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Nicht zu lang, nicht zu kurz

Long Bob – der Dauerbrenner unter den Trendfrisuren im Check

Frau mit Long Bob
Der Long Bob endet irgendwo zwischen Schulter-Ansatz und Schlüsselbein und ist vor allem eins: unkompliziert!Foto: Getty Images

Sie können sich nicht zwischen langer Mähne und kinnlangem Bob entscheiden? Dann machen sie halblang! Das Zauberwort lautet Long Bob – ein echter Dauerbrenner unter den Trendfrisuren. STYLEBOOK checkt, wem der „Lob“ steht und wie er gestylt wird.

Long Bob – ein echter Klassiker

Der Long Bob, die Langversion des klassischen Bobs, kehrt immer wieder zurück aufs Trend-Treppchen. Doch wo kommt die Frisur eigentlich her? Tatsächlich gibt es den Bob schon ewig. So soll etwa Kleopatra ihr schwarzes Haar bereits im Alten Ägypten fast schulterlang mit tiefem Pony getragen haben. In diversen Varianten kam der Bob über Jahrhunderte bei Männern wie Frauen zum Tragen. Im vergangenen Jahrtausend wurde der klassische, kinnlange Bob in den 1920er Jahren wieder populär. Sein Comeback erlebte er als Pagenschnitt in den 60er Jahren – der bildet nach wie vor die Grundlage für die diversen Varianten, die heute unter den Begriff „Bob“ fallen, darunter eben auch der „Lob“ (kurz für: Long Bob).

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Die Vorteile vom „Lob“

Was vor allem für den Long Bob spricht: Er ist nicht so radikal. Wer lange Haare hat, muss sich nicht von all zu viel Länge trennen, um sich die Trendfrisur zuzulegen, die Trendfrisur endet nämlich irgendwo zwischen Schulter und Schlüsselbein. Gefällt der neue Style dann doch nicht, kann man die Haare schnell wieder lang wachsen lassen – es gibt also kein Risiko. Und: Die Haare sind beim „Lob“ gerade noch lang genug, um sie im Zopf zurück zu binden, gleichzeitig aber viel pflegeleichter als eine XXL-Mähne.

Victoria Scheu
Victoria Scheu trägt den Long Bob auf Schulterlänge Foto: Getty Images

Wem steht der Long Bob?

Der „Lob“ geht immer! Ob mit ovalem oder rundem Gesicht, glatten oder welligen, feinen, normalen oder dicken Haaren – die verhältnismäßig lange Bob-Frisur steht wirklich jedem. Warum? Der Long Bob folgt – im Gegensatz zu anderen Frisuren – keiner starren Längen-Vorgabe. Generell gilt der „Lob“ aber als Frisur, die das Gesicht schmaler erscheinen lässt. Der Grund: Die Haare wirken voluminöser, weil sie sich nicht aufgrund ihres Gewichts aushängen, wie etwa bei langem Haar. Als Faustregel in puncto Gesichtsform gilt jedoch: Wer ein eher rundes Gesicht hat, sollte den Long Bob etwas länger tragen. Frauen mit einem ovalen Gesicht können gut zu einer kürzeren Variante des Long Bobs greifen. Kantigere Gesichtsformen werden durch Stufen und Wellen schön umspielt und wirken dadurch weicher.

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Wie wird die Frisur gestylt?

Beim Long Bob gibt es nichts, was nicht geht – vom Undone-Look mit unordentlichem Scheitel bis hin zum Sleek-Style mit akkuratem Mittelscheitel ist alles drin. Besonders angesagt ist derzeit der glatte Look mit Seitenscheitel, bei dem die Spitzen der Frisur noch elegant nach innen oder außen eingedreht werden – Letzteres nennt sich dann Flippy Lob.

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Ebenfalls hoch im Kurs steht der „Lob“ mit leichten Beach Waves: Dafür einfach Volumenpuder in den Ansatz kneten, einen tiefen Seitenscheitel ziehen und die Längen mit einem Glätteisen wellen. Beim Styling das Glätteisen unbedingt vertikal halten – nur so werden es am Ende schöne Wellen und eben keine Korkenzieher-Löckchen. Dann nochmal alles gut durch wuscheln, mit Haarspray fixieren und fertig.

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