Lena Meyer-Landrut hat sie auch

Warum Dehnungsstreifen nicht verhindert werden können

Dehnungsstreifen auf Oberschenkel
Viele haben sie, viele hassen sie: Dehnungsstreifen an Bauch, Beinen oder Po. Doch eigentlich sind sie völlig normal.
Foto: Getty Images

Lena Meyer-Landrut ist im Urlaub und versorgte ihre Fans via Instagram mit einem Bikini-Shot. Darauf deutlich sichtbar: feine, weiße Dehnungsstreifen an den Oberschenkeln. Tatsächlich haben die kleinen Geweberisse ganz unterschiedliche Ursachen, sind am Ende aber völlig normal. STYLEBOOK.de fragte beim Experten nach.

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„Auch eine super schlanke Lena hat Dehnungsstreifen. Jetzt bin ich erleichtert 😊👍🏻“, so der Kommentar eines Fans unter Lenas Foto. Die Sängerin entspannt gerade mit ihrem Freund in Griechenland, zeigt sich im süßen Zitronen-Bikini am Pool und erklärt als Reaktion auf zahlreiche Kommentare ihrer Fans die feinen Risse in der Haut: „Wegen Wachstumsschüben als Teenie. Total normal.“ Viele greifen Lenas Kommentar auf und danken ihr für ihre Ehrlichkeit.

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Wie kommt es zu Dehnungsstreifen?

 Aber auch Po, Beine, Oberarme und Busen können Dehnungsstreifen aufweisen. Die Ursache ist in der Regel ein schwaches Bindegewebe. Verändert sich der Körper extrem schnell, wird die Haut zu schnell gedehnt, kleine Geweberisse entstehen.

Lassen sich Geweberisse vermeiden?

Die Antwort des Münchener Dermatologe Dr. med. Josef Pilz fällt eindeutig aus: „Leider nein“, so der Experte. „Auch vorbeugend lässt sich nichts machen.“ Anders als bei Orangenhaut, der man (zumindest ein stückweit!) vorbeugen kann, indem man etwa die Durchblutung fördert, die Lymphe anregt und das Bindegewebe unterstützt, lässt sich gegen Dehnungsstreifen nichts ausrichten. Auch Öl, das vermeintlich vorbeugend wirken soll, kann laut Dr. Pilz gar nicht bis in die unteren Hautschichten vordringen. Sein einziger Tipp für Schwangere: „Versuchen Sie Ihr Gewicht möglichst konstant zu halten und nach einer Schwangerschaft relativ bald wieder zu normalisieren, dann bilden sich die meisten Schwangerschaftsstreifen von alleine wieder zurück.“

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Wer seine Dehnungsstreifen dennoch wegschummeln will, der kann den ein oder anderen Trick anwenden. Salben mit Vitamin-A, die auch zu Pflege von Narben verwendet werden, helfen, die Sichtbarkeit der Risse zu reduzieren. Auch auf gebräunter Haut wirken die Streifen weniger präsent – ein guter Selbstbräuner kann hier also schon Abhilfe schaffen. Gleichzeitig sollte das Gewebe stets gut durchblutet werden, hier können Wechselduschen, leichte Massagen oder auch Microneedling unterstützend wirken.

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