzung des Trockners

Elektronische Wäschetrockner sind zwar praktisch, aber weder gut für Ihre Kleidung und schon gar nicht für die Umwelt. Sinnvoll ist es, die Wäsche auf der Leine im Wind trocknen zu lassen. Wenn überhaupt, sind nur Baumwolle und evtl. Baumwoll-Mischgewebe geeignet für den Trockner. Aber: Fast alle Textilien leiden durch die Temperaturtrocknung bei gleichzeitiger mechanischer Belastung. Und der hohe Energieverbrauch steht nicht im Verhältnis zum Ergebnis.

5. Fehler: Es wird zu oft gewaschen

6. Fehler: Jeans waschen

Jeanshosen sollten möglichst nie gewaschen werden. Die Hose büßt mit jedem Waschgang an Farbe und Passform ein. Kein Wunder also, dass es beim französischen Denim-Enthusiast A.P.C. sogar eine „No-Wash-Policy“ im Mitarbeiterhandbuch gibt. Sollte die Jeans doch mal ein Refreshment brauchen, wird die Jeans über Nacht in die Tiefkühltruhe gelegt. Das funktioniert sehr gut, die Jeans riechen dann wieder frisch und das Einfrieren lässt Keime und Bakterien absterben.

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7. Fehler: Sportkleidung im Wäschekorb

Nach dem Workout schmeißen wir verschwitzte Socken, Sport-BHs und Funktions-T-Shirts gerne direkt in den Wäschekorb, weil sie dann aus Riechweite sind. Doch nass geschwitzte Teile fangen, eingesperrt im Wäschekorb, nach kürzester Zeit so richtig an zu miefen. Besser: Lieber vorher trocknen lassen und dann rasch waschen. Fieser Modergeruch geht nämlich auch nach vielen Waschmaschinengängen nie ganz weg.

8. Fehler: Schlechte Reinigungen

Manche Kleidungsstücke gibt man besser in die chemische Reinigung, z. B. beschichtete Textilien, die nicht waschmaschinenbeständig sind. Oder Jacken, Mäntel und Kostüme, die aus verschieden Materialien bestehen und durch das Waschen unterschiedlich einlaufen könnten. Eine gute Reinigung ist oftmals schwieriger zu finden als der Partner fürs Leben. Hier hilft nichts als suchen. Ein guter Anfang: Die Reinigung sollte sich als Fachbetrieb beweisen, mit Beratung und guten Textilkenntnissen.

 

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