Zu dünn, widerspenstig, schnell fettend…

Die richtige Frisur für jedes Haarproblem

Jede von uns hat mal einen Bad-Hair-Day – klar. Tatsächlich ist oft einfach nur der Schnitt daran schuld, dass die Frisur nicht sitzt. Der Grund: Neben der Gesichtsform ist vor allem die Haarstruktur ausschlaggebend. Doch mit einem guten Friseur, der passenden Farbe und etwas Styling kann jede Frau das Optimum aus ihren Haaren herausholen.

Frau mit Kamm und verknoteten Haaren
Widerspenstige Haare? Die richtige Frisur kann Abhilfe schaffen
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Sehr dünnes Haar

Dünnes, glattes Haar braucht einen stumpfen Schnitt, die Spitzen sollten also gerade und nicht fransig geschnitten sein. Ist das gesamte Haar auf eine Länge geschnitten, wirkt es deutlich voluminöser. Ideal ist beispielsweise ein gerader Long Bob. Wer dünne, aber viele Haare hat, kann auch Short Cuts tragen. Eins sollte aber bei keiner Frisur mit dünnen Haaren vernachlässigt werden: Spitzenschneiden! Haarenden mit Spliss sehen nämlich noch dünner aus.

Frau mit Long Bob

Ein gerade geschnittener Long Bob kann dünne Haare voller wirken lassen. Vorsicht bei Stufen: Die bringen zwar Volumen, können aber auch schnell fisselig wirken!
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Sehr volles Haar

Volles Haar gilt als Schönheitsideal, hat aber auch seine Tücken. Das Problem bei sehr dichten Haaren: Sie können schnell zu voluminös wirken und sich kaum bändigen lassen. Ein Stufenschnitt kann für mehr Leichtigkeit und Schwung sorgen.

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Jennifer Aniston

Jennifer Aniston in ihrer Rolle der Rachel Green in „Friends“ ist quasi die Mutter der Stufenschnitte. Vorteil der Frisur: Die Spitzen wirken nicht so schwer, trotz sehr dickem, vollem Haar.
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Schnell fettende Haare

Haare, die schnell fettig werden, brauchen Volumen am Ansatz. Dabei können Trockenshampoos in zweierlei Hinsicht helfen: Sie nehmen das überschüssige Fett auf und geben Volumen am Haaransatz. Ansonsten kann ein fettiger Haaransatz auch ganz einfach mit der Wet-Look-Frisur versteckt werden. Dabei werden vor allem die Ansätze so mit Styling-Gel bearbeitet, dass sie eng am Kopf anliegen. Die Längen bleiben trocken. Weiterer Vorteil: Die Frisur ist super wandelbar, je nach Scheitel entsteht immer ein anderer Look.

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Model mit Wet-Look-Hair

Beim angesagten Wet-Look ist der glänzende Ansatz gewollt: Ganz einfach Gel in die Haare und streng zurückkämmen und schon ist die Trendfrisur fertig!
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Viele Haarwirbel

Jeder Mensch besitzt Haarwirbel, der eine mehr, der andere weniger. Wenn Sie einen starken Wirbel haben, sollte dieser beim Haarschnitt unbedingt berücksichtigt werden. Vorsicht ist bei kurzen Haaren geboten. Wirbel fallen hier besonders auf. Auch Ponyfrisuren können problematisch werden, müssen sie aber nicht: Ein seitlicher Pony kann auch mit starkem Haarwirbel funktionieren. Ihnen macht ein Wirbel am Hinterkopf zu schaffen? Bändigen Sie die Stelle mit Föhn, Glätteisen oder Toupierkamm.

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Zoey Deschanel

Ein seitlicher Pony kann auch mit starken Haarwirbeln funktionieren – schwieriger wird es bei bei geraden Ponys. Seitenscheitel und Pony können zusätzlich lichte Stellen in der Stirnpartie kaschieren.
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Haarausfall

Seitenscheitel sind ideal, um Fülle auf einer Seite vorzutäuschen, Ponyfrisuren können einen höher werdenden Haarsansatz kaschieren. Verschiedenfarbige Strähnen plustern das Haar zusätzlich optisch auf. Beim Föhnen sollten die Haare außerdem Strähne für Strähne nach oben gezogen werden und vom Ansatz her trocken geföhnt werden, Klettwickler und Volumenpuder zaubern ebenfalls mehr Fülle und lenken so von etwaigen lichten Stellen ab.

Flechtfrisur

Haare mit rauer Struktur sind wie gemacht für Hochsteckfrisuren jeglicher Art
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Widerspenstige Haare

Widerspenstige Haare haben den Vorteil, dass sie sich super easy hochstecken lassen. Durch die aufgeraute Haarstruktur halten Up-Dos in allen Varianten, auch Flechtfrisuren machen Sinn. Tragen Sie Ihre Haare am besten lang, Kurzhaarfrisuren können bei „borstigem“ Haar schnell unvorteilhaft aussehen. Verzichten Sie am besten auf Stylingprodukte und unnötige Hitze durch Föhn, Glätteisen oder Lockenstab – also auf alles, was die Haare zusätzlich strapaziert. Setzen Sie lieber auf schonende Styling-Tools wie Haargummis ohne Metallverschluss.

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