Trend-Tuch mit Paisley-Muster

12 coole Arten, ein Bandana zu tragen

Das lässige Paisley-Tuch Bandana hat sich vom Markenzeichen der Cowboys zum Statement-Piece der Mode-Insider gemausert – und erfährt durch die Corona-Pandemie ein wichtiges Comeback: Wir stellen 12 Varianten vor, wie das quadratische Tuch jetzt getragen wird.

Frau mit Bandana um die Nase

Ein Bandana ist wohl die stylischste Form der Mund-Nasenschutz-Bedeckung
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Obwohl es das Tuch mittlerweile in unzähligen Farben gibt, muss es von der Form immer quadratisch (meist 60 Zentimeter mal 60 Zentimeter) und aus robuster Baumwolle sein. Das „Bandhana“, wie es korrekt heißt, kommt aus dem Hindi und bedeutet übersetzt „Binden.“ Auch das typische Paisley-Muster stammt aus dem Indischen. Seinen Siegeszug trat das Bandana zur Pionierzeit in den USA an. Das Tuch wurde aber nicht mehr wie einst in Indien als Kopfschutz vor der Hitze getragen, sondern diente Cowboys, Lokführern und Farmern im Wilden Westen als Mundschutz vor Staub und Schweiß. Auch als Taschentuch wurde das meist rote oder blaue Tüchlein verwendet. Als jedoch das Bandana von Banditen bei Bank- und Postkutschenüberfällen getragen wurde, erhielt es für lange Zeit einen schlechten Ruf. Die brutalen Straßengangs in den Problembezirken der USA, die das Bandana als Erkennungszeichen trugen, machten es nicht besser.

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Heute wird das Bandana-Tuch schon lange nicht mehr nur einfach um den Hals gebunden. Es wird als Haargummi-Alternative oder Choker-Ersatz getragen, lässig um die Handtasche gewickelt oder als Mund-Nasenschutz verwendet. Und das Beste: Es pimpt nicht nur jedes schlichte Basic-Outfit in Sekundenschnelle auf, sondern ist mit wenigen Euros Verkaufspreis ein für jeden nachzumachender Trend!

Styling-Varianten fürs Bandana

1. Bandana im Pfadfinder-Look

Diese Bindetechnik bietet sich für klassische Outfits an, die sich durch das Accessoire aufpeppen lassen. Ein schicker Look wird durch die legere Bindetechnik gebrochen und wirkt damit gleich weniger streng. Geknotet wird vorne, beide Enden sollten möglichst gleich lang sein.

2. Bandana als Haarband

Frau mit Bandana im Haar

Das Paisley-Tuch als Haarband? Why not?!
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Kleiner Aufwand, große Wirkung! Hässliche Haargummis können schnell verschwinden, wenn man ein cooles Bandana drum herumbindet. Der Zopf (funktioniert besonders gut bei dickem Haar) sollte mit einem Zopfgummi unter dem Bandana befestigt werden, da das Tuch alleine leicht aus den Haaren rutscht.

3. Bandana als Choker

Bei dieser Trageweise wird das Tuch in eine längliche Form gebracht und doppelt um den Hals gelegt. So gebunden, erinnert das Bandana an einen breiten Choker. Der Knoten wird einfach im Nacken unter das Tuch gesteckt, sodass er nicht mehr sichtbar ist.

4. Bandana als Mund-Nasenschutz

In Pandemie-Zeiten ist das Bandana wichtiger denn je geworden und dient gern mal als Mund-Nasenschutz-Bedeckung. Der Vorteil: Braucht man den Mund-Nasenschutz in bestimmten Situationen nicht mehr, kann das Tuch einfach runtergezogen werden und als Tuch den Hals bedecken. In jedem Fall stylischer als die OP-Maske unters Kinn zu klemmen.

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5. Bandana in die Hosentasche stopfen

Ein Bandana ist im Gegensatz zur Handtasche kein typisches „Frauen-Accessoire.“ Stylische Vertreter beider Geschlechter tragen Bandana-Tücher jetzt einfach hinten in die Jeanstasche gesteckt. Für diesen Aufwand benötigt man maximal zwei Sekunden.

6. Bandana in den Hosenbund stecken

Das Ganze funktioniert auch von vorne. Hierzu ein Drittel des Bandanas in den Hosenbund stecken und den Rest vorne wie ein Lätzchen raushängen lassen. Im Gegensatz zur Trendvariante Nr. 5, bei der das Bandana einfach lässig in die Hosentasche gestopft wird, sollte das Tuch hier glatt gebügelt sein.

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7. Bandana als Stirnband

Ein sehr beliebter Bandana-Style, der von den diesjährigen Festival-Gängern in den verschiedensten Varianten umgesetzt wird: Das Tuch wird über die Haare im Nacken gelegt, nach vorne geführt und über der Stirn eng zusammengebunden. Wichtig: Das Tuch vorher bügeln, damit die verknoteten Enden nicht knittrig ins Gesicht hängen. Der perfekte Look um bei warmen Temperaturen die Haare aus dem Gesicht zu haben und die ganze Nacht durchtanzen zu können!

8. Bandana im Cowboy-Look

Frau mit Bandana um den Hals

60 mal 60 Zentimeter misst ein Bandana meist. Dass die XL-Variante auch stylisch ist, beweist diese Besucherin der Mailänder Fashion Week.
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Selbstverständlich kann das Bandana-Tuch immer noch im authentischen Cowboy-Look getragen werden. Hierzu einfach das Tuch zum Dreieck umschlagen und hinten verknoten. Das Bandana sollte ruhig locker sitzen. Ein schöner Stilbruch dazu sind ein elegantes Slip-Kleid oder ein Spaghettiträger-Top aus Seide und ein schicker Blazer dazu.

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9. Bandana als Armschmuck

Wer früher in den USA ein Bandana am Handgelenk trug, signalisierte damit die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gang. Diese Zeiten sind vorbei, heute sieht ein Bandana als coole Armschmuck-Alternative einfach nur lässig aus. Das Tuch am Fußgelenk zu tragen funktioniert auch, ist aber was für echte Hipster.

10. Bandana an die Handtasche gebunden

Frau mit Tasche und Bandana

Taschen erfahren durch ein gebundenes Bandana um den Henkel ein stylisches Upgrade
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Bandanas können nicht nur uns selbst verschönern, sondern auch unsere Lieblingsteile. Ein locker um die Henkel gewickeltes Tuch setzt nicht nur Farbakzente, sondern auch unsere Lieblings-Tasche ganz neu in Szene. Tipp: Vorher bügeln.

11. Bandana als Gürtel

Was macht man, wenn die Hose rutscht, aber gerade kein Gürtel zur Hand ist? Einfach das Bandana einmal um die Hüfte schlingen.

12. Bandana unter einem Hut

Wer hätte gedacht, dass ein cooles Bandana sogar einen ollen Hut zum Hingucker macht? Ob lose um die Krempe oder lässig darunter um den Kopf gewickelt – perfekt!