Parfum-Ratgeber

Warum Sie mit Kaffeebohnen den richtigen Duft finden

Parfums sind eine schöne Bereicherung des täglichen Beauty-Rituals. Doch den richtigen Duft für sich oder andere zu finden, ist manchmal gar nicht so leicht. STYLEBOOK kennt 7 Tipps rund ums Parfum: Wie man das passende findet, wie man es richtig kauft und auch, wie man es am besten verschenkt.

Kaffeebohnen Parfum
Wer beim Testing viele Parfüms riechen muss, sollte zwischendurch an Kaffeebohnen schnuppern. So wird der Geruchssinn neutralisiert und macht die Nase wieder aufnahmebereit für neue Düfte.
Foto: STYLEBOOK

Orientalisch oder blumig, ledrig oder frisch, für die beste Freundin oder für sich selbst – wer in einer Parfümerie nach einem Duft sucht, ist vor allem eins: überfordert. Dabei ist es eigentlich ganz einfach, ein schönes Parfum auszusuchen, an dem man lange Freunde haben wird.

Mit unserem Newsletter als Erstes up to date sein – hier geht’s zur Anmeldung 

1. Nicht zu viel testen

Natürlich ist der Geruch bei einem Duft entscheidend. Doch nicht jede Nase kann beliebig viele Düfte testen und dann trotzdem noch den Unterschied erkennen. Deshalb sollte die Auswahl möglichst eingegrenzt werden.

2. Zeit einplanen

Erst in Kontakt mit der Haut verrät ein Parfum, wie es wirklich riechen wird. Zehn bis 15 Minuten sollte man sich hier Zeit nehmen, erst dann entfaltet sich der Duft auch. Natürliche Inhaltsstoffe reagieren zum Beispiel auf die Wärme des Körpers und entwickeln dadurch eine andere Dynamik. Und auch wenn synthetische Ingredienzien sich kaum verändern, lohnt es sich zu testen, ob sie einem am Körper gefallen. Ist man sich nicht sicher, sollte man sogar mehrere Stunden mit dem Parfum ausprobieren und schauen, ob es wirklich zu einem passt.

3. Den Experten vertrauen

Es gibt schier unendlich viele Düfte auf dem Markt. Kein Wunder, dass man schnell überfordert ist. Sich beraten zu lassen ist deshalb gerade bei Parfums besonders wichtig. Perfekt ist, wenn man den Verkäufer sympathisch findet und ihm oder ihr deshalb bei der Wahl vertraut. Verkäufer bekommen in der Regel spezielle Schulungen und kennen somit mehr Details, zum Beispiel zu den Inhaltsstoffen der Parfums. So können sie helfen, die Auswahl in die richtige Richtung zu lenken und Vorlieben besser zu erkennen.

4. Offen für Neues sein

So wie sich der Stil im Laufe des Lebens häufig verändert, so sollte sich auch der Duft verändern. Viele schwören seit Jahren auf ein und das selbe Parfum. Dabei kommen jedes Jahr unzählige neue Düfte auf den Markt, die vielleicht noch besser zum eigenen Stil und Charakter passen könnten. Deshalb sollte man die Augen bzw. die Nase stets offen halten und sich einfach mal auf etwas anderes einlassen.

5. Die Intensität wählen

Auch interessant: Warum man Parfum auf den Bauchnabel spritzen sollte

6. Mehr Inhalt bedeutet günstigerer Preis

Gerade bei Parfums bedeutet ein größerer Flakon häufig, dass man mehr für sein Geld bekommt. Der Preis pro Milliliter kann bis zu 40 Prozent niedriger sein, wenn man statt 30 Milliliter lieber zu 100 Millilitern greift. Wer sich bei der Wahl also ziemlich sicher ist, kann hier den ein oder anderen Euro sparen.

7. Im Badezimmerschrank spionieren

Einen Duft zu verschenken ist unmöglich? Nicht unbedingt. Wichtig bei der Wahl ist die richtige Vorbereitung: Dafür einfach mal im Badezimmerschrank der Person nachsehen, was es bereits für Parfums gibt. Die Namen notieren und beim nächsten Parfümeriebesuch einen Verkäufer zu Rate ziehen. Der kann auf Grundlage der bereits existierenden Düfte eine Empfehlung für ein neues Parfum aussprechen. Zum Verschenken reichen natürlich auch kleine Größen in 30 oder 50 Milliliter völlig aus.