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Mehr als nur Sportpullover! Die schönsten Hoodies und Sweatshirts unter 50 Euro

Print-Hoodies
Print-Hoodies sind Trend! Wir zeigen, wo es die schönsten Modelle zu kaufen gibt!
Foto: Getty Images

Hoodies und Sweatshirts galten lange als „Gammel-Klamotten“, die außerhalb der eigenen vier Wände nichts zu suchen hatten. Diese Zeiten sind längst vorbei, ein lässig-gemütliches Outfit und ein stylischer Look schließen sich nicht mehr aus – im Gegenteil! STYLEBOOK weiß, welche ehemaligen Jogginganzug-Pullis jetzt angesagt sind und wie sie zum Fashion-Statement gestylt werden.

Kurze Begriffsklärung: Unter Sweatshirts versteht man langärmlige, kragenlose Pullover aus besonders dickem Jersey. Die Stoffaußenseite ist glatt, innen ist es dank speziellem Futterfaden kuschelig. Ursprünglich waren die gemütlichen Oberteile als Sportpullover gedacht, mittlerweile sind sie aber viel mehr als das. Selbiges gilt übrigens auch für Hoodies, die im Grunde nur Sweatshirts mit Kapuze (sowie optionaler Bauchtasche und Raglanärmeln) sind.

Die 6 größten Sweatshirt- und Hoodie-Trends

XXL-Hoodies

In 2020 lieben wir Hoodies in der XXL-Version. Also einfach am Kleiderschrank vom Freund bedienen oder direkt beim Hoodie-Kleid zuschlagen. Die Trend-Teile fallen nicht nur extra weit aus, sondern auch lang genug, um ohne Hose, Rock oder Leggings drunter getragen zu werden – dazu gehört allerdings Selbstbewusstsein.

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Wenn Ihnen der Look ohne Unterteil zu gewagt ist, kombinieren Sie am besten einen Plisseerock in Maxilänge und wahlweise Chunky-Boots oder Sneaker zum übergroßen Kapuzenpulli. Besonders schön sind dabei monochrome Kombis, die nochmal zusätzlich strecken. Denn: Der Hoodie-Rock-Look ist zwar stylisch, aber eher was für Großgewachsene, weil er ganz schön staucht.

XXL-Hoodie

XXL-Hoodie von Monki, ca. 30 Euro
Foto: PR/Monki

Sweatkleid mit Kapuze

Sweatkleid mit Kapuze von H&M, ca. 20 Euro
Foto: PR/H&M

Hoodie mit Print

Wenn Ihnen unifarbene Hoodies zu schlicht sind, können Sie auch zum Print-Pulli greifen. Dabei sind vor allem Modelle mit Schriftzügen oder Markennamen auf der Brust beliebt. Hier lohnt sich auch ein Blick in die Männerabteilungen der Stores. Da gibt es jede Menge Print-Hoodies, der Schnitt fällt für Männer aber meist noch eine Nummer weiter und lässiger aus.

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Hoodies sollten generell nicht zu sportlich gestylt werden, weil sonst schnell der Gedanke an den Jogginganzug-Look wieder aufkommt. Gerade bei den Print-Modellen (mit Markenlogo) ist es wichtig, sie ein bisschen aufzustylen. Am schönsten sehen die sportlichen Teile im Stilbruch zum schicken Satin- oder Animalprint-Rock aus, aber auch zur Palazzohose machen sie eine gute Figur. Hauptsache, der Stylingpartner ist möglichst fashionable. Wenn es dann doch die typische Jeans-Kombi sein soll, bitte nicht auf ein Skinny-Modell setzen, sondern lieber zur Wide-Leg-Jeans greifen. Und: Lassen Sie bitte die Finger von allzu bunten Comic-Prints auf Hoodies, bleiben Sie besser bei dezenten Prints. Die Kombination aus Kapuze und buntem Muster kann schnell zu gewollt jung aussehen – ganz egal, wie Sie sie kombinieren.

