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Schon gewusst?

Warum Daunenjacken mit Tennisbällen getrocknet werden sollten

Daunenjacke und Tennisball
Was Tennisbälle mit der Reinigung Ihrer Daunenjacke zu tun haben? Hier finden Sie die Antwort!Foto: Collage: STYLEBOOK/Getty Images

Es gibt wenig Gemütlicheres, als sich bei kalten Temperaturen in eine dicke Daunenjacke zu kuscheln. Damit diese lange schön fluffig und wärmend bleibt, gilt es allerdings, in Sachen Reinigung einiges zu beachten.

Achten Sie aufs Etikett!

Auch wenn Sie glauben, alle Details längst zu kennen, sollten Sie vor der (eigenmächtigen) Wäsche unbedingt einen Blick auf das Pflegeetikett werfen.

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Professionelle Reinigung bevorzugt

Die meisten Etiketten weisen darauf hin, dass man Daunenjacke oder -mantel professionell nassreinigen lassen sollte. Einzige Ausnahme: Sollte Ihre Waschmaschine mehr als sechs Kilo Trockenwäsche fassen, kann die Daunenjacke in einem Handwaschprogramm auch zu Hause gereinigt werden, ohne dass die empfindlichen Federn gequetscht werden.+

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Die Vorbereitung

Bereiten Sie Ihre federgefüllte Winterjacke auf die Reinigung vor, indem Sie alle Taschen auf vergessene Taschentücher oder Kleingeld überprüfen. Öffnen Sie alle Druckknöpfe und wenden Sie die Jacke anschließend auf links, damit Schweißablagerungen mit ausgewaschen werden.

Solo-Waschgang mit passender Pflege

In der Maschine hat es das Daunenteil am liebsten exklusiv, d.h.: Waschen Sie Jacke oder Mantel am besten, ohne andere Wäschestücke dazuzugeben – nur so haben die Federn Platz, sich ausreichend zu entfalten. Verwenden Sie für die Reinigung außerdem ein spezielles Daunenwaschmittel oder ein für Daunen geeignetes Seiden, Fein- bzw. Wollwaschmittel. Finger weg von Waschmitteln mit optischen Bleichmitteln oder Aufhellern – das zerstört im schlimmsten Falle komplett die Struktur Ihrer Jacke. 

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Richtiger Waschgang und richtige Temperatur

Maximal sollten Sie eine Temperatur von 40 °C für die Wäsche Ihrer Jacke wählen, vorausgesetzt das Pflegeetikett erlaubt diese Temperatur. Die meisten Etiketten weisen aber auf die Handwäsche oder einen Spezialschonwaschgang hin. Das beinhaltet eine niedrige Temperatur, einen hohen Wasserstand und nur geringe Trommelbewegung. Den Schleudergang sollten Sie in diesem Fall aber wiederholen, da die Jacke durch die Daunen ein hohes Wasservolumen aufnehmen kann.

Daunen nicht einfach auf der Leine trocknen!

Auch beim Trocknen erhebt die Daunenjacke besondere Ansprüche. Sie sollte auf keinen Fall wie andere Kleidungsstücke einfach auf ein Gestell gehängt werden – das einfache Trocknen würde die Federn in sich zusammen fallen lassen. Deswegen gilt: Nur wer einen Wäschetrockner besitzt, sollte seine empfindliche Daunenjacke zu Hause reinigen. Und auch da gilt es, ein Detail unbedingt zu beachten…

Geheimtipp Tennisball

Tatsächlich gibt es einen Geheimtipp, mit dem das Verklumpen der Federn in der Trocknungsphase vermieden werden kann: Geben Sie zwei bis vier saubere (!) Tennisbälle mit in den Trockner und stellen Sie ihn auf maximal 30 Grad ein. Die herumspringenden Bälle sorgen dafür, dass die feuchten Daunen aufgewirbelt werden und die Jacke auch nach dem Trocknen nicht an Fluffigkeit verliert. 

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Tennisbälle helfen beim Reinigen von Daunenjacken
Hüpfende Tennisbälle sorgen dafür, dass sich die empfindlichen Daunen nach dem Waschen wieder entfalten können

Nach dem Trocknungsvorgang inklusive Tennisbällen sollte die Jacke ordentlich ausgeschüttelt werden – und das am besten gleich mehrmals. Erst jetzt sind die Daunen wieder fluffig – und Sie können sich bei Minusgraden wieder in wärmende Federn hüllen.

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