Bekannteste Puppe der Welt

Wussten Sie, dass Barbie einen Nachnamen hat?

Barbie ist auch ohne Nachnamen berühmt geworden – doch jetzt wissen wir, wie sie vollständig heißt!
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Es gibt Stars, die kommen ohne Nachnamen aus. Madonna, Cher oder Nena zum Beispiel. Eine Lady, die ebenfalls nur mit ihrem Vornamen Weltruhm erlangte, überrascht jetzt mit einem Nachnamen: Barbie heisst nämlich Barbie Roberts! STYLEBOOK forschte nach, wie die berühmte Puppe zu ihrem vollständigen Namen kam.

Es herrschte erstmal Irritation und dann ungläubiges Staunen – Barbie hat ja einen Nachnamen!

Uns ging es ähnlich, doch schon eine kurze Netz-Recherche zeigt auf: Der volle Name der wohl berühmtesten Spielpuppe der Welt lautet Barbie Millicent Roberts. Tatsächlich trage sie ihren Nachnamen bereits seit der ersten Präsentation vor der Weltöffentlichkeit in New York im Jahr 1959, erklärt uns auf Nachfrage die Deutschland-Sprecherin der Firma Mattel, Anne Esau. Während der Vorname der Puppe nach der Tochter der Mattel-Gründer Ruth und Elliott Handler, Barbara, gewählt wurde, sei der Nachname rein fiktiv, so die Expertin. In den frühen 60er Jahren entstand im Verlag Random House dann eine Roman-Serie von Geschichten aus dem Leben von Barbie Roberts und damit eine fiktive Biographie rund um die attraktive Blondine, Nachname inklusive.

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Für ihre diversen Betätigungsfelder hat Barbie lange die Schulbank gedrückt
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Dafür steht Barbie mit ihrem Namen

Das Verhältnis zwischen den Roberts Schwestern sei gut, erzählt man uns. Von Konkurrenz keine Spur, im Gegenteil – Barbie habe aufgrund ihrer Lebenserfahrung und vielfältigen Begabungen eine Vorbild-Funktion für die jüngeren Charaktere, das Familienleben sei „lebendig und lustig, man passt aufeinander auf,“ berichtet Esau. Diese Philosophie versucht Barbie mehr und mehr auch nach Außen zu verkörpern, mit ihrem bekannten Vornamen steht sie inzwischen nicht mehr ausschließlich für 90-60-90 Proportionen. Barbie ist Pilotin und Archäologin, sie hat verschiedene Doktortitel und man kann beim Kauf zwischen unterschiedlichen Bodyshapes, Haarfarben und Teints wählen. Das sollen auch die Kinder lernen, die spielerisch vorformulierte Rollenvorstellungen überwinden: „Mädchen können alles sein, was sie wollen, und das lernen sie mit dieser emanzipierten Spielfigur,“ sagt Esau. „Morgens ist Barbie für sie eine Fee oder Meerjungfrau, und abends kann sie dann eine Geschäftsfrau sein.“

Der Vollständigkeit halber wollen wir ihr männliches Pendant nicht unerwähnt lassen, denn auch ihr On-Off-Boyfriend hat einen fiktiven Nachnamen: Ken heisst komplett Ken Carson.

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