Print-Hoodie von C&A,

Print-Hoodie von C&A, ca. 25 Euro im Sale
Foto: PR/C&A

Print-Hoodie aus der Männerabteilung von H&M, online für ca. 24 Euro im Sale
Foto: PR/H&M

Cropped

Nach den Cropped-Tops vom vergangenen Sommer kommen jetzt die Hoodie-Pendants im Bauchfrei-Look. Der Schnitt fällt dabei nicht nur besonders kurz aus (der Trend-Pulli endet irgendwo zwischen Taille und Hüfte), sondern auch alles andere als figurbetont, fast schon kastig. Die neue Passform sorgt dafür, dass der kurze Pulli weniger sportlich wirkt, dank verkürzter Länge muss allerdings meist auf die Hoodie-typische Bauchtasche verzichtet werden.

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Die kurzen Kapuzenpullover müssen nicht zwangsläufig bauchfrei getragen werden, sie sind vielmehr der perfekte Stylingpartner zu High-Waist-Hosen und sehen vor allem auch über Maxikleidern stylisch aus. Den streckenden Effekt der Bauchfrei-Tops bringen übrigens auch die kurzen Pullis mit sich – bloß mit ein bisschen mehr Komfort.

Cropped Hoodie

Cropped Hoodie von Uniqlo, ca. 20 Euro
Foto: PR/Uniqlo

Kurzer Kapuzenpullover

Kurzer Kapuzenpullover von Zara, ca. 16 Euro
Foto: PR/Zara

Kastig und mit Print

Während Frau bei Hoodies besser auf allzu verspielte Print-Motive verzichten sollte, ist der bunte Druck bei Sweatshirt durchaus erlaubt – aber zugegebenermaßen Geschmackssache. Ohne die Kapuze erinnern die Trend-Pullis nicht ganz so stark an Modelle aus der Kinderabteilung, auch wenn sie durchaus daher stammen könnten. Glücklicherweise sorgt der kastige Oversized-Schnitt für den nötigen Style-Faktor.

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Beim Styling sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass der Look nicht zu verspielt ausfällt. Also besser zur coolen Lederpants und roughem Schuhwerk greifen oder aber den Comic-Pulli im Stilbruch zum eleganten Blazer, Rock und Heels tragen. Auf Rüschen, Volants und Pastellfarben sollte besser verzichtet werden.

Sweatshirt mit Disney-Druck von H&M, ca. 10 Euro
Foto: PR/H&M

Sweatshirt mit Print

Sweatshirt mit Print von Zara, ca. 30 Euro
Foto: PR/Zara

Ballonärmel

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Um dem unvorteilhaften Effekt ein bisschen entgegenzuwirken, machen a) monochrome Kombis und b) figurbetonte Stylingpartner wie etwa eine Skinny Jeans oder ein enger Strickrock Sinn. Auf Blazer oder Jacken über der voluminösen Armpartie sollte besser verzichtet werden, sonst sehen die Arme dank des voluminösen und festen Stoffs ganz schnell wie die von Popeye aus.

Sweatshirt mit Statement-Ärmeln

Sweatshirt mit Statement-Ärmeln von C&A, ca. 13 Euro
Foto: PR/C&A

Sweatshirt mit Volants

Sweatshirt mit Volants von Zara, ca. 20 Euro
Foto: PR/Zara

Reißverschluss am Kragen

Diesen Trendpullis sieht man noch am ehesten ihre Sport-Herkunft an: Weite Sweatshirts mit Bündchen an Saum und Ärmeln, Stehkragen und Zipper könnten auch glatt als Sportjacke durchgehen, sind jetzt aber plötzlich fashionable.

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Sweatshirt mit Zipper

Sweatshirt mit Zipper von H&M, ca. 25 Euro
Foto: PR/H&M

 

Reißverschluss-Sweatshirt

Reißverschluss-Sweatshirt von Vero Moda, ca. 25 Euro
Foto: PR/Vero Moda

Unifarbene Modelle dürfen zwar auch gerne im Stilbruch zu eleganten Pieces wie einem midilangen Bleistiftrock getragen werden, am besten sehen die Reißverschluss-Modelle aber tatsächlich im Athleisure-Style aus. Heißt: Sneaker, Tennissocken, Mom-Jeans zum Reißverschluss-Pullover kombiniert und schon steht der lässige Trend-Look!