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Skincare

Warum die Haut im Winter Extra-Pflege braucht

Frau im Schnee
Im Winter wird die Haut extrem beanspruchtFoto: Getty Images

Hautpflege im Winter ist sehr wichtig, denn bei Minusgraden wird die Haut stark beansprucht. Bei Frost funktioniert ihr natürliches Schutzschild nicht mehr so gut, deshalb ist in der kalten Jahreszeit besondere Hautpflege notwendig.

In der kalten Jahreszeit schälen sich die Hautzellen langsamer ab, wodurch das Hautbild unregelmäßig wird. Dies führt zu Talgansammlungen auf der Haut, zu einer Zunahme von Bakterien und in der Folge zu Entzündungen im Gesicht.
Trockene, raue Haut im Winter wird durch ein Ungleichgewicht in der Wasserversorgung der Haut aufgrund von Temperaturschwankungen und Reisen in öffentlichen Verkehrsmitteln verursacht. So findet man die richtige Hautpflege im Winter:

Extra-Pflege notwendig

Um Hautschäden entgegenzuwirken, braucht die Haut daher Unterstützung in Form von speziellen Pflegeprodukten. Hautöle oder fettreiche Cremes auf einer Wasser-in-Öl-Basis bilden eine dünne Schutzschicht, die hält Kälte besser ab und verhindert, dass Feuchtigkeit aus der Haut verdunstet, erklärt Haut.de.

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Verwenden Sie sanfte Peeling-Produkte

Viele behaupten, dass ein Peeling im Winter die Haut noch trockener macht. Das bedeutet aber nicht, dass in der kalten Jahreszeit auf Peelings verzichten werden müssen. Ein Peeling ist das ganze Jahr über wichtig – es hilft die Regeneration der Haut zu beschleunigen und ihre Aufnahmefähigkeit zu verbessern. Im Winter sollte man einfach ein weniger hartes Peeling verwenden. Dies hilft bei der Hautpflege im Winter und vermeidet die Reizungen.

Cremes und Seren mit Vitamin C verwenden

Vitamin C kann dazu beitragen, die sommerliche Ausstrahlung der Haut in den kühleren Monaten zu erhalten. Es hellt die Haut auf und stärkt sie, stimuliert die Kollagenproduktion (damit die Haut die Feuchtigkeit besser speichern kann) und hilft die Haut vor äußeren Einflüssen zu schützen.

Darüber hinaus hilft es, Schäden zu reparieren. In den Sommermonaten ist die Haut schädlichen UV-Strahlen ausgesetzt, die zu Lichtschäden und vorzeitiger Hautalterung führen. Die Verwendung von Vitamin C kann dazu beitragen, diese Schäden rückgängig zu machen, einen gleichmäßigen Hautton und Hautstruktur zu erhalten und die natürliche Ausstrahlung der Haut zu verbessern.

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Versorgen Sie Ihre Haut ständig mit Feuchtigkeit

Geben Sie im Winter ein Serum mit hoch- und niedermolekularer Hyaluronsäure, Azulen und Centella Asiatica-Extrakt zu Ihrer gewohnten Feuchtigkeitscreme. Diese Inhaltsstoffe sind nicht nur in der Lage, in die tieferen Schichten der Epidermis einzudringen und sie mit Feuchtigkeit zu versorgen, sondern reparieren auch geschädigte Haut.

Achten Sie bei der Auswahl einer Feuchtigkeitscreme auf die Textur. Fluids und Emulsionen sind nicht für den Winter geeignet – diese leichten Feuchtigkeitsspender sind für die meisten Hauttypen im Sommer ideal. Wenn es kalt ist und die Zentralheizung läuft, sollten Sie auf eine Creme umsteigen. Eine dickere Textur versiegelt die Feuchtigkeit im Inneren und wirkt wie ein Wintermantel für die Haut.

Nathalie Fischer, Expertin für den VKE-Kosmetikverband in Berlin, empfiehlt zudem zusätzliche Feuchtigkeitspflege für einen schönen Glow. Sie rät zu einer Kur mit Wirkstoffen in Ampullen, denn die kommen mit hochkonzentrierten Wirkstoffkombinationen, die aufgrund ihrer Textur in tiefere Hautschichten eindringen können.

Quellen

– „Haut.de“ – kooperiert mit der Arbeitsgemeinschaft ästhetische Dermatologie und Kosmetologie
mit Material von dpa

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