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Outfit im Check und zum Nachstylen

Lässig oder zu viel? Rihanna im Komplett-Schlangenprint

Megastar Rihanna folgt keinen Trends, sie setzt sie. Ihr jüngster Look sorgt jetzt allerdings für Gesprächsstoff: Wo sich andere langsam an das Herbstthema Animal Prints in Schlangen-, Leo- oder Kuh-Optik herantasten, wählte der Superstar direkt den Komplett-Look. Wir sagen Ihnen, was Sie sich (nicht) von Rihanna abschauen sollten und wie sie tierische Motive mit Stil kombinieren.

Auf dem Coachella-Festival tauchte die Sängerin dieses Frühjahr mit XXL-Ugg-Boots auf, kurz darauf war’s eine seltsame Skimaske, die die Fans in der Wüste irritierte. Bei einem Beauty-Event in Sydney zeigte sie sich jetzt von Kopf bis Fuß in Python-Print des Designhauses Versace. Zu viel Schlange oder doch ganz lässig?

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Reptilien-Look für Profis

Wie gewohnt zeigte sich Rihanna auch hier ganz als Modeprofi. Halbe Sachen? Nicht ihr Ding! Nach dem Motto „mehr ist mehr“ sparte sie zwar deutlich an Stoff, wählte dafür aber auch alle zugehörigen Accessoires konsequent in Schlangenoptik. 

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Wichtigste Stilregel: Selbstbewusstsein

Alltagstauglich ist dieser Look allerdings nicht, denn auch, wenn man das Outfit schlichter hält und den extravaganten Hut weglässt, kann ein knappes Kleid in Schlange abseits der Showbühne schnell billig-ordinär wirken. Bei Rihanna funktioniert das Reptilien-Allover-Ensemble, weil sie eben Rihanna ist und ihre Outfits immer mit dem größtmöglichen Selbstbewusstsein trägt. Eine Regel, die wir uns direkt abschauen können, denn: Wer eine (unechte) Raubkatze trägt, sollte sich ähnlich stolz bewegen. Für alle, die sich in reduzierter Form an dem Herbsttrend versuchen wollen, stellen wir die besten Varianten in tierischer Optik vor:

Schlange ?

Street Style Schlangentasche
Wie Leopard zählt auch Python (natürlich Fake) mittlerweile zu den Animal-Print-Klassikern. Sehr lässig wirkt das Schlangenmuster im Stilbruch, wie zum Beispiel mit Jeans und Dad-Sneakern.Foto: Getty Images

Leopard ?

Street Style Leopardenmuster
Leopardenmuster hat schon lange sein verruchtes und billiges Image abgelegt. Ein Klassiker ist mittlerweile der Leo-Mantel, natürlich aus Fake-Fur. Elegant wirkt der Mantel, wenn die restliche Kleidung farblich neutral bleibt, Schwarz geht immer. Ein extravagantes Accessoire ist aber erlaubt, wie hier die Handtasche mit Spiegelplättchen.Foto: Getty Images

Zebra ⚪️⚫️

Frau mit Zebra-Mantel
Ein noch ungewohnter, weil neuer Animal-Print-Trend: Zebra. Im Gegensatz zu Leo und Tiger ist Zebra-Print durch die Schwarz-Weiß-Optik einfacher zu stylen. So sieht zum Beispiel ein roter Pulli zum Zebra-Mantel ziemlich gut, aber keineswegs zu wild aus.Foto: Getty Images

Tiger ?

Frau mit Tigermantel
Wie auch Zebra ist Tiger ein neuer Mustertrend diesen Herbst. Im Gegensatz zum Leoprint wirkt Tiger etwas gelblicher, daher sehen Accessoires in Gelb oder Orange sehr gut zum wilden Print aus. Das restliche Outfit sollte sich dann aber farblich im Hintergrund halten, wie hier mit einem schwarzen Kleid.Foto: Getty Images

Kuh ?

Street Style Frau mit Outfit in Kuhprint
In den 2000er-Jahren waren Teppiche und Cowboyhüte in Kuhfell-Optik sehr beliebt. Dennoch war man froh, dass dieser Trend auch irgendwann wieder vorbei war. Umso erstaunlicher, dass der Print jetzt nicht nur ein Comeback in der Mode erlebt, sondern überraschenderweise auch noch ziemlich gut aussieht. Wichtigste Styling-Regel: Das Outfit bleibt superschlicht, denn die Kuhflecken sind ziemlich plakativ.Foto: Getty Images

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