Der perfekte Fake Tan!

10 Selbstbräunung-Tipps, um unschöne Flecken zu vermeiden

Frau mit Selbstbräuner
Braun sein ohne UV-Strahlung? Selbstbräuner machen das möglich! Doch wer nicht einige Regeln beachtet, hat schnell unschöne Flecken.
Foto: Getty Images

Der Traum von einer sexy Urlaubsbräune ist dank cleverer Selbstbräunerprodukte heutzutage auch ohne gefährliche UV-Strahlung möglich. Aber was, wenn der Teint aus der Tube viel zu dunkel aussieht oder fleckig wird? STYLEBOOK gibt Tipps, wie Sie Selbstbräuner richtig anwenden.

Egal ob als Lotion, Gel, Spray, Mousse oder in Tuch-Form, das Prinzip bei Selbstbräunern ist immer das gleiche: Per chemischer Reaktion wird die oberste Hautschicht eingefärbt. Dafür sorgt das Zuckermolekül Dihydroxyaceton (DHA), das mit den Eiweißen der Hornschicht reagiert. Die Anwendung der Self-Tanner will jedoch geübt sein – sonst entstehen Flecken, und Streifen. Und solche Selbstbräuner-Unfälle können jedem passieren, selbst stilsichere Promis vergessen mal Körperpartien oder verteilen die Lotion nicht richtig. Das muss nicht sein! STYLEBOOK verrät die zehn wichtigsten Tipps, um Fake-Tan-Pannen zu vermeiden.

1. Keine Experimente mit Selbstbräuner vor wichtigen Events

Steht eine wichtige Veranstaltung wie eine Hochzeit bevor, sollten Sie den Selbstbräuner vorher einmal getestet haben. Grundsätzlich wird Selbstbräuner nie am Morgen des Events aufgetragen, sondern ein bis zwei Tage davor – so wirkt das Ergebnis natürlicher, und Sie haben noch genügend Zeit, Pannen auszugleichen. Auf Nummer sicher gehen Sie mit einer Bräunungsdusche, denn professionelle Tannings sind garantiert gleichmäßig und wirken sehr natürlich.

2. Die richtige Vorbereitung

Bereiten Sie Ihre Haut mit einem gründlichen Peeling auf den Bräunungsprozess vor. Raue, abgestorbene Hautschüppchen lassen die Bräune fleckig und unregelmäßig erscheinen.

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3. Extra-Behandlung für trockene Stellen

Grundsätzlich gilt: Je dicker die Hornschicht, desto intensiver die Färbung. Tragen Sie auf trockene Partien wie Ellenbogen, Hände, Knie und Füße nach dem Peeling eine dicke Schicht Bodylotion auf und lassen Sie sie gut einziehen – und dann nur eine geringe Menge des Fake-Tans – so wirkt das Ergebnis weniger intensiv.

4. Der richtige Farbton des Selbstbräuners

Selbstbräuner gibt es meistens in einer leichten und einer intensiven Tönung. Produkte für helle Hauttypen enthalten eine niedrigere Konzentration des Bräunungswirkstoffes DHA. Im Zweifelsfall immer zur helleren Variante greifen und lieber nachcremen. Anfängerinnen starten mit gefärbten Selbstbräunern – durch den dunklen Ton sieht man sofort, wo die Bräunungscreme bereits aufgetragen wurde

5. Zwischen Gesicht und Körper unterscheiden

Spezielle Produkte für das Gesicht sind sinnvoll. Sie sind weniger fettig, was vor allem bei unreiner Haut wichtig ist. Außerdem enthalten sie keine Kriechöle, die die Augen reizen können. Im Gesicht sollten Sie den Selbstbräuner übrigens besonders sparsam anwenden, Pannen lassen sich hier schließlich kaum verstecken. Tipp: Zuerst eine dünne Schicht Selbstbräuner, kurz einwirken lassen und gründlich mit einer normalen Gesichtscreme nachlegen. So entstehen keine allzu krassen Übergänge zwischen Gesicht und Hals oder Dekolleté.

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6. Tragen Sie den Fake-Tan gründlich auf!

Einer der häufigsten Fehler im Umgang mit Selbstbräuner: Zeitmangel! Für eine nahtlose Bräune muss die Textur auf der Haut möglichst gleichmäßig verteilt werden. Und das dauert. Beginnen Sie an den Beinen, am besten mit kreisenden Bewegungen – gerade Linien lassen schneller Streifen entstehen. Achten Sie darauf, dass die Creme an Haaransatz, Brauen, Gesichtsrändern und zum Dekolleté hin gut verblendet wird, sonst entstehen unschöne Ränder. Tragen Sie beim Auftragen am besten spezielle Applikator-Handschuhe. Die wasserdichte Schicht schützt Finger und Nägel vor unschönen Verfärbungen. Ansonsten: Danach die Hände gründlich waschen. Auch hier: nach dem Einwirken großzügig mit Bodylotion nacharbeiten, um zu krasse Übergänge zu vermeiden.

Männer mit Bart verteilen nur eine kleine Menge auf der Stirn und den Wangen, damit der Teint frischer aussieht. Auf keinen Fall in den Bart einarbeiten, das sieht ganz schlimm fleckig aus.

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7. Sprays für schwer erreichbare Stellen

Für Stellen, an die man mit den Händen nicht rankommt – wie Rücken oder Schultern – eignen sich Bräunungssprays. Aber Vorsicht: Halten Sie ausreichend Abstand, am besten eine Armlänge. Sprüht man zu dicht am Körper, können punktuell Flecken entstehen. Ansonsten fragen, ob ein Partner oder Freund den Rücken übernehmen kann.

Selbstbräuner verlieren mit der Zeit ihre Wirkung

8. Selbstbräuner sparsam dosieren

Tragen Sie Selbstbräuner lieber mehrfach dünn als zu dick auf, das ergibt eine gleichmäßigere Bräunung. Vor dem Anziehen mindestens zehn Minuten einwirken lassen

9. Korrigieren Sie kleine Selbstbräunungspannen!

Wenn doch etwas schief gegangen und ein brauner Fleck entstanden ist, nehmen Sie ein Bad. Dabei quillt die Hornschicht auf und Unregelmäßigkeiten können leichter mit einem Peeling abgeschrubbt werden. Orange gefärbte Fingerkuppen, Handflächen oder Nägel in ein Zitronensaftbad tauchen.

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10. Die Bräune verlängern

Um die Bräune möglichst lange zu behalten, sollte die Haut täglich mit einer Bodylotion geschmeidig gehalten werden. Nach ungefähr einer Woche verabschiedet sich der Fake-Tan Stück für Stück. Das kann schnell sehr unschön aussehen. Dann einfach ein Peeling oder einen Peelingschwamm benutzen, um den Selbstbräuner abzubekommen. Ansonsten kann man auch einfach einen „Eraser“ verwenden. Das ist ein Mittel womit der Tan super leicht abgeht. Vor dem nächsten Auftrag gilt aber trotzdem wieder peelen, um verhornte Stellen abzurubbeln.