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Frisur Stufenschnitt – wem sie steht, wie man sie stylt

Frau mit Stufenschnitt
Der Stufenschnitt ist zurück – in allen möglichen Varianten vom Rachel- bis Boho-Cut
Foto: Getty Images

Ein Kopf, eine Haarlänge? Das ist längst passé – zumindest, wenn man sich die aktuellen Haar-Trends anguckt. Die Mähne hat heute wieder mindestens eine, gerne aber auch mehrere Stufen – und die dürfen genau so deutlich oder kaum sichtbar sein, wie Sie sich das wünschen. STYLEBOOK erklärt, was Sie über den Stufenschnitt wissen müssen.

Verschiedene Haarlängen schmücken aktuell zahlreiche Promiköpfe. Das neuste Extrem-Beispiel ist Anne Hathaway, die ihr schönes, dickes, schokobraunes Haar mal eben komplett durchgestuft hat:

 

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Erinnert Sie dieser neue Schnitt auch an eine Stilikone der 90er? Ganz klar, „The Rachel” oder der „Rachel-Cut” ist wieder da und damit die einstige Trendfrisur in Sachen Stufenschnitt schlechthin. Die wurde damals von Jennifer Aniston alias Rachel Green in den Anfängen der Kultserie „Friends” getragen und avancierte prompt zum weltweiten Frisuren-Vorbild.

Rachel Green

Jennifer Aniston löste als Rachel Green mit ihrem Stufenschnitt in der Kultserie „Friends” einen wahren Frisuren-Hype aus
Foto: Getty Images

Stufenschnitt: Was ist das?

Es müssen aber nicht zwangsläufig so starke und auch nicht so viele Stufen sein. Schon eine Stufe macht eine Frisur zum Stufenschnitt, solange sie sich in den Längen befindet. Auch leichte Kanten sorgen für mehr Fülle, fallen jedoch nicht ganz so stark ins Gewicht.

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Wem steht der Stufenschnitt?

Der Stufenschnitt steht jedem. Schon allein deshalb, weil es so viele Varianten gibt. Zum einen ist die Gesichtsform entscheidend, zum anderen die Haarstruktur und -länge.

Gesichtsform

Wer ein schmales Gesicht hat, kann sich dieses mit zarten Stufen im Gesichtsbereich breiter schummeln. Wer runder ist, nimmt Fülle, indem das Haar gut durchgestuft wird, da das verstärkte Volumen ausgleichend wirkt. Kantige Gesichtsformen erscheinen sowohl mit sanften wie auch mit starken Stufen weicher. Frauen mit herzförmige Gesichtern können sowieso alle Stufen tragen.

Haarstruktur und -länge

Glatte, dünne Haare bekommen durch Stufen mehr Volumen und wirken insgesamt voller. Bei glatten Haaren sollte jedoch nicht allzu extrem gestuft werden, da der Kontrast zwischen fülligem Oberkopf und fransigen Spitzen sonst zu extrem bis hin zu extrem albern aussehen kann. Für sehr dünnes Haar eignet sich besonders ein kurzer oder mittellanger Stufenschnitt. Hier kann ordentlich durchgestuft werden, wobei die Stufen nicht allzu sehr von der Grundlänge abweichen sollten.

Lange und dicke Haare werden durch Stufen aufgelockert, der Schnitt bringt Form in die Mähne. Wer sehr langes Haar hat, kann das mittels Stufe leicht auflockern. Ein schönes Beispiel ist der hippe Boho-Cut.

Locken bekommen durch Stufen mehr Sprungkraft. Das gilt sowohl für kurze als auch für längere Haare. Hier gilt die Regel: Je kürzer die Locken, je mehr springen sie.

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Wie style ich den Stufenschnitt am besten?

Undone

Der Out-of-Bed- oder Undone-Look funktioniert mit Stufen ganz großartig. Einfach lufttrocknen lassen, mit den Händen durchwuscheln, fertig ist der Style. Wer ein bisschen mehr Form oder Volumen haben will, kann eine kleine Portion Salzspray in die Haare kneten, das verstärkt den Undone-Wellen-Effekt.

Glatt

Auch glatt funktioniert der Stufenschnitt, siehe Jennifer Aniston. Wer aber nicht von Natur aus fatzenglatte Haare hat, sollte mit Rundbürste, Föhn oder Glätteisen ran. Hier ist doppelt Vorsicht geboten: Zum einen sollten unbedingt die Spitzen erwischt werden, da sie sonst fransig abstehen und das jeden noch so schönen Stufenschnitt ruiniert. Zum anderen sollten Sie aufpassen, dass das Glätten nicht zu intensiv wird, weil das den Haaren schadet – und das wird bei diesem Schnitt schnell sichtbar.

Wie pflege ich den Stufenschnitt?

Durch die ausgedünnten Spitzen sind diese sehr anfällig für Spliss. Sowieso sollten Sie beim Föhnen und Glätten immer einen Hitzeschutz verwenden. Die Spitzen versorgen Sie im Bestfall regelmäßig mit Spitzenfluid oder Haaröl, das gesamte Haar kann regelmäßige Kuren vertragen. Auch Nachschneiden ist beim Stufenschnitt quasi Pflicht, möchte man auf ausgefranste und ungepflegt aussehende Spitzen verzichten.

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